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Der schreckliche Papst. Band 1

Giuliano della Rovere

Der schreckliche Papst Band 1

Alejandro Jodorowksky

(3)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Am 18. August 1503 findet der Borgia Papst Alexander VI. unter mysteriösen Umständen den Tod. Schon bei Tagesanbruch beginnt das Wettrennen auf den päpstlichen Stuhl. Um an ihr Ziel zu gelangen, ist den Anwärtern jedes Mittel recht. Selbst vor Mordversuchen schrecken die exklusiven Mitglieder des dekadenten und machthungrigen Zirkels im Vatikan nicht zurück. Kardinal Giuliano della Rovere, ein Erzfeind des einflussreichen Borgia-Klans, wäre sogar bereit, seine Seele dem Teufel zu verkaufen, um an das höchste Amt zu gelangen. Ein Jodorowsky in Bestform und atemberaubende Zeichnungen von Theo machen 'Der schreckliche Papst' zu einem absoluten Highlight des Splitter-Programms.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 56
Altersempfehlung 20 - 60 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 19.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86869-161-0
Verlag Splitter-Verlag
Maße (L/B/H) 32,2/23,3/2 cm
Gewicht 510 g
Originaltitel Le Pape terrible
Abbildungen farbige Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Illustrator Theo

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Julius II. „il terribile“
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2019

„Der schreckliche Papst – 01. Giuliano Della Rover“ ist ein sehr ansprechender Comicauftakt. Er verknüpft wahre Begebenheiten um Papst Anfang des sechzehnten Jahrhunderts und den Intrigen und den Machtspielchen rund um den heiligen Stuhl. Dabei hat sich Alejandro Jodorowsky einen wirklich interessanten Hauptcharakter ausgesucht.... „Der schreckliche Papst – 01. Giuliano Della Rover“ ist ein sehr ansprechender Comicauftakt. Er verknüpft wahre Begebenheiten um Papst Anfang des sechzehnten Jahrhunderts und den Intrigen und den Machtspielchen rund um den heiligen Stuhl. Dabei hat sich Alejandro Jodorowsky einen wirklich interessanten Hauptcharakter ausgesucht. Der rücksichtslose und aufbrausende Papst, der bald nach Antritt als „il terribile“ bekannt wurde, verteidigte seine Machtherrschaft ganz im Stil eines Feldherrn und Despoten. Dass es in diesem Comic nicht zimperlich zu Sache geht, zeigen die Bilder. Sex & Crime sind eine gute Kombination und verspricht für spannende Unterhaltung. Die Dialoge sind ein wenig flach gehalten und haben noch Entwicklungspotential. Etwas prickelnder und weniger historisch verbrieft ist der Erotik-Comic von Franze & Andärle „Black Wade“.

Der schreckliche Papst Band 1: Giuliano della Rovere
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 29.01.2011

Nach seinem 3-teiligen Comic „Borgia“ schlägt Altmeister Jodorowsky mit dieser auf 2 Bände ausgelegten Miniserie ein neues Kapitel über den Vatikan in der Renaissance auf. Im Mittelpunkt steht der Nachfolger des Borgia-Papstes: Giuliano della Rovere. Trivial, prall und süffig liest sich die Geschichte, gleichzeitig vermittelt ... Nach seinem 3-teiligen Comic „Borgia“ schlägt Altmeister Jodorowsky mit dieser auf 2 Bände ausgelegten Miniserie ein neues Kapitel über den Vatikan in der Renaissance auf. Im Mittelpunkt steht der Nachfolger des Borgia-Papstes: Giuliano della Rovere. Trivial, prall und süffig liest sich die Geschichte, gleichzeitig vermittelt sie ein recht treffendes historisches Bild jener Zeit. Theos Zeichnungen können leider nicht in allen Bereichen als überdurchschnittlich gewertet werden und die „rotstichige“ Kolorierung wird ebenfalls nicht jedermanns Geschmack treffen, dennoch ist der Comic eine unbedingte Kaufempfehlung an Alle, die Gefallen an historischen Plots haben und sich nicht an homoerotischen Darstellungen stören.

Benedetto is not amused
von Peter Sowade aus Berlin, Badstraße am 12.08.2010

WOW! Ein zweifaches WOW! Zum einen erschufen mit „Der schreckliche Papst“ Altmeister Alejandro Jodorowsky und Newcomer Theo zusammen einen ganz großen Comic und zugleich ein schonungsloses Panorama einer düster-intriganten Epoche. Zum anderen wird dem Katholizismus der Finger recht tief und sehr schmerzhaft in die spätmittelal... WOW! Ein zweifaches WOW! Zum einen erschufen mit „Der schreckliche Papst“ Altmeister Alejandro Jodorowsky und Newcomer Theo zusammen einen ganz großen Comic und zugleich ein schonungsloses Panorama einer düster-intriganten Epoche. Zum anderen wird dem Katholizismus der Finger recht tief und sehr schmerzhaft in die spätmittelalterliche Wunde gelegt. Denn auf welche Weise der hier unzweifelhaft homosexuelle Bischof Giuliano della Rovere nach dem mysteriösen Tod des Borgia-Papstes Alexander IV. im August 1503 auf den Heiligen Stuhl zu gelangen versucht, ist ebenso historisch schrecklich wie voyeuristisch interessant. Dabei hält sich Jodorowkys Interpretation der Ereignisse in ihrer Härte erschreckend nah am historisch belegten Material. Schließlich trug der dann als Julius II. inthronisierte Papst tatsächlich den Beinamen „Il terribile“ und war bekannt für seine gnadenlose Politik, die auch vor der Tötung seiner Feinde nicht zurückschreckte. Martin Luther selbst nannte ihn in seiner berühmten Schrift „An den christlichen Adel deutscher Nation“ einen „Blutsäufer“. Alles in allem also ein formidabler Anti-Held für Altmeister Jodorowsky (Incal, Meta-Barone, Bouncer, Borgia) der dabei - wie gewohnt - keine Scheu kennt und jedwedes Tabu bricht, solange es der Handlung dient. Unterstützt wird er dabei vom dankbaren Newcomer Theo, dessen Faible für Mittelalter und Renaissance hier eine glückliche Allianz mit Perfektion, Leidenschaft und Detailtreue eingeht. „Der schreckliche Papst“ setzt die Messlatte für historische Comics insgesamt ein gutes Stück höher.

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