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Harzsagen / Harzsagen - Sagen des Oberharzes

Band 1 (von 2) der Gesamtausgabe von 1859 - Sagen des Ober-Harzes der Gegend von Harzburg und Goslar bis zur Grafschaft Hohenstein und bis Nordhausen - Oberharz

Heinrich Pröhle

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Beschreibung

Band 1: Sagenbuch des Oberharzes mit 216 Sagen auf 344 Seite. (674 Sagen umfasst die Gesamtausgabe der Harzsagen mit den Oberharz- und Unterharzsagen.)

18 Sagen der harzburger Gegend
13 Sagen von Goslar
4 Sagen von Ellrich und der Kelle
7 Sagen der nördhäuser Gegend
9 Sagen vom Gittelde und der Staufenburg
5 Sagen von Bergstadt Lautenthal
3 Sagen von Bergstadt Wildemann
4 Sagen von Hibichenstein und der Bergstadt Grund
33 Sagen von den Bergstädte Klausthal und Zellerfeld
2 Sagen vom Weingartenloch, Römerstein und Nixei
7 Sagen von der Sachsa, dem Sachsenstein und Walkenried
7 Sagen vom Lichtenstein, von Förste und Dorste
6 Sagen von der Bergstadt Altenau
10 Sagen der Bergstadt St. Andreasberg
6 Sagen von Riefensbeek und Kamschlacken
6 Sagen vom Bruchberg
7 Sagen von Ilefeld, dem Hohenstein und Elende
4 Sagen vom Buntenbock
15 Lerbacher Sagen
11 Sagen der osteröder Gegend
14 Sagen der herzberger Gegend
5 Sagen von der Lonau und Sieber
5 Sagen von Scharzfeld
8 Sagen der lauterberger Gegend
7 Sagen von der Zorge, von Hohegeiß und Benneckenstein

Der Heinrich Pröhle wurde 1822 als Sohn des evangelischen Pfarrers Heinrich Andreas Pröhle in Satuelle bei Haldensleben - heute  Sachsen-Anhalt geboren. Ab 1835 besuchte er die Domschule in Halberstadt und danach das Gymnasium in Magdeburg. Sein Lebensweg führte ihn 1843 nach Halle (Saale) und 1845 nach Berlin, wo er die Universität besuchte. Hier studierte er Philosophie und Geschichte. Einer seiner Lehrer war Lehrers Jacob Grimm. Grimm schrieb auch die Einleitung in Pröhles Sagenbuch des Unterharzes:  „Die volkssage will aber mit keuscher hand gelesen und gebrochen sein. wer sie hart angreift, dem wird sie die blätter krümmen und ihren eigensten duft vorenthalten. in ihr steckt ein solcher fund reicher entfaltung und blüte, dass er auch unvollständig mitgetheilt in seinem natürlichen schmuck genugthut, aber durch fremden zusatz gestört und beeinträchtigt wäre. wer diesen wagen wollte, müste, um keine blösse zu geben, in die unschuld der ganzen volkspoesie eingeweiht sein, wie der ein wort zu ersinnen ausgienge, in alle sprachgeheimnisse. aus elben elfen machen heisst unserer sprache gewalt thun; an farbe und gehalt der mythen selbst ist sich noch schonungsloser vergriffen worden. man meinte die volkssage zu überbieten, und ist immer hinter ihr geblieben; nicht einmal soll da, wo sie lückenhaft vortritt, eine ergänzung vorgenommen werden, die ihr wie alten trümmern neue tünche ansteht, und mit ein paar strichen schon ihren reiz verwischt. Ihre manigfaltigkeit in der einstimmung überrascht, an unerwarteter stelle spriessen verschönernde nebenzüge, doch nicht auf jedem boden geht sie üppig hervor und erzeigt sich streckenweise mager oder spröde; zumal belebt ist sie da, wo reime und formeln in ihr auftauchen. ergibigste ausbeute scheinen die samlungen zu gewähren, die mitten in einer sagenreichen landschaft sich erhebend aus ihr nach allen seiten sorgfältig schöpfen, ohne weit die grenze zu überschreiten; so hatten Otmars Harzsagen ein günstiges feld vor sich, das wol in gleich eingehaltner schranke nochmals durchzogen zu werden verdiente.'
Pröhler und Grimm arbeiteten über Jahre im Sammeln von Sagen und Märchen eng zusammen. 1851 ließ Pröhle sich in Zellerfeld und dann in Lerbach im Harz nieder.  In den Jahren 1854 bis 1857 lebte  er in Wernigerode. 1859 erschienen die beiden jetzt im Nachdruck erschienen Harzsagenbücher. Beide Bände sind Wohl auch ein Resultat seiner 1855 vollendeten Doktorabeit über die Sagen des Brockens. Als beide Harzsagenbücher in der nun vorliegenden Form erschienen nahm Heinrich Pröhle gerade seine neue Tätigkeit  als  Lehrer am Luistenstädtische Realgymnasium in Berlin auf. Hier wirkt er bis 1890. Heinrich Pröhle starb am 28. Mai 1895 in Steglitz.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 344
Erscheinungsdatum 01.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86777-170-2
Verlag Verlag Rockstuhl
Maße (L/B/H) 21,3/15,4/3 cm
Gewicht 440 g
Auflage 2. Reprintauflage 1859

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  • Inhaltsverzeichnis:

    Vorwort

    1. Die Kinder auf dem Burgberge
    2. Der Rothbart und andere deutsche Kaiser im Brunnen auf dem Burgberge
    3. Die weiße Jungfer von Harzeburg
    4. Der Basilist auf dem Burgberge
    5. Der Schlangenkönig oder die Königsschlange
    6. Die Burgmieke
    7. Der Riese
    8. Das eingemauerte Kind
    9. Das Salzwerk Juliushall
    10. Der Baum am Burgberge
    11. Das wunderthätige Marienbild
    12. Hans von Hackelberg
    13. Die Räuber vom Eckernkrug im Schimmerwalde
    14. Der Köhler vom Ahrensberg
    15. Der Jäger vom Ahrensberg und die Brohmbüchse
    16. Die Harliburg unweit Bienenburg
    17. Die Schweinegrund im Finkenherde unweit Wiedelah
    18. Der Okerhund bei Wiedelah

    Sagen von Goslar

    1. Die Entstehung der Bergwerke auf dem Rammelsberge I-III
    2. Die Kaiserstochter zu Goslar und die Gründung von Quedlinburg
    3. Kaiser Heinrich IV. Und der Dom zu Goslar
    4. Der große Christoph und die Clus
    5. Zwei deutsche Kaiser halten zu Goslar ihren ersten Reichstag unter Donnern und Blitzen
    6. Kaiser Lothar`s des Sachsen Tod
    7. Herzog Heinrich der Löwe und die Berleute von Goslar
    8. Die goslarsche Gränze
    9. Der Saal im Petersberg
    10. Der Kinderbrunnen bei Goslarsche
    11. Die verwiesene Papiermüllerin
    12. Die Wöchnerin
    13. Eine alte Anweisung für Goldsucher von Goslar aus

    Sagen von Gittelde und der Staufenburg

    1. Kaiserwoort in Gittelde
    2. Kaiser Heinrich der Vogelsteller und die Mönche
    3. Die Schlacht bei Staufenburg und der Schimmel
    4. Die Jungfer auf dem Amte Staufenburg (In der niederdeutschen Mundart von Gittelde)
    5. Die Säule
    6. Burg Staufenburg
    7. Der Knabe aus Gittelde und die Jungfer von Burg Staufenburg (Niederdeutsch, in der Mundart von Gittelde)
    8. Die Hexe in Gittelde
    9. Die weiße Kappe

    Sagen der Bergstadt Lautenthal

    1. Spar-die-Müh und die Zwerge am Bielstein
    2. Der Venediger als Bergmann
    3. Der Teufel in Lautenthal
    4. Der Feuerholzmeister und die faule Rohne
    5. Der Schildberg

    Sagen der Bergstadt Wildemann

    1. Wilde Mann
    2. Hexenbutterwerk
    3. Die faule Stuke beim Wildemann

    Sagen vom Hibichenstein und der Bergstadt Grund

    Der Zwergenkönig Hibich I-IV

    Sagen der Bergstädte Klausthal und Zellerfeld

    1. Sagen vom Bergbau I-VII
    2. Der Bergmönch vom Klausthal und vom Zellerfeld I-IX
    3. Die Bremerhöhle
    4. Die Schnapphähne
    5. Die Haulemutter I-II
    6. Der Geisterseher
    7. Die Stiemutter
    8. Mer soll dn Teifel net porren. Ae Rathsel. (Im oberharzischen Bergmannsdialekt, der sogenannten Harzsprache)
    9. Bau der zellerfelder Kirche
    10. Die Buttermilchsbetstunde
    11. Das vertriebene Gespenst
    12. Das Gespenst mit der Mütze
    13. Das klausthaler Mädchen in Amerika
    14. Der Rabe vom Klausthale
    15. Die Rebhühner
    16. Die Glühwürmer
    17. Der Heerwurm
    18. Kaiser heinrich und die Vogelsteller I-II
    19. Die drei Brüder vom Zellerfeld
    20. Der Freischütz vom Zellerfeld
    21. Das kleine Klausthal I-II
    22. Das Nachtwächterhorn un der Dreißigjährige Krieg
    23. Die Springwurzel
    24. Die Hexenkatzen
    25. Die Hexen vom Klausthal
    26. Die Wunderkuh
    27. Die Revisorklippe
    28. Die verwiesene Wirthin vom Klausthal
    29. Die lange Schlericke
    30. Die Hohljungfrau
    31. Das Heringskämmerle bei der Wegsmühle
    32. Das Mädchen auf der Wegsmühle
    33. Die neue Mühle an der Innerste I-II

    Sagen der Bergstadt Altenau

    1. Die Kirche in der Altenau
    2. Das Schloß im Gerlachsbache
    3. Der Fieke-Mackensbrunnen
    4. Der Lork
    5. Der Stadtschreiber
    6. Der Eseltreiber

    Sagen vom Bruchberg

    1. Der wilde Jäger in der Gegen des Bruchberges
    2. Wolfswarte
    3. Die Bauern am Ackergebirge
    4. Der Wolfskopf
    5. Die Goldlöcher I-II
    6. Der silberne oder goldene Hirsch I-II

    Sagen der Bergstadt St.-Andreasberg

    1. St.-Andreasberg
    2. Der Bergmönch in St- Andreasberg I-IV
    3. Steiger Calvör
    4. Frau Holle, die schwarze Kathrine und die Waldfrau in St- Andreasberg
    5. Das grüne eiserne Schwein mit dem hohen Busch
    6. Der Stoßemann
    7. Die Rathskatze
    8. Der Rauschenbach I-II
    9. Der Knabe und die Venediger
    10. Die Windeltreppe

    Sagen vom Riesensbeek und Kamschlacken

    1. Riesensbeek und Kamschlacken
    2. Der Schimmel von Kamschlacken
    3. Das Gewitter
    4. Der Hirsch vom Quitschenberge
    5. Das weiße Männchen am Quitschenberge
    6. Die Pferdewürmer am Allerberge

    Sagen vom Buntenbock

    1. Der ursprung vom Buntenbock
    2. Das Hickeding
    3. Der Wehrwolf
    4. Die Molche

    Lerbacher Sagen

    1. Namen und Enstehung des Bergdorfs Lerbach
    2. Vieh bedauern
    3. Von einer Gastwirthsfrau, die nicht treu gehandelt hat
    4. Jägerspuk
    5. Der Jägerbursche und die Jungfrau
    6. Das wilde Mädchen (Niederdeutsch, lerbacher Mundart)
    7. Die lerbacher Zwerge
    8. Die Kuhkolksklippe und die Frau Holle
    9. Güllen-Kerke (niederdeutsch, lerbacher Mundart)
    10. Der Bergmönch hinter Lerbach
    11. Duft`s Glück und Vasel`s Langsamkeit
    12. Der Schlarfentoffel und die Tortel-Wäsche
    13. Die Frau im Kunstloche
    14. Kuh ohne Kopf
    15. Branntweinstein

    Sagen der osteröder Gegend

    1. Die Osterjungfrau I-IV (Zum Theil niederdeutsch)
    2. Die Jungfer auf dem Amte Osterode (Niederdeutsch, osteröder Mundart)
    3. Die verwünschten Offiziere
    4. Osteröder Banngeschichten I-IV
    5. Der Scharfrichter
    6. Die unschuldig Hingerichtete
    7. Dreierlei Seelen
    8. Die Stölkenlichter
    9. Der Cholerageist
    10. Hans Eisdörp (Niederdeutsch, osteröder Mundart)
    11. Das Teufelsloch und der Klinkerbrunnen I-VII

    Sagen vom Lichtenstein, von Förste und Dorste

    1. Ritter Bruno von der Linden
    2. Der Brunnen bei dem Lichtenstein und die erlöste Jungfer
    3. Die lichtensteiner Currende
    4. Der gottesfürchtige Fuhrmann
    5. Die Zwerge in Dorste
    6. Die weiße Jungfer bei der Herrenkirche unweit Dorste
    7. Die Juden von Förste

    Sagen der herzberger Gegend

    1. Ursprung von Herzberg
    2. Der grubenhagensche Acker der Edlen
    3. Der Güß
    4. Der Freischütz von Herzberg
    5. Das Männchen im Schloßberge
    6. Das Kloster auf dem Hausberge
    7. Das Hegerfeld
    8. Das weiße Männchen und der Kartoffelfuhrmann
    9. Der Vogelherd auf dem Rothenberge
    10. Die Mönche von Pöhlde
    11. Die rothhaarige Jungfer von Pöhlde
    12. Der Mann ohne Kopf zu Pöhlde
    13. Das goldene Kalb
    14. Die vergrabene Pest

    Sagen von der Lonau und Sieber

    1. Der Wilddieb von der Sieber
    2. Der Schatzgräber im Sieberthal
    3. Der verwiesene Förster Kempf
    4. Das Kußregister (Schwank)
    5. Verkündigung des Friedens

    Sagen von Scharzfeld

    1. Die Zwerglöcher bei Scharzfeld I-III
    2. Die Steinkirche bei Scharzfeld
    3. Kaiser heinrich IV. Auf Scharzfeld
    4. Die Frau von Scharzfeld
    5. Die jungfer von Scharzfeld

    Sagen der lauterberger Gegend

    1. Lauterberg
    2. Die Lutterjungfer und die Frau Holle auf dem Hausberge
    3. Das Glockenhaus von Lauterberg
    4. Der Schatz zu Laßfelde
    5. Die Federn
    6. Die Buche bei Osterhagen
    7. Das Grundelos bei Osterhagen
    8. Krodenhagen

    Sagen vom Weingartenloch, Römerstein und Nixei

    1. Römerstein und Nixei
    2. Das Weingartenloch I-V

    Sagen von der Sachsa, dem Sachsenstein und Walkenried

    1. die Zwerge vom Sachsenstein
    2. Die Jungfer vom Sachsenstein I-III
    3. Der Zaubersaal in Walkenried
    4. Das Mönchsgespenst in Walkenried I-II
    5. Der Mann ohne Kopf in Walkenried
    6. Uetelsteich und Uetelsklippe
    7. Das Mähholz

    Sagen von der Zorge, von Hohegeiß und Benneckenstein

    1. Das Denkmal zu Zorge
    2. Die Jungfrau von der Zorge
    3. Der Waldgeist, und die Jungfer im ?preußischen Holze?
    4. Das Tönnchen Gold im Brunnen
    5. Die weiße Frau von Hohegeiß
    6. Der Fuchspastor un der Fuchs
    7. Der Name Benneckenstein

    Sagen von Ellrich und der Kelle

    1. Der Säuferkönig
    2. Die Kelle I-III
    3. Die weiße Jungfer bei Gleisingen
    4. Eine alte Anweisung für Erzsucher von Ellrich aus

    Sagen von Ilefeld, dem Hohenstein und Elende

    1. Gründung des Kloster Ilefeld
    2. Das Nadelöhr
    3. Der Schimmelreiter vom Bielstein
    4. Die Jungfrau von der Ilburg und Frau Holle I-III
    5. Die Schloßjungfer
    6. Das Keglspeil unterm Hohenstein
    7. Elende

    Sagen der nordhäuser Gegend

    1. Der Teufel von Hohnstein
    2. Der Galgen auf dem Hohnstein
    3. Der Tanzteich
    4. Das liebe Brot
    5. Die Hexen von Nordhausen
    6. Der Stein vor dem Althenthore und er Hünenstein bei Nordhausen
    7. Kloster Neuwerk

    Anmerkungen

    Zu den Sagen der harzeburger Gegend
    Zu den Sagen von Goslar
    Zu den Sagen von Gittelde und der Staufenburg
    Zu den Sagen der Bergstadt Lautenthal
    Zu den Sagen der Bergstadt Wildemann
    Zu den Sagen vom Hibichenstein und der Bergstadt Grund