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Der Verbrecher aus verlorener Ehre

Friedrich Schiller

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Beschreibung

Der Verbrecher aus verlorener Ehre ist wohl die bedeutendste unter den frühen Erzählungen Friedrich Schillers. 1786 erschien sie unter dem Titel Verbrecher aus Infamie, eine wahre Geschichte im zweiten Heft der Thalia. Sechs Jahre später wurde die Geschichte von dem Sonnenwirt Friedrich Schwan unter ihrem endgültigen Titel in die Kleineren prosaischen Schriften aufgenommen.
Schiller kannte die Geschichte vom Sonnenwirt von seinem Lehrer Jakob Friedrich Abel, dessen Vater als Vaihinger Amtmann den Sonnenwirt festgenommen hatte.
Mit seiner Geschichte will Schiller eine psychologische Studie über die in jedem Menschen ruhenden Kräfte und Triebe geben, die im verbrecherischen Sonnenwirt so gewaltsam zum Ausbruch kommen. Schiller will den Sonnenwirt weder heroisieren noch verurteilen. Er erklärt ihn aus Anlage und äußeren Umständen, aus Charakter und Situation. Der Sonnenwirt wird dem Leser verständlich und so wird Schiller in gewisser Weise doch zu seinem Anwalt.
Das HörGut!-eBook folgt der Fassung aus den Kleineren prosaischen Schriften wortgetreu und ungekürzt. Ergänzt wird es durch eine Kurzbiografie und ein Glossar.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 32 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.11.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783938230725
Verlag HörGut! Verlag
Dateigröße 534 KB

Kundenbewertungen

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Schillers Geisterseher als Graphic Novel
von ML aus Basel am 07.04.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ansprechend mysteriös umgesetzt und in gedeckten Farben koloriert von Andrea Grosso Ciponte, adaptiert in passender Sprachwahl und Intensität von Dacia Palmerino, hat mich die Umsetzung des grossen Klassikers von Schiller sehr überzeugt. Ich muss gestehen, bisher habe ich erst wenige Graphic Novels gelesen. Diese hier hat mir s... Ansprechend mysteriös umgesetzt und in gedeckten Farben koloriert von Andrea Grosso Ciponte, adaptiert in passender Sprachwahl und Intensität von Dacia Palmerino, hat mich die Umsetzung des grossen Klassikers von Schiller sehr überzeugt. Ich muss gestehen, bisher habe ich erst wenige Graphic Novels gelesen. Diese hier hat mir speziell gut gefallen. Gut umgesetzt und so atmosphärisch, dass sich die Beklemmung fast greifbar macht.

für eine Schullektüre ganz gut
von Twins am 03.06.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Grundkurs der 12ten Klasse eines Gymnasiums musste ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" lesen. Obwohl ich normalerweise überhaupt nicht gerne solche klassischen Erzählungen lese, war ich diesmal sehr positiv überrascht. Der Text war sehr gut verständlich und man konnte sich super schnell in das Buch hineinlesen. Ein klein... Im Grundkurs der 12ten Klasse eines Gymnasiums musste ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" lesen. Obwohl ich normalerweise überhaupt nicht gerne solche klassischen Erzählungen lese, war ich diesmal sehr positiv überrascht. Der Text war sehr gut verständlich und man konnte sich super schnell in das Buch hineinlesen. Ein kleiner Tipp für andere Schüler; man darf sich nicht von der langen, etwas langweiligen Einleitung, einschüchtern lassen. Als Schullektüre kann ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" nur weiterempfehlen. Privat würde ich es nicht freiwillig lesen. ;-)

Genial
von einer Kundin/einem Kunden aus Arbing am 18.08.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist erstaunlich wie sich Friedrich Schiller darauf verstand die Abgründe des menschlichen Seins zu erläutern,in einer Zeit in der es die Psychologie noch nicht in dem heutigen Sinn gab. Die Geschichter der Verbrecher aus verloren Ehre beruht auf einer wahren Begebenheit, wenn Schiller auch so manches geändert haben dürfte, N... Es ist erstaunlich wie sich Friedrich Schiller darauf verstand die Abgründe des menschlichen Seins zu erläutern,in einer Zeit in der es die Psychologie noch nicht in dem heutigen Sinn gab. Die Geschichter der Verbrecher aus verloren Ehre beruht auf einer wahren Begebenheit, wenn Schiller auch so manches geändert haben dürfte, Namen und dergleichen. Die Taten des Verbrechers kann man nachvollziehen, wenn auch nicht verstehen. Er hadert mit seinem Schicksal, das er doch schon besieglet glaubt, versucht das Beste daraus zu machen, tut aber das Falsche ehe er sich zu etwas anderem entscheidet, das ihn zwar nicht retten, aber auf gewisse weise erlösen kann. 33 Seiten lang, werden die Gefühle eines Menschen erklärt, sein Seelenleben erörtert, wobei alles in eine Geschicht eingebttet ist. Nach dieser hat man das Gefühl den Mensch ein bisschen besser zu verstehne. Schiller erklärt das was wir schon wussten, aber nicht in Worte fassen konnten

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