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Der Männerversteher

Die neuen Leiden des starken Geschlechts

Beck Reihe Band 1963

Matthias Stiehler

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Buch (Taschenbuch)
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12,95
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Beschreibung


Männer sterben im Durchschnitt deutlich früher als Frauen. Verhielte es sich umgekehrt, würde dieser Sachverhalt nicht so stoisch hingenommen werden. Eine geringere Lebenserwartung von Frauen wäre ein unwiderlegbarer Beweis für ihre Benachteiligung in unserer Gesellschaft. Warum wird dies bei Männern anders gesehen? Im antiken Rom genossen Darstellungen des Gottes Priapus hohes Ansehen. Das waren zumeist kleine Figuren, lediglich mit einem Hemd bekleidet, unter dem ein erigierter Penis hervorragte. In unserer aufgeklärten Gegenwart gibt es keine vergleichbare Alltäglichkeit und Offenheit eines erigierten Penis. Zufall? Oder symptomatisch dafür, wie unsere Gesellschaft Männlichkeit und männliches Selbstbewusstsein bewertet? Der Männerforscher Matthias Stiehler setzt sich mit den verschiedenen, häufig widersprüchlichen Erwartungen auseinander, die heute an einen Mann gestellt werden. So wird männliche Potenz weiterhin erwartet, zugleich aber soll sie domestiziert, rücksichtsvoll und sanft sein. Und er macht Vorschläge, wie Männer zu einem positiven Selbstverständnis ihrer Geschlechtsidentität finden können. Das sieht er als Grundlage für ein Miteinander von Frauen und Männern und er fordert Männer auf, dafür Verantwortung zu übernehmen.

Dr. Matthias Stiehler, geb. 1961, ist psychologischer Berater im Gesundheitsamt Dresden. Er ist Mitgründer des bundesweiten Netzwerks Männergesundheit und gehört zur Redaktionsleitung des wissenschaftlichen Journals für Männergesundheit Blickpunkt Der Mann. "Für Herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und AIDS" erhielt er im Jahr 2008 die Sächsische Ehrenmedaille.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 221
Erscheinungsdatum 24.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-60598-7
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 19,1/12,5/1,6 cm
Gewicht 220 g
Auflage 1

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Vom kleinen zum großen Mann
von einer Kundin/einem Kunden aus Korneuburg am 21.07.2011

Ein wunderbeares Buch über alle sozial anerkannten und doch neurotischen, erlernten und auch krankmachenden Verhaltensmuster der Männer mit verständlich geschriebenem Basiswissen. Ein Muss für Männer wie Frauen!!! Die Frage nach dem "Warum bin ich so/ist meine Partner so?" wird hier ansatzweise beantwortet, jedoch ersetzt es in ... Ein wunderbeares Buch über alle sozial anerkannten und doch neurotischen, erlernten und auch krankmachenden Verhaltensmuster der Männer mit verständlich geschriebenem Basiswissen. Ein Muss für Männer wie Frauen!!! Die Frage nach dem "Warum bin ich so/ist meine Partner so?" wird hier ansatzweise beantwortet, jedoch ersetzt es in keinem Fall eine Psychotherapie. Für Personen mit psychologischem Vorwissen geeignet. Ich würde es keinem empfehlen, der nicht bereit ist über sich zu refklektieren und sich weiter zu entwickeln.


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  • Vorwort von
    Hans-Joachim Maaz



    1. Tabuisierte
    Männlichkeit


    Es fehlt ein positives männliches Selbstverständnis

    Früher Tod – ohne Konsequenzen

    Männerentwertung als gesellschaftlicher Mainstream

    Falsche Vorstellungen von männlicher Stärke und Schwäche

    Männer sollen sich nicht ändern

    Veränderung muss von den Männern selbst ausgehen

    Das Problem ist die Abhängigkeit von Frauen

    Biologisches Mannsein und gesellschaftliche Konstruktion

    Ziel ist selbstbestimmtes Mannsein

    2. Männer in
    Beziehung


    Eine selbstverständliche Sicht auf Männer

    Wenn Männer Veränderung wollen

    Wann Männer unzufrieden werden

    Andere sollen das Lebensglück bringen?

    Miteinander durch Eigenständigkeit

    Erwachsene Liebe

    Eigenständige Männlichkeit

    Offensiv Position beziehen

    Männer, nehmt euch ernst!

    3. Die frühe Not des
    starken Geschlechts


    Vertikale Differenzierung

    Wie Kindheitserfahrungen das
    erwachsene Leben beeinflussen

    Die zentrale Stellung der Mütter

    Die dunklen Seiten der Mütterlichkeit

    Väterlichkeitsstörungen

    Partnerschaftliche Elternschaft

    Geschlechtsspezifische Sozialisation

    Frühe Not in der Gesellschaft

    4. Den Mann in seiner
    Mitte finden


    Männliche Identität aus sich heraus entwickeln

    Mit Zufriedensein zufrieden sein?

    Der Weg ins Alleinsein

    Notwendige Bevaterung

    Raum für Gefühle

    Mannsein im Alltag

    Vaterkraft

    Soziale Anforderungen bedingen biologische Unterschiede

    Männliche Körperlichkeit

    Selbstbewusste Männlichkeit

    5. Mann selbst

    Position beziehen ohne Streit

    Öffentlich Position beziehen

    Knockin’ On Heaven’s
    Door

    Dank

    Anmerkungen