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Was ist links?

Reportagen aus einem politischen Milieu

Beck Reihe Band 1959

Christoph Ruf

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Beschreibung


Sommer 2009, das erste Klassentreffen seit 18 Jahren. Man redet über den Job, die Kinder und über die Schulzeit. Damals hofften alle, dass irgendwann einmal der dicke Kanzler abgewählt werden würde, sie waren Linke. Versammelt haben sich Lehrer, Altenpfleger, Juristen, Mediziner und ein Journalist – unser Autor. "Links" sind alle irgendwie immer noch, was das aber heute sein soll, weiß keiner mehr so recht. Also wird der Journalist beauftragt, Genaueres herauszufinden. Mehr als ein Jahr hat Christoph Ruf an der Basis von SPD, Grünen und Linkspartei verbracht und diejenigen begleitet, die so wenig Interviews geben, dass sie sich noch eigene Gedanken leisten können. Bei der SPD, bei den Grünen und bei der Linkspartei hat er junge Menschen mit neuen Ideen getroffen – und ältere, deren Klugheit plötzlich wieder gefragt war. So entsteht eine dichte Beschreibung des linken politischen Milieus, seiner Menschen, Ideen und Perspektiven. Im Schatten der Kameras sprießen die ersten Triebe einer rot-rot-grünen Reformkoalition, in der zusammenwächst, was zusammengehört. Denn auf die Probleme des 21. Jahrhunderts kann nur die geeinte Linke eine politische Antwort geben.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 253
Erscheinungsdatum 18.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-60649-6
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/1,8 cm
Gewicht 242 g
Abbildungen 10 Abbildungen
Auflage 1

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Parteienlandschaften und Fragen nach Veränderung
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 13.07.2011

Ruf hat sich in den letzten zwei Jahren seit der Bundestagswahl die drei großen linken Parteien – SPD, Grüne und Linkspartei – von der Basis aus angesehen und kommt in seinem Buch zu dem Ergebnis, daß sich gerade ein neues linkes Reformbündnis bildet. Doch welche inhaltliche Substanz soll dieses haben? Eigentlich kann man nicht... Ruf hat sich in den letzten zwei Jahren seit der Bundestagswahl die drei großen linken Parteien – SPD, Grüne und Linkspartei – von der Basis aus angesehen und kommt in seinem Buch zu dem Ergebnis, daß sich gerade ein neues linkes Reformbündnis bildet. Doch welche inhaltliche Substanz soll dieses haben? Eigentlich kann man nicht schneller recht bekommen als Christoph Ruf. Kaum ist sein Buch aus der Druckerei, schon bewahrheiten sich seine Prognosen. Bereits im Vorwort schreibt er, „wie im Schatten der Kameras ein neues linkes Projekt erste Knospen treibt“. Doch den Grund für die frühlingshafte Aufbruchsstimmung erfährt man auf den folgenden knapp 250 Seiten nicht, denn eine neue frische Agenda von Rot-Dunkelrot-Grün kann Ruf nicht nachweisen. Die Themen sind die alten geblieben: Eine weitgefaßte Vorstellung von „sozialer Gerechtigkeit“ bei der SPD, ein utopisch-ökologisches Denken bei den Grünen mit dem Schlagerthema „Atomkraft. Nein Danke!“ sowie kapitalistische Totalverweigerung bei der Linkspartei Selbstverständlich kommt Ruf auch auf Stuttgart 21, den AKW-Protest und den „schwindelerregenden Aufstieg der Grünen“ zu sprechen. Doch es gelingt ihm nicht, irgendeinen Umstand auszusprechen, der nicht schon in irgendeiner anderen linksliberalen Zeitung stehen würde. So bleibt am Ende die Frage, welche Bedeutung dieses linke Projekt hat, das laut Ruf gerade dabei wäre, eine rot-rot-grüne Koalition für die nächste Bundestagswahl zu schmieden. Die Inhalte des Buches lassen sich nur schwer auf die Situation in Österreich übertragen, da der linke Flügel der Parteienlandschaft sich hier anders strukturiert und nicht zuletzt daher, dass auch besonders rechts-stehende Parteine gerne im linken Ideenbereich fischen. Im wesentlichen eine interessante Übersicht in der ich persönlich aber erhe eine Art historischen Bericht Zukunftsprognose sehe.


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