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Gretchen

Ein Frankfurter Kriminalfall

(2)
Das wahre Gretchen
Frankfurt im Jahr 1771. Die Dienstmagd Susann wird von ihrer eigenen Schwester bezichtigt, ihr Neugeborenes getötet zu haben. Wenige Tage später lässt sich die Flüchtige am Stadttor widerstandslos festnehmen. Im Römer beginnt der Prozess gegen sie.
Der Fall erregt die Gemüter. Und als Susann schließlich auf dem Rossmarkt enthauptet wird, ist unter den Zuschauern ein Bürgerssohn namens Johann Wolfgang Goethe.
Das Schicksal der Kindsmörderin ließ den jungen Juristen nicht mehr los; er setzte ihr mit dem Gretchen ein Denkmal. Ruth Berger befreit die historische Figur aus dem Schatten der literarischen und zeigt uns ein Frauenleben: spannend, hautnah und zutiefst bewegend.
«Ruth Berger zeichnet ein lebendiges und detailgetreues Bild Frankfurts und seiner Bewohner.» (Frankfurter Rundschau)
«Ein großartiges Buch.» (Augsburger Allgemeine)
«Ruth Berger zeigt, wie ein wirklich guter historischer Roman aussieht.» (General-Anzeiger)
«Ein packender Roman.» (Deutschlandradio Kultur)
Portrait
Ruth Berger

Ruth Berger ist Historikerin und Autorin der Romane Die Reise nach Karlsbad, Die Druckerin, Miss Lucy Steele und Gretchen, die von der Presse alle begeistert aufgenommen wurden. Ruth Berger lebt in Frankfurt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.11.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783644301719
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 2642 KB
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Auch Goethe brauchte Vorbilder...“

Daniela Lanick, Thalia-Buchhandlung Chemnitz, Sachsenallee

Sie kennen sicher alle Faust und die berühmte Gretchenfrage "Faust, wie hältst Du's mit der Religion", findet auch heute noch Anwendung. Aber haben Sie gewusst, dass Faust's Gretchen keine erfundene Figur ist? Im wirklichen Leben hieß sie Susann und war Dienstmagd in Frankfurt zu Goethes Studienzeiten. Auch Susann ist wie ihre bekannte literarische Figur etwas blauäugig zu einem Kind gekommen und hat dies aus Angst und Schrecken vor der Schande ermordet. Susann wird der Prozess gemacht und unter den Schaulustigen bei der Hinrichtung war auch Johann Wolfgang von Goethe... Der Rest ist Geschichte...
Das sind Romane, wie ich sie liebe - gute Unterhaltung mit Lerneffekt.
Sie kennen sicher alle Faust und die berühmte Gretchenfrage "Faust, wie hältst Du's mit der Religion", findet auch heute noch Anwendung. Aber haben Sie gewusst, dass Faust's Gretchen keine erfundene Figur ist? Im wirklichen Leben hieß sie Susann und war Dienstmagd in Frankfurt zu Goethes Studienzeiten. Auch Susann ist wie ihre bekannte literarische Figur etwas blauäugig zu einem Kind gekommen und hat dies aus Angst und Schrecken vor der Schande ermordet. Susann wird der Prozess gemacht und unter den Schaulustigen bei der Hinrichtung war auch Johann Wolfgang von Goethe... Der Rest ist Geschichte...
Das sind Romane, wie ich sie liebe - gute Unterhaltung mit Lerneffekt.

Kundenbewertungen

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Goethe und sein Gretchen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 14.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jeder, der Goethes „Faust“ gelesen hat, kennt die Geschichte Gretchens, die ihr Kind ermordete und später hingerichtet wurde. Dieser Roman behandelt nun die wahre Geschichte Gretchens. Susann (wie sie richtig heißt) arbeitet in einem Gasthof und lernt dort einen niederländischen Händler kennen mit dem sie auch eine gemeinsame Nacht verbringt.... Jeder, der Goethes „Faust“ gelesen hat, kennt die Geschichte Gretchens, die ihr Kind ermordete und später hingerichtet wurde. Dieser Roman behandelt nun die wahre Geschichte Gretchens. Susann (wie sie richtig heißt) arbeitet in einem Gasthof und lernt dort einen niederländischen Händler kennen mit dem sie auch eine gemeinsame Nacht verbringt. Susann wird schwanger und versucht dieses nun zu vertuschen, indem sie sich selbst und ihre Mitmenschen belügt… Man muss einfach mit Susann mit fiebern und hoffen, dass am Ende alles gut wird. Man lernt viele Schauplätze, aber auch die Geschichte Frankfurts kennen. Das Buch ist auch ausschließlich im fränkischen Dialekt geschrieben. Ein toller, feinfühliger Roman, der historisch einwandfrei recherchiert wurde.