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Die Pelzhändlerin

(7)
Ein packender historischer Roman über eine ungewöhnliche Frau
Frankfurt, 1462: Als der verwitwete Kürschner Wöhler erfährt, dass seine einzige Tochter Sibylla fern der Heimat gestorben ist, erleidet er einen tödlichen Herzinfarkt. Einzige Zeugin ist die Wäscherin Martha. Sie ergreift die Chance, verheimlicht den Tod Sibyllas und setzt ihre eigene Tochter Luisa, die Sibylla immer schon sehr ähnlich gesehen hat, an deren Stelle.
Luisa ist froh, keine Wäscherin mehr zu sein, doch die Furcht, entlarvt zu werden, verlässt sie nie. Als sie sich in den Arzt Isaak Kopper verliebt, gerät sie in Bedrängnis. Denn die Regeln der Zunft schreiben vor, dass sie einen Meister heiraten muss, wenn sie die Kürschnerei behalten will. Wie wird sie sich entscheiden?
Portrait
Ines Thorn

Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Bei Wunderlich erschienen zuletzt ihre Romane «Das Mädchen mit den Teufelsaugen», «Teufelsmond» und «Wolgatöchter».

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 720 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.11.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783644410213
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 2490 KB
Verkaufsrang 22.129
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mitteralter und Karriere einer jungen Frau unter falscher Identität“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Ein farbenprächtiger Schmöker zur Zeit des ausgehenden Mittelalters - mit allem, was dazu gehört: Die Pest, Zunftbräuche, florierender Handel mit Italien, Ränke und Intrigen und eine heimliche Liebe. Gut recherchiert, flüssig zu lesen und nur zu empfehlen.

Im Mittelpunkt steht Luisa, deren Herkunft als „Bastard“ einer Wäscherin ein mühseliges Leben bedeutet. Doch dann gelingt es ihr, sich für die verstorbene Kürschnerstochter Sybilla auszugeben. Unter deren Identität bringt sie es mit ihrem Ehrgeiz, ihren Talenten und ihrer Klugheit zu einer angesehenen Bürgerin Frankfurts.
So kann sie ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben führen, muss allerdings auch ständig auf der Hut sein, um rechtzeitig die Pläne ihren Neider und Feinde zu durchkreuzen. Und um den Mann treffen zu können, dem ihre Liebe gilt.... Lesen sie selbst!
Ein farbenprächtiger Schmöker zur Zeit des ausgehenden Mittelalters - mit allem, was dazu gehört: Die Pest, Zunftbräuche, florierender Handel mit Italien, Ränke und Intrigen und eine heimliche Liebe. Gut recherchiert, flüssig zu lesen und nur zu empfehlen.

Im Mittelpunkt steht Luisa, deren Herkunft als „Bastard“ einer Wäscherin ein mühseliges Leben bedeutet. Doch dann gelingt es ihr, sich für die verstorbene Kürschnerstochter Sybilla auszugeben. Unter deren Identität bringt sie es mit ihrem Ehrgeiz, ihren Talenten und ihrer Klugheit zu einer angesehenen Bürgerin Frankfurts.
So kann sie ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben führen, muss allerdings auch ständig auf der Hut sein, um rechtzeitig die Pläne ihren Neider und Feinde zu durchkreuzen. Und um den Mann treffen zu können, dem ihre Liebe gilt.... Lesen sie selbst!

Kundenbewertungen

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Lebendige Darstellung des mittelalterlichen Frankfurt
von Helga aus Wien am 19.06.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1.Teil Ein tolles Buch, das mich sofort von der ersten Seite an gefesselt hat und ich habe es in zwei Tagen ausgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte, wie das Leben der Wäscherin Luise, die zur Pelzhändlerin Sibylla wurde, verläuft. Ganz interessant natürlich... 1.Teil Ein tolles Buch, das mich sofort von der ersten Seite an gefesselt hat und ich habe es in zwei Tagen ausgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte, wie das Leben der Wäscherin Luise, die zur Pelzhändlerin Sibylla wurde, verläuft. Ganz interessant natürlich die Zeit, 1462-1491 in Frankfurt. Die Zustände sind dementsprechend. Es herrschen auf der einen Seite sehr viel Armut, wo schon Kinder schwer arbeiten müssen und wo einem bei Diebstahl die rechte Hand abgehackt, oder bei gotteslästerlichen Reden die Zunge herausgerissen wird. Auf der anderen Seite gibt es dann die Reichen, die ihre Häuser und Werkstätten haben und sich alles leisten können, die ihre Räume von sogenannten "Einrichter" verschönern lassen und natürlich für alles Bedienstete haben. Nachdem Luise, den Platz der toten Sibylle in der Kürschnerei eingenommen hat, muss sie sich einen Mann nehmen, weil ja nur ein Meister den Betrieb führen darf, und sie will alles lernen, was mit Pelzen und Stoffen zu tun hat und natürlich auch die Buchführung. Ihr Machtbedürfnis und die Angst entdeckt zu werden treiben sie an, alles selbst zu entscheiden und zu kontrollieren. Alle Mittel sind ihr recht, um weiterzukommen, selbst um ihre Mutter Martha, von der ja niemand wissen darf, kümmert sie sich nicht besonders. Sehr schön wird die Zeit von Sibylla bei ihrer Freundin Lucia in Florenz geschildert, mit den vielen Farben und den italienischen Modeneuheiten. Da wird die damalige Zeit wunderbar belebt, vor allem, da das Leben in der Toskana schon viel aufgeschlossener und freizügiger war als in Deutschland. Die Personen sind alle sehr stark gezeichnet und man kann alles sehr gut mitempfinden. Ganz besonders Sibylla, in deren Brust zwei Seelen wohnen, die eine schreit nach Liebe und die andere nach Macht, auf keine will sie verzichten, kann sie aber auch nicht vereinen, das ist ihr ewiger Kampf. Da ihr die Karriere doch wichtiger ist, setzt sie alles daran, um immer größer und mächtiger zu werden, außerdem sitzt ihr immer noch die Angst im Nacken, dass jemand hinter ihre wahre Herkunft kommt. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, mit vielen Details in alle Richtungen, die ich sehr informativ fand und keineswegs langatmig. Der Schluß hat mir besonders gut gefallen und ich bin sehr froh, dass es so gekommen ist und habe gleich mit dem 2.Teil begonnen.

Der frühe Pelzhandel in Frankfurt
von Stephanie Hofmann am 16.11.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sie möchten in die Welt der historischen Schmöker eintauchen? Die Geschichte soll in Frankfurt spielen? Bitte sehr… Mit Ines Thorns Pelzhändlerin finden Sie den perfekten Einstieg in das mittelalterliche Frankfurt um 1460. Der Roman spielt gleich um die Ecke des Römers. Alles dreht sich um den florierenden Handel und... Sie möchten in die Welt der historischen Schmöker eintauchen? Die Geschichte soll in Frankfurt spielen? Bitte sehr… Mit Ines Thorns Pelzhändlerin finden Sie den perfekten Einstieg in das mittelalterliche Frankfurt um 1460. Der Roman spielt gleich um die Ecke des Römers. Alles dreht sich um den florierenden Handel und um die arme Wäscherin Luisa, die sich durch einen Schwindel erhofft, eine angesehene Dame der Pelzhändlerzunft zu werden. Sie werden im wahrsten Sinne des Wortes mitfiebern, wenn die Pest mit den Handelsschiffen aus Italien und dem Rest der Welt über Frankfurt hereinbricht und zahlreiche Opfer fordert, oder Luisa sich zwischen Liebe und dem Ansehen ihrer Zunft entscheiden muss. Ines Thorn ist bekannt für Ihre detaillierten Informationen und ausgezeichnete Recherche in der Frankfurter Stadtgeschichte. Alles gut verpackt in einen Schmöker, mit einer Prise Liebe und den Leiden einer jungen Frau, in der rauen Welt des Mittelalters. Ein Muss (nicht nur für Frankfurter!!!)

Spannende, historische Einblicke...
von einer Kundin/einem Kunden aus Reutlingen am 30.07.2007
Bewertet: Taschenbuch

...ins Mittelalter bekommt man/frau mit diesem Buch: Die Geschichte einer Wäscherin und ihr "zufälliger" Aufstieg ist sehr spannend erzählt und vermittelt zugleich Einblicke in dieses Zeit und vor allem auch die Stellung der Frau zu jener Zeit. Empfehlenswert für Lesefreunde von Büchern mit historischem Hintergrund.