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Ich nicht

Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend

(6)
Portrait
Joachim Fest

Joachim Fest (1926 – 2006) war einer der bedeutendsten Autoren und Historiker der Bundesrepublik. Ab 1963 arbeitete er als Chefredakteur des NDR und von 1973 bis 1993 als Herausgeber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Seine Hitler-Biographie wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Weitere Werke: «Speer» (1999), «Der Untergang» (2002), «Begegnungen» (2004), «Ich nicht» (2006), «Bürgerlichkeit als Lebensform» (2007).

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.10.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783644004214
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 4847 KB
Verkaufsrang 49.013
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Kindheit und Jugend im dritten Reich. Ein bewegendes Zeugnis von Aufrechtem Verhalten in der Nazizeit. Absolut empfehlenswert. Kindheit und Jugend im dritten Reich. Ein bewegendes Zeugnis von Aufrechtem Verhalten in der Nazizeit. Absolut empfehlenswert.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Wie viel hat ein Kind im dritten Reich mitbekommen? Dieses Buch der Erinnerungen, teils fast philosophisch, zeigt es auf. Keine einfache Lektüre. Wie viel hat ein Kind im dritten Reich mitbekommen? Dieses Buch der Erinnerungen, teils fast philosophisch, zeigt es auf. Keine einfache Lektüre.

Kundenbewertungen

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Beeindruckend
von Daniel Rottmann am 09.03.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Beeindruckend. Joachim Fest, geboren im Jahr 1926, wächst in einer Familie auf, in der der Vater bereits sehr früh Adolf Hitler und die Nationalsozialisten durchschaut. Vor die Entscheidung gestellt verzichtet sein Vater lieber auf eine gute Anstellung als Beamter als sich den Machthabern zu beugen. Mich beeindruckt, wie Joachim... Beeindruckend. Joachim Fest, geboren im Jahr 1926, wächst in einer Familie auf, in der der Vater bereits sehr früh Adolf Hitler und die Nationalsozialisten durchschaut. Vor die Entscheidung gestellt verzichtet sein Vater lieber auf eine gute Anstellung als Beamter als sich den Machthabern zu beugen. Mich beeindruckt, wie Joachim Fest in der Rückblende das Profil seines Elternhauses darstellt und wie es ihn geprägt hat. Mich beeindruckt die Standfestigkeit einer Familie zu einer Zeit, als es aus unserer heutigen Sicht kaum möglich war, dem Druck der braunen "Bewegung" standzuhalten. Beeindruckend, vorbildlich, nacheifernswert.

Erinnerungen eines standhaften Mannes
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 07.04.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die NS-Zeit ist eine Geschichte, die nicht vergehen kann und auch nicht vergehen darf. Diese Zeit ist für später Geborene kaum verständlich. Wie konnte all das geschehen? Warum gab es so wenig Widerstand? Es ist kaum möglich,nach dem Zusammenbruch von Diktaturen zu sagen, wie stark die Zustimmung der Bevölkerung... Die NS-Zeit ist eine Geschichte, die nicht vergehen kann und auch nicht vergehen darf. Diese Zeit ist für später Geborene kaum verständlich. Wie konnte all das geschehen? Warum gab es so wenig Widerstand? Es ist kaum möglich,nach dem Zusammenbruch von Diktaturen zu sagen, wie stark die Zustimmung der Bevölkerung zu dem jeweiligen Regime war. Nachdenklich sollten die Existenzen von Stasi und Gestapo, von Bautzen und Konzentrationslagern machen, sie sprechen eigentlich gegen eine Massenzustimmung. Ein unverfänglicher Zeuge ist Jochen Fest, dessen Vater Amtsentlassung, Not und Gefährdung in Kauf nahm nach dem Lebensmotto: "Wir nicht". das jeglichen Opportunismus verbot. Fest erklärt, welche geistige Haltung der Menschen damals den Aufstieg Hitlers ermöglichte. Er erklärt aber auch die Ohnmacht der Bürger, nachdem sich die Diktatur einmal etabliert hatte. Im Hinblick auf den entsetzlichen Mord an den Juden und der Verfolgung auch der jüdischen Mitbürger erklärte der Vater später seinem Sohn: "Gerüchte und eine BBC-Sendung gab es schon. Durch diese Hinweise aufgeschreckt, habe ich Anfang 1943 fast drei Monate lang nach unwiderleglichen Beweisen gesucht. Dann hatte ich Gewissheit: Sie mordeten wie besessen drauflos!...Ich wollte damals und will jetzt nicht darüber reden! Es erinnert mich immer wieder daran, dass ich mit meinem Wissen nicht das geringste anfangen konnte. Nicht mal darüber reden." (S. 321) Fests Buch hilft, diese Zeit besser zu verstehen und zu einem objektiven, vorurteilsfreien Urteil zu kommen.

Kongeniale Lesung
von einer Kundin/einem Kunden am 16.01.2008
Bewertet: Hörbuch (CD)

Nachdem ich das Buch von Joachim Fest gelesen hatte, war ich beim Kauf des Hörbuchs zunächst skeptisch. Ich bin aber nicht enttäuscht worden! Otto Sander ist phantastisch und läßt einen mit seinem unnachahmlichen Timbre nicht mehr los. Geschichte auf allerhöchstem Niveau! Ein Muß für jeden Geschichtsunterricht und für... Nachdem ich das Buch von Joachim Fest gelesen hatte, war ich beim Kauf des Hörbuchs zunächst skeptisch. Ich bin aber nicht enttäuscht worden! Otto Sander ist phantastisch und läßt einen mit seinem unnachahmlichen Timbre nicht mehr los. Geschichte auf allerhöchstem Niveau! Ein Muß für jeden Geschichtsunterricht und für all diejenigen, für die Aufrichtigkeit, Zivilcourage und Mut auch und gerade heute keine inhaltsleeren Floskeln sind. Hochachtung und Respekt vor Joachim Fests Vater, der ohne Pathos zeigt, daß man auch in schweren Zeiten bestehen kann.