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Die moralischen Regeln

Eine neue rationale Begründung der Moral

Innerhalb der umfangreichen Literatur zur Ethik seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist das Buch von Gert, obwohl bisher eher wenig beachtet, eines der substantiellsten und originellsten. Es ist einfach und spannend geschrieben, auch für den Laien gut lesbar und stellt andererseits für den »Fachmann« eine Position dar, mit der sich gründlich auseinanderzusetzen er nicht umhin kann.
Der originellste Aspekt dieser Position ist der Ausgangspunkt beim Begriff des Übels. Man könnte insofern Gerts Position als einen negativen Utilitarismus bezeichnen. Gegen den gewöhnlichen Utilitarismus wird der Primat des Begriffs des Übels gegen den des Guten hervorgehoben. Ebenso wichtig ist für Gert der Begriff der Handlungsrationalität. Ein Übel ist nach Gert etwas, was alle Menschen, wenn sie nur rational sind, zu vermeiden versuchen. Daraus folgt, daß es für alle rational ist, universale Regeln öffentlich zu befürworten. So ergeben sich »moralische Grundregeln«, durch deren Explikation Gert die in ethischen Schriften so häufige Verflüchtigung in die Abstraktion vermeidet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 316
Erscheinungsdatum 24.05.1983
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-28005-8
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,3/11/2,5 cm
Gewicht 198 g
Originaltitel The Moral Rules. A New Rational Foundation for Morality
Auflage 2
Übersetzer Walter Rosenthal
Buch (Taschenbuch)
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