Die Frau in Weiß

Criminal-Roman

(9)
»Der viktorianische Riesenkrimi voll von pittoresken Schurken, Nacht und Nebel, Friedhofsgeheimnissen und Seelenfolter weckt schönere Schauer als die meisten Mordfabeln der Gegenwart.« Der Spiegel
Wilkie Collins’ Roman um die geheimnisvolle Frau in Weiß, der als der erste moderne Detektivroman der Weltliteratur gilt. Noch ermittelt kein Profi, aber der junge Zeichenlehrer Walter Hartright setzt seine scharfe Beobachtungsgabe, sein psychologisches Gespür und seine kombinatorischen Fähigkeiten ein, um die verbrecherischen Vorgänge aufklären und das Rätsel der weißen Dame lösen zu können. Mit Begeisterung haben sich seit 1860 unzählige Leser auf die Folter spannen lassen, denn durch eine raffinierte Verflechtung der Handlungsfäden lenkt der englische Schriftsteller Wilkie Collins den Leser immer wieder auf falsche Fährten. Wer dieses kriminalistische Meisterwerk noch nicht verschlungen hat, sollte nicht länger säumen.
Portrait
Wilkie Collins, 1824 in London geboren und 1889 dort gestorben, enger Freund Charles Dickens', begann nach kurzer juristischer Tätigkeit die Schriftstellerlaufbahn. Er schrieb eine Reihe äußerst spannender, melodramatischer Romane, die, geschickt konstruiert, den Leser auf falsche Spuren locken und als Vorläufer des modernen Detektivromans gelten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 01.12.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13941-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/4,1 cm
Gewicht 550 g
Originaltitel The Woman in White (London 1860)
Übersetzer Ingeborg Bayr, Hanna Neves
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Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Viktorianisch bis aufs Blut, voll schaurigen Grusel und einer der ersten richtigen Kriminalromane - Wilkie Collins ist ein wahrer Meister des Genres! Unbedingt lesen! Viktorianisch bis aufs Blut, voll schaurigen Grusel und einer der ersten richtigen Kriminalromane - Wilkie Collins ist ein wahrer Meister des Genres! Unbedingt lesen!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Das Schaudern kommt ganz leise..... und lässt einen nicht mehr los. Klassischer Gruselroman den man unbedingt gelesen haben sollte. Das Schaudern kommt ganz leise..... und lässt einen nicht mehr los. Klassischer Gruselroman den man unbedingt gelesen haben sollte.

Jörn Hördemann, Thalia-Buchhandlung Landau

Ein Krimi-Gruselklassiker dem man sein Alter nicht anmerkt. Schräge Charaktere, mondbeschienene Friedhöfe und ein ermittelnder Feingeist - dazu passen eine Tasse Tee und Kekse :) Ein Krimi-Gruselklassiker dem man sein Alter nicht anmerkt. Schräge Charaktere, mondbeschienene Friedhöfe und ein ermittelnder Feingeist - dazu passen eine Tasse Tee und Kekse :)

„Ein viktorianisches Meisterwerk“

Andrea Konieczny, Thalia-Buchhandlung Velbert

Bitte greifen Sie zu diesem Buch, wenn Sie die Nase voll haben von dem, was man im Allgemeinen Kriminalroman nennt.
Hier geht es um skrupellose Schurken, eine junge Dame in Nöten, der mittellose Held, der alles für ihre Rettung tut und um Geheimnisse, deren Lösung man auf nebelverhangenen Friedhöfen entdecken kann.
Dieses in den 1860er Jahren erschienene Buch gilt als der erste Detektivroman der modernen Weltliteratur – und beides ist er zweifellos: Detektivroman und Weltliteratur.
Bitte greifen Sie zu diesem Buch, wenn Sie die Nase voll haben von dem, was man im Allgemeinen Kriminalroman nennt.
Hier geht es um skrupellose Schurken, eine junge Dame in Nöten, der mittellose Held, der alles für ihre Rettung tut und um Geheimnisse, deren Lösung man auf nebelverhangenen Friedhöfen entdecken kann.
Dieses in den 1860er Jahren erschienene Buch gilt als der erste Detektivroman der modernen Weltliteratur – und beides ist er zweifellos: Detektivroman und Weltliteratur.

„Mein liebster Krimiklassiker“

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Eines Nachts im Jahre 1849,wird der junge Zeichenlehrer Walter Hartright auf dem Weg nach London,von einer Frau im wallenden weißen Gewand angesprochen.Sie sei aus einer Anstalt für Geisteskranke entflohen,und bittet um Mitnahme.Hartright erfüllt ihr die Bitte,aber am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden.Schon seit langer Zeit ist die Frau in Weiß eines meiner LIeblingsbücher.Wilkie Collins schrieb damit den ersten Schauerroman der englischen LIteratur. Bereits bei seinem Erscheinen im Jahr 1860 ein Bestseller,ist er auch heute noch spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Eines Nachts im Jahre 1849,wird der junge Zeichenlehrer Walter Hartright auf dem Weg nach London,von einer Frau im wallenden weißen Gewand angesprochen.Sie sei aus einer Anstalt für Geisteskranke entflohen,und bittet um Mitnahme.Hartright erfüllt ihr die Bitte,aber am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden.Schon seit langer Zeit ist die Frau in Weiß eines meiner LIeblingsbücher.Wilkie Collins schrieb damit den ersten Schauerroman der englischen LIteratur. Bereits bei seinem Erscheinen im Jahr 1860 ein Bestseller,ist er auch heute noch spannend von der ersten bis zur letzten Zeile.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Von Schurken und Intrigen
von Karina aus Wien am 16.12.2016

Ein viktorianischer Detektivroman, angeblich einer der ersten seiner Art. Zu Beginn gebe ich zu, hat sich alles ein bisschen gezogen. Aber die Geduld hat sich ausgezahlt. Der Roman nimmt plötzlich voll an Fahrt auf und dann geht es rund! Mir hat auch der hin und wieder auftauchende subtile... Ein viktorianischer Detektivroman, angeblich einer der ersten seiner Art. Zu Beginn gebe ich zu, hat sich alles ein bisschen gezogen. Aber die Geduld hat sich ausgezahlt. Der Roman nimmt plötzlich voll an Fahrt auf und dann geht es rund! Mir hat auch der hin und wieder auftauchende subtile Humor sofort zugesagt. Man schmunzelt wirklich des Öfteren. Die weisse Frau zieht sich wie ein roter Faden durchs Buch und um sie herum werden die niederträchtigsten Intrigen gesponnen. Motive sind vor allem Hass und Gier. Hartright und sein italienischer Freund Pesca sind Helden die man sofort ins Herz schließt. Aber auch der Conte zieht die Leser in seinen Bann. Damals typische englische Ansicht, dass Ausländer etwas seltsam sind, geht bei seinem Charakter voll auf. Von verlogenen gemeinen Verrätern bis zu lieblichen sanftmütigen Mädchen, alle sind vertreten. Collins kommt ohne Bluvergiessen aus, was heute fast gar nicht mehr gelingt. Das liebe ich an den alten Krimis. Der Autor weckt durch intelligente Täuschung des Lesers eine derartige Neugier sodass man einfach weiterlesen muss. So stell ich mir einen englischen Klassiker vor, den man gelesen haben muss, wenn man Spannung und Detektivgeschichten liebt.

Zeitloser victorianischer Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 28.09.2015

Dieses Werk gehört zu jenen Büchern, die ich schon lange lesen wollte und nun habe ich mich endlich dazu entschlossen. Zunächst muss man fragen, was an diesem 155 Jahre alten Roman heute noch interessant für die Leser ist. Zweifellos ist es im Ton ein altmodisches Werk, dass jedoch überzeugend übersetzt... Dieses Werk gehört zu jenen Büchern, die ich schon lange lesen wollte und nun habe ich mich endlich dazu entschlossen. Zunächst muss man fragen, was an diesem 155 Jahre alten Roman heute noch interessant für die Leser ist. Zweifellos ist es im Ton ein altmodisches Werk, dass jedoch überzeugend übersetzt und sehr angenehm zu lesen ist. Collins gilt als Erfinder des Dektektivromans. Man kann das Buch tatsächlich als frühen Kriminalroman lesen, es überzeugt aber auch als hochspannenes Gesellschaftsdrama, weil die Handlung um eine mörderische Intrige gegen eine junge Adlige viel über die ungünstige Stellung der Frau im England des 19 Jahrhunderts verrät. Die suptile Spannung des Romans, da muss ich einem anderen Rezensenten hier zustimmen, erinnert durchaus an Hitchcock. Sprachlich kann das Werk ebenso überzeugen, man fliegt förmlich atemlos über die Seiten, ohne dass der Spannungsbogen nachlässt. Hier können leider viele moderne Spannungsautoren nicht mithalten was vielleicht daran liegt, dass im 19 Jahrhundert nur die gehobenen Schichten Bücher gelesen haben, also ausschließlich für ein gebildetes Publikum geschrieben wurde. Die Frau in Weiß gilt als Collins bestes Werk und es hat alles, was ein spannender victorianischer Schmöker verspricht. Dunkle Herrenhäuser, geheimnisvolle Gestalten und wirklich gruselige Schurken. Ein zeitloses Lesevergnügen für Freunde der altenglischen Literatur.

Guter alter Schreibstil
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 26.05.2011
Bewertet: Taschenbuch

Es ist etwas anderes als die heutige Literatur. Der Roman konnte nicht überzeugen da teilweise langatmig und ausschweifend. Die Story ist gut, jedoch wurde mehr Spannung erwartet.