Meine Filiale

Was davor geschah

Roman

Martin Mosebach

(9)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
21,90
21,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

21,90 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

19,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Es ist eine gefährliche Frage, die bereits den Keim einer Eifersucht enthält: Wie war das eigentlich mit dir, bevor wir uns kannten? Die beiden sind seit Kurzem ein Paar, und sie stellt ihm jene Frage. Seine Antwort wird zu einem Gespinst aus Wahrheit und Dichtung, einem wahren Lügenpalast, errichtet aus soliden Bausteinen von Wirklichkeit. Auf der Bühne Frankfurts inszeniert Martin Mosebach, mit detektivischer Genauigkeit und meisterhafter Sprachkunst, ein böses Spiel von Liebe und Zufall.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 329
Erscheinungsdatum 16.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23562-5
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 21/13,6/3,3 cm
Gewicht 496 g
Auflage 8
Verkaufsrang 135923

Buchhändler-Empfehlungen

Vor meiner Zeit

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

"Wie war das als es mich noch nicht gab?" Die Frage nach dem Vorleben des Geliebten beschäftigt wohl die meisten Frauen. In "Was davor geschah" beantwortet ein junger Mann genau diese. Er erzählt dabei eine Geschichte, die eigentlich nicht die Seine ist und die dennoch zu ihm und seiner Freundin führt. Mosebach schreibt mit so wundervoll leisem Humor, der einen - hat man ihn erst einmal entdeckt - nicht meht loslässt.

Ein Roman mit herausragender sprachlicher Qualität

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Wohl in jeder Beziehung zwischen zwei Menschen taucht einmal die Frage auf, was in der Zeit passierte bevor sie sich kennenlernten. Das auf diese Frage folgende Zwiegespräch des Ich-Erzählers und seiner Freundin, ist hier allerdings nur der Rahmen für eine sehr phantasievolle und verzweigte Handlung, die in Frankfurt am Main spielt. Der Ich-Erzähler betrachtet gleichsam von außen ein Sittenbild einer gehobenen Gesellschaft, in dem er selbst nur eine Nebenrolle zu spielen scheint. Anhand der präzisen Schilderung der Charaktere werden die alltäglichen Dinge des gutbürgerlichen Lebens behandelt: Liebe und Betrug, Einsamkeit und Dekadenz. Das Buch lebt insbesondere von der herausragenden sprachlichen Qualität und ist schon daher unbedingt lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
6
3
0
0
0

Schlicht und raffiniert zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 17.10.2012
Bewertet: Taschenbuch

In seinem Roman "Was davor geschah" erzählt Martin Mosebach von zwei Frankfurter Familien der gehobenen Gesellschaft. Eigentlich ist dies eine unwichtige Geschichte über unwichtige Leute, aber Mosebach fesselt den Leser durch sprachlich geschliffene, subtile und sorgfältig beobachtete, teilweise ironische Beschreibungen, so d... In seinem Roman "Was davor geschah" erzählt Martin Mosebach von zwei Frankfurter Familien der gehobenen Gesellschaft. Eigentlich ist dies eine unwichtige Geschichte über unwichtige Leute, aber Mosebach fesselt den Leser durch sprachlich geschliffene, subtile und sorgfältig beobachtete, teilweise ironische Beschreibungen, so dass dieser Roman von der ersten bis zur letzten Seite höchst unterhaltsam bleibt.

wundervoll
von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2012
Bewertet: Taschenbuch

"Was davor geschah" ist ein unglaublich fein gezeichneter Roman über Beziehungen, Liebe , Erwartungen, Hoffnungen und dem damit einhergehenden Scheitern. Gesellschaftlicher Mittelpunkt und Hauptschauplatz ist die Villa der Familie Hopsten in Frankfurt. ......."Wahrscheinlich hatte der Vogel mich schon eine Weile beobachtet, de... "Was davor geschah" ist ein unglaublich fein gezeichneter Roman über Beziehungen, Liebe , Erwartungen, Hoffnungen und dem damit einhergehenden Scheitern. Gesellschaftlicher Mittelpunkt und Hauptschauplatz ist die Villa der Familie Hopsten in Frankfurt. ......."Wahrscheinlich hatte der Vogel mich schon eine Weile beobachtet, denn sein Kopf war unbewegt, der schwarze Augenknopf war auf mich fixiert. Konnte man mit diesem Knopf eigentlich etwas sehen? Er war wie mit festem schwarzen Seidenzwirn in die aufgepuffte Federfülle hineingestickt, den Boutons vergleichbar, mit denen Polsterer die unter den Stoff gestopfte Füllung arretieren.......er sollte ein lebendes Kunstobjekt sein, und das war er........." Wenn das nicht schön ist, einfach wundervoll.

Was hat der Kakadu damit zu tun?
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 07.09.2011
Bewertet: Hörbuch (CD)

Der Kakadu ist ein lebendiger Schmuck, ja Einrichtungsgegenstand in der Wohnung des durchaus wohlhabenden Ehepaares, und er berühert einen bei aller wohlgefälligen Beschreibung des Putzens seines Gefieders nur am Rande. Die ganze Geschichte wird detailverliebt aufgerollt und bleibt trotz brillianter Lesung immer unberührend, ja ... Der Kakadu ist ein lebendiger Schmuck, ja Einrichtungsgegenstand in der Wohnung des durchaus wohlhabenden Ehepaares, und er berühert einen bei aller wohlgefälligen Beschreibung des Putzens seines Gefieders nur am Rande. Die ganze Geschichte wird detailverliebt aufgerollt und bleibt trotz brillianter Lesung immer unberührend, ja neutral. Ich habe keinen jungen Mann "gehört"und an keiner Stelle echte Emotion gespürt.Dieses Hörbuch ein Gegenstand des kurzen Gefallens und dann in die Regalreihe "Literatur", als gefällige Gegenwartslektüre.


  • Artikelbild-0