Schopenhauer und Die wilden Jahre der Philosophie

Eine Biographie. Ausgezeichnet mit dem Thomas-Mann-Preis 2014

Rüdiger Safranski

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Beschreibung

Schopenhauer, der unverbesserliche Pessimist, entwarf inmitten des deutschen Idealismus ein Weltbild der Skepsis. Warum fasziniert uns der Philosoph bis heute? In Weimar begegnete er dem alten Goethe, in Dresden verfasste er sein Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung". Anhänger fand sein Werk erst später. Zum 150. Todestag erzählt Rüdiger Safranski in dieser Biographie mitreißend, wie der Existentialist zu seiner Philosophie kam und was sie aus ihm gemacht hat.

"Eines der besten Bücher Safranskis - das spannende, kontextreiche Porträt einer philosophischen Höhenkamm-Epoche." Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel, 21.09.10

"Safranskis Biographie erweist sich auch nach mehr als zwei Jahrzehnten als beispielhaft. Safranski gelingt es, Schopenhauers intellektuelle Entwicklung vor der Folie seiner Zeit, mit Blick auf Kant, die Romantik, den deutschen Idealismus und Hegel zu entfalten, er zeigt, wie Schopenhauer dieses Denken aufgreift, weiterführt, kritisiert und ins Gegenteil verkehrt." Konrad Paul Liessmann, Die Presse, 18.09.10

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur der Berliner Hefte, Dozent in der Erwachsenenbildung, seit 1986 freier Autor. Für sein in 26 Sprachen übersetztes Werk wurde er u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2014), mit dem Ludwig-Börne-Preis (2017) und dem Deutschen Nationalpreis (2018) ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie (2019) und Klassiker! (2019, mit Michael Krüger und Martin Meyer). Er lebt in Badenweiler.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 16.08.2010
Verlag Hanser, Carl
Seitenzahl 556
Maße (L/B/H) 21/14/4,1 cm
Gewicht 678 g
Auflage 4. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23582-3

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Rezension
von Chritian Ferch aus Berlin am 04.09.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In seiner Biographie des Philosophen Arthur Schopenhauer unternimmt Rüdiger Safranski nicht nur eine ausführliche Beschreibung des Denkens und Lebens Schopenhauers, sondern widmet sich auch den biographischen, historischen und philosophischen Kontexten. Beginnend mit den Lebensumständen von Schopenhauers Eltern, zieht sich der F... In seiner Biographie des Philosophen Arthur Schopenhauer unternimmt Rüdiger Safranski nicht nur eine ausführliche Beschreibung des Denkens und Lebens Schopenhauers, sondern widmet sich auch den biographischen, historischen und philosophischen Kontexten. Beginnend mit den Lebensumständen von Schopenhauers Eltern, zieht sich der Faden der biographischen Daten durch das ganze Buch, wodurch der Philosoph nicht nur als Denker, sondern auch als Mensch dem Leser nähergebracht wird. Sein von indischer und buddhistischer Philosophie inspiriertes und daher als »pessimistisch« eingestuftes Denken vermochte nicht nur als Antipode der bis dato vernunftgeschwängerten Philosophie z. B. eines Kant Einhalt zu gebieten, sondern auch den triebbetonten Philosophien eines Nietzsche und auch eines Freud nicht unerheblichen Vorschub zu leisten. – Dies macht das Buch Safranskis zu einem Werk, welches dem Autor verdientermaßen zu seinem Durchbruch als philosophischem Schriftsteller verholfen hat, wozu seine historische Bildung ihren Teil beigetragen hat. Ein nicht nur für philosophisch Interessierte lesenswertes Buch. „Der wahre Philosoph indes lebt »gefährlich, aber frei«: Die alten oder neu kostümierten Gewissheiten gewähren keinen Schutz. Es gilt, die sinnverlassene Obdachlosigkeit auszuhalten. Das ist natürlich nichts für die »öffentliche Meinung«, der es um sehr handfeste Positivitäten geht. Deshalb darf man das »hüpfende Irrlicht der öffentlichen Meinung« nicht zu seinem »Leitstern« machen.“ (Safranski, S. 395) Christian Ferch, M.A., 03.03.07

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