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Ein Tag im Alten Rom

Alltägliche, geheimnisvolle und verblüffende Tatsachen


Das Alte Rom wird lebendig: eine faszinierende Zeitreise in die antike Welt

Wie wickelt man eine Toga? Wie teuer ist ein Sklave? Was bedeutet römisches Kamasutra? Wie bereitet man den besten Flamingo-Braten zu? Alberto Angela nimmt seine Leser mit auf einen faszinierenden Spaziergang durch das Rom der Antike und wirft einen Blick in prächtige Patrizierhäuser, Kochtöpfe und Schlafzimmer. Dabei entdeckt er erstaunliche, geheimnisvolle und spannende Details aus dem Alltagsleben der alten Römer. Geschichte, wie sie lebendiger und anschaulicher nicht sein könnte!

Ausstattung: mit s/w-Abbildungen

Portrait
Alberto Angela wurde 1962 in Paris geboren. In Rom studierte er Naturwissenschaften. Als Paläontologe nahm er an zahlreichen Ausgrabungsprojekten in Afrika und Asien teil und ist heute ein populärer Fernsehmoderator für naturwissenschaftliche Sendungen in Italien. Angela ist Mitglied des Istituto Italiano di Paleontologia in Rom sowie am Centro Studi e Ricerche Ligabue in Venedig. Gemeinsam mit seinem Vater Piero, einem bekannten Archäologen, Journalisten und Autor, hat er mehrere Bücher veröffentlicht.
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  • Wie lebten die alten Römer? Was geschah tagtäglich in den Straßen Roms? Wir alle haben uns schon Ähnliches gefragt. Diese Neugier ist es, die Sie dazu bewogen hat, dieses Buch aufzuschlagen.
    Tatsächlich übt Rom eine unbeschreibliche Faszination aus. Sie ist jedes Mal spürbar, wenn man eine Ausgrabungsstätte aus römischer Zeit besichtigt. Leider jedoch geben die Beschilderungen und Reiseführer meist nur allgemeine Hinweise zum täglichen Leben in der Gegend, die Sie gerade erkunden, und konzentrieren sich auf architektonische und historische Daten.
    Es gibt aber einen "Trick", um sich das Alltagsleben an diesen Stätten wirklich vorstellen zu können. Er besteht darin, sein Augenmerk vor allem auf die Details zu richten: die Abnutzung der Treppenstufen, die Inschriften im Mauerputz (in Pompeji gibt es unzählige davon), die Furchen, die die Wagen in den Straßen hinterlassen haben, oder die von der ständigen Benutzung einer (mittlerweile verschwundenen) Tür hervorgerufenen Kratzer im Marmorboden einer Wohnstätte.
    Wenn Sie sich in diese Einzelheiten vertiefen, erwacht jede Ruine schlagartig zu neuem Leben, und Sie "sehen" die Menschen von damals vor sich. Genau das ist der Ansatz dieses Buches: die große Geschichte anhand von vielen kleinen zu erzählen.
    Während der vielen Jahre meiner Fernseharbeit bin ich auf außergewöhnlich viele Geschichten und Details aus dem Leben der Menschen zur Zeit der römischen Kaiser gestoßen, die jahrhundertelang vergessen waren und erst von den Archäologen wiederentdeckt wurden. Es sind Anekdoten, Dokumente, Kuriositäten das tägliche Leben oder die gesellschaftlichen Regeln betreffend wieder aufgetaucht, die einer verschwundenen Welt angehören. Als ich mit Archäologen über ihre Ausgrabungen sprach, ihre Publikationen las oder ihre Schriften konsultierte, passierte dasselbe.
    Mir wurde bewusst, dass diese wertvollen Informationen über die Welt der alten Römer so gut wie nie bei den Menschen draußen ankommen und häufig in Fachpublikationen oder an Ausgrabungsstätten ein verstecktes Dasein fristen. Also habe ich versucht, sie zu erzählen.
    Dieses Buch hat zum Ziel, das Alte Rom anhand von Schilderungen über das Alltagsleben wiederauferstehen zu lassen, indem es sehr einfachen Fragen nachgeht: Wie war es, durch die Straßen zu gehen? Wie sahen die Gesichter der Menschen aus, die man dort traf? Was konnte man von den Balkonen aus sehen? Wie schmeckte das Essen? Welche Art Latein wurde auf den Straßen gesprochen? Wie sahen die Tempel auf dem Kapitolshügel aus, wenn die ersten Sonnenstrahlen sie trafen?
    In gewisser Weise wollte ich die Orte wie mit einer Fernsehkamera erkunden, so wie sie vor 2000 Jahren gewesen sein mussten, und dem Leser damit ein Gefühl vermitteln, als befände er sich in den Straßen des Alten Roms, als atmete er seine Gerüche und Düfte, träfe die Blicke der Menschen, träte in die Geschäfte ein, in die Häuser oder ins Kolosseum. Nur so kann man wirklich verstehen, wie es sich angefühlt hat, in der Hauptstadt des Römischen Reichs zu leben.
    Da ich selbst in Rom wohne, war es ein Leichtes für mich, zu beschreiben, wie das Sonnenlicht im Laufe eines Tages Straßen und Monumente erhellt, oder mich an Ort und Stelle zu begeben und von den vielen kleinen Details Notiz zu nehmen, die im Buch beschrieben werden - zusätzlich zu denen, die ich in Jahren der Fernseharbeit und Ortsbesichtigungen sowieso schon gesammelt habe.
    Natürlich sind die Szenen, die sich während unseres Besuchs im Alten Rom vor Ihren Augen abspielen werden, nicht einfach erfunden, sondern Forschungsergebnissen, archäologischen Entdeckungen, historischen Quellentexten und Laboranalysen von Fundstücken oder Skeletten entnommen.
    Die beste Methode, diese Fülle an Informationen zu ordnen, schien mir darin zu bestehen, einem normalen Tagesablauf zu folgen. Jeder Stunde des Tages korrespondieren ein Ort und ein Gesicht der Ewigen Stadt mit ihren jeweiligen Aktivitäten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15638-2
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,3/12,3/3,2 cm
Gewicht 356 g
Originaltitel Una giornata nell'antica Roma
Abbildungen mit schwarzweissen -Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Julia Eisele
Verkaufsrang 15631
Buch (Taschenbuch)
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Tally Thiel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Waren die Menschen im alten Rom wie alle anderen? Die Antwort lautet ja! Vom Baden, bis zum Freunde treffen oder dem Buschfunk.. einfach herrlich!

Lebendig, wie ein Film!

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Tag im alten Rom, lebendig wie ein Kinofilm. Der Tag beginnt um 6 Uhr morgens und endet um 24 Uhr. Beschrieben werden alltägliche Situationen aus verschiedenen Lebensbereichen und Gesellschaftsschichten. Man fühlt sich richtig in die damalige Zeit versetzt. Auch der Bezug zur heutigen Zeit wird hergestellt und anhand vieler Situationen erklärt, warum das ein oder andere inzwischen nicht mehr so ist.

Kundenbewertungen

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Wie hat es sich angefühlt?
von Igelmanu66 aus Mülheim am 08.04.2017

»Dieses Buch hat zum Ziel, das Alte Rom anhand von Schilderungen über das Alltagsleben wiederauferstehen zu lassen, indem es sehr einfachen Fragen nachgeht: Wie war es, durch die Straßen zu gehen? Wie sahen die Gesichter der Menschen aus, die man dort traf? Was konnte man von den Balkonen aus sehen? Wie schmeckte das Essen? Welc... »Dieses Buch hat zum Ziel, das Alte Rom anhand von Schilderungen über das Alltagsleben wiederauferstehen zu lassen, indem es sehr einfachen Fragen nachgeht: Wie war es, durch die Straßen zu gehen? Wie sahen die Gesichter der Menschen aus, die man dort traf? Was konnte man von den Balkonen aus sehen? Wie schmeckte das Essen? Welche Art Latein wurde auf der Straße gesprochen? Wie sahen die Tempel auf dem Kapitolshügel aus, wenn die ersten Sonnenstrahlen sie trafen?« Wir befinden uns im Jahr 115 n. Chr., zur Zeit der Herrschaft von Kaiser Trajan. Das Römische Reich hat zu dieser Zeit seine größte Ausdehnung, Rom selbst mit fast anderthalb Mio. Einwohnern ist die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Alberto Angela, Naturwissenschaftler und Paläontologe, nimmt uns mit auf einen Ausflug in diese spannende Zeit, verfolgt gemeinsam mit dem Leser einen ganz normalen Tag im Zentrum des Römischen Reichs. Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Thematik fand ich immer schon interessant, stellte aber jetzt beim Lesen fest, wie viel Halbwissen ich scheinbar angesammelt hatte, wie vielen Irrtümern ich unterlegen war. Auf ganz leichte Art, quasi nebenher, wird mit diesem Buch Wissen vermittelt – und zwar nicht zu knapp! Der Autor nimmt sich die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten vor, mal ist man an der Seite eines reichen Mannes, mal an der eines Sklaven, wobei natürlich auch die gravierenden Unterschiede deutlich werden. Kein Themenbereich wird ausgelassen, von einfachen Dingen wie Kleidung, Hygiene, Ernährung angefangen bis hin zu Rechtsprechung, Bildung und Politik. Gemeinsam mit dem Erzähler, der als Besucher durch Rom spaziert, besucht man Thermen, Bankette und Tempel, verfolgt Gerichtsverfahren und Kämpfe im Kolosseum. Ergänzend werden dazwischen in Exkursen „Verblüffende Tatsachen“ berichtet. Auch diese lassen sich wunderbar leicht lesen, häufig auftauchende lateinische Begriffe werden zusätzlich im Anhang erläutert. Fazit: Bei dieser faszinierenden Zeitreise wird Geschichte lebendig! Ich habe eine ganze Menge Neues erfahren und hatte viel Spaß beim Lesen. Der Autor hat noch weitere Bücher in dieser Art geschrieben, die sicher in nächster Zeit bei mir einziehen werden. »In gewisser Weise wollte ich die Orte wie mit einer Fernsehkamera erkunden, so wie sie vor 2000 Jahren gewesen sein mussten, und dem Leser damit ein Gefühl vermitteln, als befände er sich in den Straßen des Alten Roms, als atmete er seine Gerüche und Düfte, träfe die Blicke der Menschen, träte in die Geschäfte ein, in die Häuser oder ins Kolosseum. Nur so kann man wirklich verstehen, wie es sich angefühlt hat, in der Hauptstadt des Römischen Reichs zu leben.«

Spaziergang durch Rom anno 100 n. Chr.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2012

Alberto Angela hat ein auf wissenschaftlichen Grundlagen basierendes Werk verfasst, das dem Leser das Gefühl vermittelt, tatsächlich im Jahre 115 n. Chr. durch die Straßen Roms zu schlendern. Ein gut recherchiertes Buch, das zu meiner Freude sehr locker und erfrischend geschrieben ist und mich wirklich in eine andere Zeit vers... Alberto Angela hat ein auf wissenschaftlichen Grundlagen basierendes Werk verfasst, das dem Leser das Gefühl vermittelt, tatsächlich im Jahre 115 n. Chr. durch die Straßen Roms zu schlendern. Ein gut recherchiertes Buch, das zu meiner Freude sehr locker und erfrischend geschrieben ist und mich wirklich in eine andere Zeit versetzt hat -manchmal war ich während des Lesens sogar froh, dass ich das Buch zuklappen und aus der - aus meinem Blickwinkel oft fremd erscheinenden - Lebensweise der Römer aussteigen konnte.

Lebendige Geschichtswissenschaft - ein Tag im alten Rom, hautnah erzählt!
von Mag. Valentin Robert Lorenzi aus Tulln am 28.11.2011

Eines der faszinierendsten Bücher zur römischen Antike hat in den letzten Jahren der Paläontologe und Journalist Alberto Angela vorgelegt: "Ein Tag im alten Rom. Alltägliche, geheimnisvolle und verblüffende Tatsachen". Beschrieben wird ein ganzer Tag (vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang) im Jahr 115 n. Chr. in der bevölkerung... Eines der faszinierendsten Bücher zur römischen Antike hat in den letzten Jahren der Paläontologe und Journalist Alberto Angela vorgelegt: "Ein Tag im alten Rom. Alltägliche, geheimnisvolle und verblüffende Tatsachen". Beschrieben wird ein ganzer Tag (vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang) im Jahr 115 n. Chr. in der bevölkerungsreichsten Stadt der Antike (zum beschriebenen Zeitpunkt unter Kaiser Trajan lebten in Rom fast 1,5 Millionen Menschen). So, als ob man den Tag "live" erleben würde, geht man durch die Stadt, über die Märkte, blickt in die Zimmer, Wohnungen und Häuser der römischen Bevölkerung. Man erfährt viel Wissenswertes über das soziale Gefüge dieser Metropole, Gewohnheiten der Bevölkerung (Essen, Trinken, Tagesablauf, Wohnsituation) und besucht verschiedene Orte und Spektakel Roms (Sklavenmarkt, Geschäfte, das Kolosseum, dunkle Spelunken). Dieses Buch bekommt auch deshalb alle möglichen Sterne von mir, da es neben der wissenschaftlichen Grundierung (der Autor weiß, wovon er schreibt) ein spannendes Konzept verfolgt: komprimiert innerhalb eines Tages wird ein Querschnitt durch die römische Antike gegeben, zu einer Zeit, als sie in ihrer höchsten Blüte stand. Und ein toller Bonus ist noch zusätzlich, dass manches Detailwissen in übresichtlichen Tafeln in den Text eingebaut ist. Für Rom- und Antikeinteressierte ein unverzichtbares Buch!