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Die Brücke

Das Geheimnis erfolgreicher Teams: Konkurrenz blockiert, Zusammenarbeit bringts!

Eine schmale, schaukelnde Brücke führt über den Fluss. So schmal, dass keine zwei nebeneinander Platz haben. Eines Tages treffen der Bär und der Riese aufeinander – in der Mitte der Brücke. Keiner will umkehren, keiner gibt nach. Was tun?
Die ersten Lösungsversuche helfen nicht weiter, einer der beiden würde immer den Kürzeren ziehen. Doch dann hat der Riese eine zündende Idee: Wenn sie zusammenarbeiten und nicht gegeneinander, könnte es klappen: Eng umschlungen, ganz langsam und in kleinen Schritten bewegt sich einer um den anderen herum.
Portrait
Heinz Janisch wurde 1960 in Güssing im Burgenland geboren. Er studierte Germanistik und Publizistik in Wien. Seit 1982 arbeitet er als freier Mitarbeiter beim ORF-Hörfunk und gestaltet und moderiert Hörfunksendungen. Er schreibt sowohl Kinderbücher als auch Bücher für Erwachsene. Heinz Janisch erhielt mehrere Literaturpreise, unter anderen den Österreichischen Förderungspreis für Kinder- und Jugendliteratur 1998.
Helga Bansch wurde 1957 in Leoben in der Steiermark geboren. Nach der Matura besuchte sie die Pädagogische Akademie in Graz, wo sie eine Ausbildung zur Volksschullehrerin absolvierte. Ab 1978 arbeitete sie als Volksschullehrerin in Weixelbaum in der Südsteiermark. Im Rahmen einer Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin arbeitete sie mit verhaltensauffälligen Kindern und entdeckte das Malen als Ausdrucksmittel. Seither malt sie Bilder mit Acryl auf Karton oder Leinwand, illustriert Kinderbücher, macht Puppen, Marionetten und Objekte aus Sandstein, Ton und Papiermaché. Sie lebt und arbeitet in Wien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 32
Altersempfehlung 3 - 6
Erscheinungsdatum 04.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7026-5819-9
Verlag Jungbrunnen
Maße (L/B/H) 25,4/21,5/1 cm
Gewicht 333 g
Abbildungen mit zahlreichen bunten Bildern
Auflage 4
Illustrator Helga Bansch
Verkaufsrang 127835
Buch (gebundene Ausgabe)
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Die Brücke
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 28.03.2019

Die Brücke ist ein nettes Buch und es ist leicht zu verstehen, daher auch schon für kleinere Kinder geeignet. Es geht darum, eine Lösung und einen Kompromiss zu finden. Den Raben finde ich persönlich nicht so schön, er sieht blutrünstig aus, ansonsten ist es lieb gestaltet.

Terraingewinnung und Machtanspruch, das Thema der Kriege findet hier eine friedliche Lösung.
von RezensentInnen des Österreichischen Bibliothekswerks am 31.03.2011

Die Begegnung eines gewaltigen Bären und eines Riesen in der Mitte der sehr schmalen Brücke über dem Fluss lässt nichts Gutes ahnen. Beide Kraftprotze fühlen sich in ihrer Freiheit bedroht. Ein Umkehren kommt nicht in Frage. Inakzeptable Lösungen werden verworfen. Aus dem unmöglichen "An-einander-Vorbei" werden behutsam "ganz kl... Die Begegnung eines gewaltigen Bären und eines Riesen in der Mitte der sehr schmalen Brücke über dem Fluss lässt nichts Gutes ahnen. Beide Kraftprotze fühlen sich in ihrer Freiheit bedroht. Ein Umkehren kommt nicht in Frage. Inakzeptable Lösungen werden verworfen. Aus dem unmöglichen "An-einander-Vorbei" werden behutsam "ganz kleine Schritte" zueinander. Trotz des konzentrierten Textes und seiner Überschaubarkeit erfährt die hitzige Emotion ihre Spannungsdichte in dramaturgisch eingesetzten Sprachformen und Gegensätzen. Indirekte Rede während des Machtauslotens wird in der Lösungssuche zum Dialog, zur Annäherung. Wenn Worte sich zunächst im "Nein" aufbäumen, so findet sich die Auflösung jeder Wucht in den kleinen Schritten, im schwebenden Tanz. "Der Fluss kennt viele Geschichten" - die am Ende wiederholten ersten Sätze sind wie eine Umarmung der ganzen, runden Welt. Damit gibt Heinz Janisch der Illustratorin Helga Bansch größtmöglichen Raum. Es genügt nicht nur ein Blick, um alles zu entdecken. Folgt man den Illustrationsfäden befindet man sich in einer kleinen Weltgeschichte. Collagen aus alten Landkarten und vergilbten Heften, teils mit arabischen, teils chinesischen Schriftzeichen, Ortsnamen und karierten Linien bilden die Berge und Hügel des Hintergrundes. Liebevoll gesammelte Spuren schon gelebter Erde. Im Fluss wechseln während der Brückenszenen Ruderboote, bis sie dem Tageslauf gemäß am Ufer anlegen. Die Wahrnehmungen der grimmigen Gesichtszüge des Gegenüber finden in kleinen fotoähnlichen Rahmungen die Abgrenzung zum mächtigen Ego. Solange Liebe und Mut auf dieser Welt keimen, und sei es auf einer langen, schmalen Brücke über dem Fluss, findet der Frieden seinen Weg. Diese Text-Bild-Melodie sei allen Bibliotheken ans Herz gelegt. (Claudia Hufnagel-Zenz)