Purgatorio

Roman

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Kann man einen Menschen herbeilieben? Eine Frau glaubt nicht, dass die Todesschwadron ihren Mann getötet hat. Sie ist fest überzeugt, dass er lebt, und folgt Spuren und Hinweisen von Buenos Aires nach Rio, von Nicaragua nach Mexiko, bis er schließlich in New Jersey auftaucht. Ist es ein Traum, oder hat die Sehnsucht ihn wirklich herbeigeliebt?

›Purgatorio‹ ist ein Bestseller aus Argentinien. Sinnlich und abgründig erzählt er die Odyssee einer Liebe zwischen Terror und Exil. Tomás Eloy Martínez ist ein Autor, vor dem der ganze Kontinent den Hut zieht: Selbst mit dem Tod bedroht, lebte er 20 Jahre im Exil. Seine Romane erscheinen in über 50 Ländern, García Márquez sagt: »Das will ich unbedingt lesen«, Vargas Llosa: »Meisterwerke«.
Portrait
Tomás Eloy Martínez, 1934 geboren, zählt zu den bedeutendsten Autoren Argentiniens. Aufgrund seiner journalistischen Arbeit erhielt er Todesdrohungen und lebte fast 30 Jahre im Exil. Er starb am 31. 1. 2010 in Buenos Aires. Der Weltbestseller ›Santa Evita‹ wurde in 36 Sprachen übersetzt, im Fischer Tascehnbuch erschien 2010 sein erzählerisches Vermächtnis ›Purgatorio‹
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 12.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-048925-8
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 21,4/13,5/3 cm
Gewicht 444 g
Auflage 1
Übersetzer Peter Schwaar
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Leiden der Hinterbliebenen
von Freya am 09.05.2011

Inhalt: Emilia glaubt ihren toten Ehemann Simón in einem Restaurant in New Jersey wieder zu erkennen. Simón wurde nach Augenzeugenberichten während der Militärdiktatur in Argentinien ermordet, doch Emilia glaubt nicht daran, dass er tot ist. Nach und nach wird die Geschichte von Emilia und Simón erzählt, wie sie sich... Inhalt: Emilia glaubt ihren toten Ehemann Simón in einem Restaurant in New Jersey wieder zu erkennen. Simón wurde nach Augenzeugenberichten während der Militärdiktatur in Argentinien ermordet, doch Emilia glaubt nicht daran, dass er tot ist. Nach und nach wird die Geschichte von Emilia und Simón erzählt, wie sie sich kennenlernten, die Verhaftung und die Suche nach dem Verschwinden von Simón. Dabei nimmt uns der Autor mit auf eine traurige Reise in die tragische Geschichte Argentiniens und der vielen Opfer während der Militärdiktatur. Persönlicher Eindruck: Tomás Eloy Martinez beschreibt in diesem Buch nicht nur das Leid der Opfer sondern auch der Hinterbliebenen der Diktatur in Argentinien. Besonders gut hat mir die Figur Emilia gefallen, die für ihre Umgebung ein scheinbar normales Leben führt, aber in ihrem inneren niemals über die Ermordung ihres Ehemannes Simón während der Diktatur hinweggekommen ist. Das Thema, dass der Autor dabei aufgreift ist ein sehr trauriges Thema, da immer noch nicht alle Hinterbliebenen über das Schicksal ihrer Angehörigen Bescheid wissen. Und genau hier setzt Eloy Martinez an, Emilia kann einfach nicht mit dem Tod ihres Mannes abschließen, da seine Leiche niemals gefunden wurde. Auch das auferlegte Schweigen innerhalb der Familie und in der Gesellschaft lässt Emilia nach und nach zerbrechen. Fazit: Ein ergreifendes Buch. Das neben den verschwunden Opfern der Diktatur in Argentinien auch das Leid und das langsame Zerbrechen der Hinterbliebenen beeindruckend herausarbeitet.

Purgatorio: Spanisch für „Fegefeuer“
von Christine Meurer aus Leverkusen am 04.11.2010

Während der argentinischen Militärdiktatur verliert Emilia ihren Mann Simon aus den Augen. Seitdem hat ihr Leben nur noch einen Sinn, ein Ziel: ihn wieder zu finden. Immer wieder nimmt sie seine Spur auf und tappt ins Leere. Rückblickend erzählt „Purgatorio“ die Geschichte Emilias, die unter ihrem faschistischen Vater leidet, und dennoch... Während der argentinischen Militärdiktatur verliert Emilia ihren Mann Simon aus den Augen. Seitdem hat ihr Leben nur noch einen Sinn, ein Ziel: ihn wieder zu finden. Immer wieder nimmt sie seine Spur auf und tappt ins Leere. Rückblickend erzählt „Purgatorio“ die Geschichte Emilias, die unter ihrem faschistischen Vater leidet, und dennoch die Hoffnung niemals aufgibt. Emilia hat für sich eine Methode entwickelt, mit ihrem Schicksal umzugehen, die der Leser Stück für Stück zu verstehen lernt. Auch andere Menschen suchen sich ihren Weg durch den alltäglichen Horror: mal ist es bittere Ironie, mal ist es der Wahnsinn, der die letzte mögliche Zuflucht bietet. Eine eindrucksvolle Geschichte, ungewöhnlich konstruiert, spannend und voller Aha-Erlebnisse.