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Mord im Gurkenbeet / Flavia de Luce Bd.1

Roman

Flavia de Luce Band 1

Alan Bradley

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Beschreibung


Dieser außergewöhnliche All-Age-Krimi hat die Herzen von Lesern, Buchhändlern und Kritikern aus aller Welt im Sturm erobert!

Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schließlich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ...

Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.‹.
Gerald Jung studierte Germanistik, Amerikanistik und Anglistik, und übersetzt seit vielen Jahren Literatur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zum seinem Übersetzungswerk gehören u.a. AutorInnen wie Joyce Carol Oates, Jeffery Deaver, Ray Bradbury, Terry Pratchett, Mary E. Pearson und Jonathan Stroud. Seit einigen Jahren übernimmt er auch Übersetzungen im Bereich Kino- und TV-Filme. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Literatur, Kino, Musik, Geschichte und Motorradfahren..
Katharina Orgaß, Jahrgang 1963, lebt in Berlin und übersetzt seit 1997 Kinder- und Jugendbücher. Als Kind ist sie selbst gern in Bücherwelten eingetaucht. Heute macht es ihr Freude, bei der Arbeit an Formulierungen zu tüfteln, um Texte für ihre jungen Leserinnen und Leser in eine sowohl klare als auch fantasievolle Sprache zu übertragen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-37624-7
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,6/11,8/3,4 cm
Gewicht 304 g
Originaltitel The Sweetness at the Bottom of the Pie
Übersetzer Gerald Jung, Katharina Orgass
Verkaufsrang 14198

Weitere Bände von Flavia de Luce

Buchhändler-Empfehlungen

Ein hervorragender Krimi für jedes Alter!

Alicia Dee, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Alan Bradley hat mit der Erschaffung der Flavia de Luce- Reihe, einen coolen und humorvollen Krimi auf den Markt gebracht. Ich habe die junge Flavia direkt ins Herz geschlossen aufgrund Ihres klugen Verstandes und Ihrer Schlagfertigkeit. Normalerweise bin ich nicht so der Krimi- Fan, aber dieses Buch hat mich sehr überzeugt! Und das Buchcover ist auch wunderschön.

Flavia de Luce steckt alle in die Tasche!

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Für gewöhnlich bin ich kein sonderlicher Krimileser - zum Glück ist Alan Bradleys Auftakt der Flavia de Luce-Reihe fern von gewöhnlich. Flavia ist erst elf, die jüngste von drei Schwestern. Ihre Mutter ist schon gestorben, ihr Vater ist emotional nicht komplett zugänglich, ihre Schwestern mögen Flavia nicht sonderlich. In der Theorie ist ihnen das nicht zu verdenken. Flavia ist vorlaut und naseweis, und sie ist vermutlich als Protagonistin einer Krimireihe charmanter als als Schwester. Aber sie ist auch ein Mädchen, das seinem Fahrrad einen Namen gibt und sehr fortgeschritten ist im Studium der Chemie. Natürlich ist ihre Erzählstimme nicht authentisch elfjährig, aber sie soll auch weniger ihre Altersgenossen unterhalten, sondern Erwachsene. Andrea Sawatzki verlieht ihr eine Kindlichkeit, erlaubt es dem Hörer aber dennoch sehr, nicht zu Flavia herunterzuschauen. Es macht Spaß, Sawatzki zuzuhören. Der an sich charmante Fall eines Toten, der - wie der Titel schon sagt - im Gurkenbeet gefunden wird, und wie das alles mit Briefmarken zusammenhängt wird etwas durch eine zu lang geratene Rückblende ausgebremst, in der Flavias Vater eine Menge Vorgeschichte loswerden muss, ansonsten bringt das Buch aber eine Menge Freude mit sich und macht mich sehr neugierig auf die folgenden Teile. Wird Flavia elf bleiben, oder wird sie im Laufe der Reihe erwachsen? Wie wird sich die Familiendynamik (die Schwestern sind gleichzeitig Randerscheinungen und dennoch präsent und plastisch) mit der Zeit ändern? Wo kann man noch sterben? Ich bin angefixt. Ich hoffe, der zweite Band macht mich süchtig.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
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26
5
1
0

Tolle Neuentdeckung
von einer Kundin/einem Kunden aus Watt am 18.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Speziell, spannend und sehr unterhaltsam. Hebt sich in seiner Art von anderen Krimis ab. Werde weitere Bücher lesen !!

Der erste Fall!
von Tina Bauer aus Essingen am 23.02.2019

Mit "Mord im Gurkenbeet" startet Alan Bradley mit seinem Flavia de Luce Debüt. Flavia, die junge gewitzte Detektivin sieht die Welt mit ihren ganz eigenen Augen. Durch Reagenzgläser, Giftmischungen und Chemiebüchern fühlt sie sich ihn ihrem kleinen Labor pudelwohl und entgeht den fiesen Tyranneien ihrer älteren Schwestern, die... Mit "Mord im Gurkenbeet" startet Alan Bradley mit seinem Flavia de Luce Debüt. Flavia, die junge gewitzte Detektivin sieht die Welt mit ihren ganz eigenen Augen. Durch Reagenzgläser, Giftmischungen und Chemiebüchern fühlt sie sich ihn ihrem kleinen Labor pudelwohl und entgeht den fiesen Tyranneien ihrer älteren Schwestern, die ihr den Tod der Mutter fast täglich unter die Nase reiben. Als ihr Vater, dank einer Leiche im hauseigenen Gurkenbeet, des Mordes beschuldigt wird, erwacht in Flavia eine bisher unbekannte Leidenschaft. Sie glaubt natürlich fest an die Unschuld ihres Vaters und fängt trotz Polizei vor Ort mit ihren ganz eigenen Ermittlungen an. Zum Leidwesen des leitenden Beamten, dem Pfarrer und der Haushaltshilfe kommt sie mit ihrer ganz eigenen Art verblüffend gut voran und kommt dem Täter damit viel zu nah. Dodger, der Hausbutler mit übler Kriegsneurose hat ein Auge auf seinen neugierigen Schützling geworfen und steht für den Notfall parat. Mit Flavia de Luce hat Alan Bradley eine kleine neugierige Detektivin geschaffen, die durch den Tod der Mutter viel Leid in sich trägt und es dennoch schafft, nicht gnadenlos unterzugehen. Mit Flavia begibt man sich in ein klassisches britisches Nest und in die Familie de Luce, wo man stets bemüht ist, die Fassung und den Schein zu wahren. Man kann nicht anders, man muss diese kleine Giftmischerin einfach ins Herz schließen und hofft inständig, dass man noch unendlich viele Abenteuer mit ihr erleben wird.

Nicht meins
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 30.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich hatte Flavia de Luce noch eine Chance gegeben und mir nach etlichen Monaten noch mal Teil 1 "Mord im Gurkenbeet" vorgenommen. Festgestellt habe ich dann nach kurzer Zeit: Spannend geht anders! Dieses 11 Jährige Gör wurde mir einfach nicht sympathisch... Von Seite zu Seite dachte ich mir: so verhält sich kein Kind in diesem ... Ich hatte Flavia de Luce noch eine Chance gegeben und mir nach etlichen Monaten noch mal Teil 1 "Mord im Gurkenbeet" vorgenommen. Festgestellt habe ich dann nach kurzer Zeit: Spannend geht anders! Dieses 11 Jährige Gör wurde mir einfach nicht sympathisch... Von Seite zu Seite dachte ich mir: so verhält sich kein Kind in diesem Alter, mag es auch noch so klug sein. Das sie keine Freunde hat, wundert einen deshalb nicht im geringsten. Klugscheißer werden schließlich nirgendwo gerne gesehen. Ich habe es diesmal bis zum Ende gelesen, aber weitere Geschichten um Flavia werde ich mir schenken. Lesen Kinder sowas gerne? Ich kann es mir gar nicht vorstellen. Und für mich persönlich (als Erwachsene) war es einfach viel zu unspektakulär und unspannend. Aber das ist natürlich nur meine Meinung und ich wünsche allen Flavia-Fans weiterhin viel Spaß beim lesen.


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  • m Wandschrank war es so dunkel, und die Dunkelheit hatte die Farbe von altem Blut. Sie hatten mich einfach reingeschubst und abgeschlossen. Ich sog die abgestandene Luft tief durch die Nase ein und bem_hte mich, ruhig zu bleiben. Ich versuchte, bei jedem Einatmen bis zehn zu z_en und bei jedem Ausatmen bis acht. Zum Gl_ck hatten sie mir den Knebel so fest in den Mund gesteckt, dass meine Nasenl_cher frei geblieben waren und ich einen tiefen Schnaufer nach dem anderen machen konnte.
    Ich versuchte, die Fingern_l unter den Seidenschal zu zw_en, mit dem sie mir die H_e auf den R_cken gefesselt hatten, aber weil ich mir die N_l immer bis auf die Kuppen abkaue, klappte es nicht. Wenigstens hatte ich daran gedacht, die Finger aufeinanderzulegen und die Handfl_en auseinanderzudr_cken, als sie den Knoten festgezogen hatten.
    Jetzt lie_ich die Handgelenke kreisen und dr_ckte die H_e gegeneinander, bis die Fesseln ein bisschen nachgaben, worauf ich den Knoten mit den Daumen herunterziehen konnte, bis er erst in meiner Handfl_e landete - und dann zwischen meinen Fingern. W_n sie so schlau gewesen, mir auch die Daumen zu fesseln, h_e ich mich nie im Leben befreien k_nnen. Diese Trottel!
    Als meine H_e endlich frei waren, war der Knebel schnell entfernt.
    Jetzt die T_r. Aber erst musste ich mich vergewissern, dass sie nicht davor auf der Lauer lagen.
    Ich sp_e durchs Schl_sselloch auf den Dachboden hinaus. Kein Mensch war zu sehen, nur dunkle Ecken, das _bliche Dachbodenger_mpel und allerlei ausrangierte M_bel. Die Luft war rein.
    Ich griff _ber den Kopf nach hinten und drehte einen der drahtenen Kleiderhaken heraus. Indem ich das krumme Ende in das Schl_sselloch steckte und das andere Ende nach unten dr_ckte, bog ich mir einen L-f_rmigen Haken zurecht, mit dem ich in den Tiefen des alten Schlosses herumstochern konnte. Nachdem ich eine Weile zielstrebig hier und dort probiert und gefummelt hatte, wurde ich mit einem zufriedenstellenden Klick belohnt. Es war beinahe zu einfach gewesen. Die T_r ging auf, und ich war wieder frei.
    Ich h_pfte die breite Steintreppe zur Eingangshalle hinunter und blieb ganz kurz vor der Esszimmert_r stehen, nur so lange, wie ich brauchte, um meine Z_pfe auf den R_cken zu werfen, wo sie normalerweise immer lagen.
    Vater bestand nach wie vor darauf, dass das Abendessen p_nktlich zur gewohnten Zeit serviert und an unserem Esstisch aus massiver Eiche eingenommen wurde. Genau wie damals, als meine Mutter noch lebte.
    _Sind Ophelia und Daphne noch nicht unten, Flavia?_, fragte er leicht gereizt und blickte von der neuesten Ausgabe des British Philatelist, der Zeitschrift f_r den Briefmarkenfreund, auf, die neben seinem Teller mit Braten und Kartoffeln lag.
    _Die habe ich schon ewig nicht mehr gesehen_, antwortete ich.
    Was der Wahrheit entsprach. Ich hatte die beiden nicht mehr gesehen - seit sie mich gefesselt und geknebelt und mit verbundenen Augen die Dachbodentreppe hochgeschleift und in den Schrank gesperrt hatten.
    Vater schaute mich die gesetzlich vorgeschriebenen vier Sekunden _ber seinen Brillenrand an, ehe er sich wieder seinen klebrigen Kostbarkeiten widmete.
    Ich schenkte ihm ein so breites L_eln, dass er eine pr_tige Aussicht auf die Zahnspange hatte, mit der mein Gebiss verdrahtet war. Obwohl ich damit wie ein Luftschiff ohne Au_nh_lle aussah, wurde mein Vater gern ab und zu daran erinnert, dass er f_r sein Geld auch etwas bekam. Diesmal war er jedoch viel zu besch_igt, um darauf zu achten.
    Daraufhin hob ich den Deckel der mit Schmetterlingen und Brombeerranken handbemalten Terrine hoch und entnahm ihr eine gro__gige Portion Erbsen. Unter Verwendung meines Messers als Lineal und meiner Gabel als Gerte dirigierte ich die Erbsen so, dass sie sich in Reih und Glied auf meinem Teller formierten. Die kleinen gr_nen Kugeln bildeten so exakt ausgerichtete Zweierreihen, dass der Anblick das Herz des penibelsten Schweizer Uhrmach