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Der letzte Elf

Die Elfensaga Band 1

Silvana De Mari

(10)
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Beschreibung


Voller Magie und Zärtlichkeit, spannend und humorvoll

Yorsch ist der letzte Elf der Welt. Und als solcher ist er dazu bestimmt, die Erde aus dem dunklen Zeitalter der Kälte und des ewigen Regens, in dem sie zu versinken droht, zu führen. Damit dies gelingt, muss Yorsch aber zuerst ein anderes verwaistes Wesen finden: den letzten Drachen! Und als sich der letzte Elf und der letzte Drache finden, nimmt eine uralte Prophezeiung ihren Lauf und für die beiden Freunde beginnt das Abenteuer ihres Lebens …

„Eine poetische Geschichte, die für Jungen und Mädchen gleichermaßen spannend ist.“

Silvana De Mari lebt mit ihrer Familie und einem riesigen Hund in der Nähe von Turin. Sie arbeitete als Ärztin in Italien und Afrika, bevor sie sich zur Psychotherapeutin ausbilden ließ. Nachdem sie schon kürzere Texte in Zeitschriften veröffentlicht hatte, gelang ihr mit ihrem ersten Kinderbuch »Der letzte Elf« und den drei Folgebänden ein sensationeller weltweiter Bestseller-Erfolg..
Barbara Kleiner, promovierte Germanistin und Romanistin aus München, Jahrgang 1952. 2007 erhielt sie den Übersetzerpreis der Kulturstiftung NRW, der zu den höchstdotierten Auszeichnungen für literarische Übersetzer im deutschsprachigen Raum gehört, für ihre Übertragung von Ippolito Nievos Werk "Bekenntnisse eines Italieners" (Manesse Verlag, 2005) aus dem Italienischen. Gleichzeitig wurde das Gesamtwerk der Übersetzerin ausgezeichnet. 2011 erhielt sie den deutsch-italienischen Übersetzerpreis des Auswärtigen Amtes für ihre Übertragung von Ippolitos Nievos "Ein Engel an Güte" (Manesse Verlag, 2010).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 11 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 25.10.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-21952-2
Verlag Cbj
Maße (L/B/H) 18,3/12,5/3,2 cm
Gewicht 346 g
Originaltitel L' ultimo Elfo
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Barbara Kleiner
Verkaufsrang 83969

Weitere Bände von Die Elfensaga

Buchhändler-Empfehlungen

Eine unglaubliche Reise! Spannend, traurig zum mitfiebern und wunderbar.

Lisa Neumann, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Yorschkrunsquarkljolnerstrink - oder kurz Yorsch, ist ein Elf, um genau zu sein, er ist der letzte Elf. Der kleine Yorsch muss als Unlängstgeborener von seinem Zuhause fliehen, da eine gewaltige Flut alles und jeden verschlingt. Allerdings ist er der einzige dem die Flucht gelingt und so ist er von nun an auf sich allein gestellt. Völlig verängstigt und verzweifelt begegnet er zwei Menschen, welche ihm zuerst misstrauisch gegenüber sind. Doch schnell wird ihnen klar, dass der kleine Elf keine Gefahr für sie darstellt. Sie schließen ihn schnell in ihr Herz und machen es sich zur Aufgabe ihn zu beschützen. Keine Selbstverständlichkeit, denn Elfen werden von den Menschen auf Grund ihrer unermesslichen und bösartigen Kräfte gefürchtet. Die drei reisen umher und machen sich immer vertrauter miteinander. Als die Gruppe in der nächstgelegenen Stadt ihre Vorräte aufstocken möchte, wird der verkleidete Yorsch enttarnt und die drei müssen fliehen. Während ihrer spektakulären Flucht, findet Yorsch eine in Stein gemeißelte Prophezeiung. Eine Prophezeiung über den letzten ELfen und den letzten Drachen. Die Gruppe entgeht nur knapp dem Tod, dank Yorschs Kräften. Eine lange Reise steht Ihnen bevor. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem letzten Drachen, denn das Schicksal hat es so vorherbestimmt.

Glaub an deine Träume

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

"Der letzte Elf" ist der wunderschöne, magische Auftakt der Elfensaga um Yorsch, der dazu bestimmt ist de Welt vor der Kälte und dem ewigen Regen zu retten. Eine einfühlsame, einzigartige Geschichte, die schnell zu einer meiner absoluten Lieblingsreihen wurde. Für Fantasy Fans aller Altersklassen eine Leseempfehlung, denn dieser kleine Elf erobert Leserherzen im Sturm.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Gelungen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 13.09.2020

Ganz große Liebe! Als ich dieses Buch gelesen habe, war ich gerade im Übergang zur weiterführenden Schule, es ist also gefühlt ewig her. Ich erinner mich aber noch sehr genau, wie die Welt, die Charaktere, Gefühle und Sinneseindrücke geschrieben waren. Die ganze Geschichte ist für Fantasy wirklich sehr emotional und ich habe ... Ganz große Liebe! Als ich dieses Buch gelesen habe, war ich gerade im Übergang zur weiterführenden Schule, es ist also gefühlt ewig her. Ich erinner mich aber noch sehr genau, wie die Welt, die Charaktere, Gefühle und Sinneseindrücke geschrieben waren. Die ganze Geschichte ist für Fantasy wirklich sehr emotional und ich habe den kleinen Elfen und seine Begleitung sehr schnell ganz tief ins Herz geschlossen. Bis heute kann ich seinen verrückten Namen auswendig - Yorsh ist nur eine Kurzform. Wovon? Yorshkrunsquarkljolnerstrink. Na logisch. Wie gesagt, das kann ich mir bis heute merken. Keine Sorge, ich werde mein Erstgeborenes dennoch anders nennen Lange Zeit wusste ich nicht, dass „Der letzte Elf“ Band eins einer Reihe ist. Ich habe Band zwei viel später gelesen (Rezension folgt gleich), ging aber immer noch sehr gut. Band 3 liegt bis heute ungelesen bei mlr, leider verstehe ich mich selbst da nicht. Vermutlich, weil es ein dicker Schinken ist, eigentlich ist die Reihe wirklich gelungen!

Fantasy mit der richtigen Mischung an Unterhaltung und Spannung
von Anja L. von "books and phobia" am 21.12.2019

Wenn ich doch nur geahnt hätte, das sich hinter dieser doch sehr zurückhaltenden Kurzbeschreibung, ein literarischer Schatz verbirgt, dann hätte ich schon viel eher zum Buch gegriffen. Um so glücklicher bin ich aber, die Geschichte des kleinen Yorsch gelesen zu haben. Da ich noch nichts von der Autorin gelesen hatte, ging ich se... Wenn ich doch nur geahnt hätte, das sich hinter dieser doch sehr zurückhaltenden Kurzbeschreibung, ein literarischer Schatz verbirgt, dann hätte ich schon viel eher zum Buch gegriffen. Um so glücklicher bin ich aber, die Geschichte des kleinen Yorsch gelesen zu haben. Da ich noch nichts von der Autorin gelesen hatte, ging ich sehr neutral an die Geschichte heran. Dies änderte sich aber schnell, da ich schon nach ein paar Seiten weder aufhören konnte zu lesen, noch meine Lacher unterdrücken konnte. Doch fangen wir ganz vorne an, denn schon hier zeigte sich das dieses Buch nicht nur das Zuhause von wundervoller Fantasy war, sondern auch von einem Humor, der mir stellenweise die Tränen in die Augen trieb. Der Grund war ein kleiner Elf, welcher nicht einfach nur Yorsch hieß, sondern eigentlich den herrlich sperrigen Name Yorschkrunsquarkjolnerstrink trug. Dieser war nicht nur eine Herausforderung für jede Zunge, sondern hatte in der Welt der Elfen sogar eine Bedeutung für sein Leben. Während ich allerdings noch immer schmunzelte, ging die Geschichte weiter und erzählte die traurige Geschichte, warum die Elfen von den Menschen gehasst wurden. So nahm die Geschichte schließlich ihren Lauf und begeisterte mich mit ihren vielen tollen Momenten. Der kleine Elf musste die Welt allein mit dem Wissen seiner Oma bestreiten, welche gerade für Menschen kein gutes Wort übrig hatte. Kein Wunder, das es dadurch immer wieder zu witzigen Situationen kam, in denen Yorsch vergeblich versuchte die richtige Anrede für einen Menschen zu finden. Das ist aber auch schwer. Besonders, wenn man Mann und Frau oder auch Bauer und Richter nicht so ganz unterscheiden kann. Um so lustiger waren schließlich auch die Reaktionen der menschlichen Charaktere im Buch, welcher von Verwirrung, über anhaltenden Gelache bis hin zu puren Wut alles zeigten. Dies war aber auch kein Wunder, da ihre Welt ein trostloser Ort geworden war, in welcher nur sehr selten die Sonne schien. Ich hoffe ich erzähle nicht zu viel, aber dieses Buch eignet sich gerade zu perfekt um Charaktere oder Orte zu diskutieren, zu lachen oder zu schimpfen. Das lag besonders daran, das die Welt nicht oberflächlich, sondern mit sehr viel Tiefe kreiert wurde. Gerade der Einbau von Gesellschaftsschichten und ihrer näheren Bedeutung zeigte auf, wie trostlos eine Stadt sein kann, wenn die falsche Person die Zügel in der Hand hat. Im Laufe des Buches erhascht man immer wieder solche Charaktere und darf sie dann auch so richtig hassen. Mit den liebenswerten Figuren war es genau andersherum, da man ihnen nur das Beste wünschte. Da das Buch eine hervorragende Übersetzung bekam, fühlte sich jede Person auch genauso an wie sie sich gab. Dadurch wirkte der Schreibstil nicht nur sehr lebendig, sondern sorgte dafür dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Da ich nie auch nur erahnen konnte, was als Nächstes passieren würde, packte mich sofort die Neugier, wenn ich auch nur den Versuch startete jetzt einmal eine Pause einzulegen. Doch genau diese Eigenschaft machte dieses Buch so toll für mich. Es bot eine überraschende Handlung an die Nächste, die unterhielt, aber auch ihre ernsten Momente haben konnte. Allerdings fühlte es sich zurückblickend so an, als gebe es 3 große Kapitel. In jedem dieser Teile wurde ein Teil des Weges von Yorsch beschrieben, weswegen jeder ein eigenes Setting bot. Auch die Charaktere wechselten dabei oder es kamen neue dazu, die dann bis zum Ende blieben. Ein Highlight wurde übrigens auch der prophezeite Drache, welcher selbst Drachenliebhaber völlig neue Einsichten bieten dürfte. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin, von denen 2 bereits in meinem Regal stehen. Dieses spannende Jugendbuch schaffte es, mit seiner humorvollen, aber auch tiefgründigen Geschichte mein Herz zu erobern. Sowohl die Handlung, als auch die Charaktere hatten einen einzigartigen Touch, welche das Buch, für mich, zu etwas unverwechselbaren machten. Auf jeden Fall ein Lesehighlight.

Wer den kleinen Prinzen liebt...
von einer Kundin/einem Kunden aus Süstedt am 18.10.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

...wird dieses Buch auch lieben. Ein liebenswertes, weises, fröhliches, trauriges Buch. Silvana De Mari scheint die Menschen gut beobachtet zu haben, sie schreibt unaufgeregt und manchmal fast trocken, gleichzeitig so dicht und nahe, dass das Buch einen schwer loslässt.... Ein Glücksgriff und große Enttäuschung, dass die Fol... ...wird dieses Buch auch lieben. Ein liebenswertes, weises, fröhliches, trauriges Buch. Silvana De Mari scheint die Menschen gut beobachtet zu haben, sie schreibt unaufgeregt und manchmal fast trocken, gleichzeitig so dicht und nahe, dass das Buch einen schwer loslässt.... Ein Glücksgriff und große Enttäuschung, dass die Folgebände noch nicht als ebook erhältlich sind.


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  • Erstes Buch
    Der kleine Elf
    Es regnete schon seit Tagen. Er watete bis zu den Knien durch den Schlamm. Die Welt hatte sich in eine einzige Schlammlache verwandelt, und wenn es nicht aufhörte zu regnen, würden darin zuletzt bestimmt auch noch die Frösche ertrinken.
    Er selbst würde mit Sicherheit umkommen, wenn er nicht bald einen trockenen Platz fand, wo er bleiben konnte.
    Es war kalt auf der Welt. Bei Großmutter am Herd war es immer warm gewesen. Aber das war lange her. Das Herz des kleinen Elfen krampfte sich zusammen vor Heimweh.
    Seine Großmutter sagte, wenn du nur fest genug träumst, dann werden die Dinge wahr. Aber Großmutter konnte nicht mehr träumen. Eines Tages war die Mama dorthin gegangen, von wo niemand wiederkehrt, und Großmutter hatte nicht mehr träumen können. Und er war noch zu klein zum Träumen. Oder vielleicht doch nicht.
    Der kleine Elf schloss ein paar Sekunden lang die Augen und träumte, so fest er konnte. Er spürte das Gefühl von Trockenem auf der Haut, von knisterndem Feuer. Er spürte, wie seine Füße warm wurden. Etwas zum Essen.
    Der kleine Elf schlug die Augen wieder auf. Die Füße fühlten sich noch eisiger an als vorher und sein Magen noch leerer. Er hatte nicht fest genug geträumt.
    Er zog die klitschnasse Kapuze über die klitschnassen Haare. Er trug den gelben Elfenmantel. Der grob gewebte gelbe Jutestoff war schwer, rau und schützte vor nichts. Es lief ihm nur noch mehr Wasser in den Nacken und rann ihm den ganzen Rücken hinunter bis in die Hosen. Alles, was er am Leib trug, war gelb, rau, klitschnass, schmutzig, schäbig und kalt.
    Eines Tages würde er Kleider haben, so weich wie Vogelflaum, so warm wie Entendaunen und in Farben wie die Morgenröte und das Meer.
    Eines Tages würde er trockene Füße haben.
    Eines Tages würde die Finsternis weichen und der Frost ein Ende nehmen.
    Die Sonne würde wiederkehren.
    Die Sterne würden wieder funkeln.
    Eines Tages. Der Traum vom Essen nahm wieder sein ganzes Denken ein.
    Er dachte an Großmutters Fladenbrot: Und wieder krampfte sich alles in ihm zusammen vor Trauer.
    Großmutter hatte nur ein einziges Mal Fladenbrot gebacken, solange der kleine Elf auf der Welt war. Das war beim letzten Neumondfest gewesen, als auch an die Elfen ein halber Sack Mehl ausgegeben worden war und als der Mond noch leuchtete.
    Der kleine Elf legte eine Hand über die Augen und versuchte, durch den Regen zu spähen.
    Das Tageslicht wurde schwächer. Bald würde es dunkel sein. Er musste etwas finden, wo er bleiben konnte, bevor die Nacht hereinbrach. Einen Ort, an dem er schlafen konnte, und etwas zum Essen. Noch eine Nacht im Schlamm und mit leerem Magen würde er nicht überleben.
    Vor Anstrengung kniff er die großen Augen zusammen, während sie das Grau der Baumschatten absuchten, das unmerklich in das Grau von Erde und Himmel überging, dann blieben sie bei einem dunkleren Fleck hängen. Sein Herz hüpfte. Die Hoffnung kehrte wieder. Er lief, so schnell er konnte, die müden Beinchen sanken bis zu den Knien ein, die Augen hielt er unablässig auf den dunklen Fleck gerichtet. Als der Regen einen Moment lang dichter wurde, befürchtete er schon, es könne alles nur ein etwas dunklerer Baumschatten sein. Doch dann konnte er ein Dach erkennen und Mauern. Da lag, umstanden von hohen Bäumen und völlig überwuchert von Kletterpflanzen, ein winziges Häuschen aus Holz und Stein.
    Es war wohl eine Schäfer- oder Köhlerhütte.
    Großmutter hatte recht. Wenn du nur fest und lang genug träumst, wenn der Glaube dich ganz erfüllt, dann wird aus Hoffnung Wirklichkeit.
    Noch einmal drehten sich alle Gedanken des Elfen um den Traum von einem wärmenden Feuer. Der Geruch von Rauch, zusammen mit dem Duft vom Harz der Pinienzapfen, durchdrang ihn so sehr, dass ihm ein paar Sekunden lang warm wurde. Kläffendes Hundegebell riss ihn aus seinen Träumen. Er hatte sich getäuscht. Das war kein Traum.