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Das Recht auf Rückkehr

Roman

Als der vierjährige Bennie spurlos verschwindet, denkt sein Vater, Bram Mannheim, erst an einen Unfall, dann an ein Verbrechen. Dass das Verschwinden des Jungen mit Weltpolitik zu tun haben könnte, entdeckt er erst sechzehn Jahre später. Und er tut alles, um seinen Sohn wiederzubekommen.
Portrait
Leon de Winter, geboren 1954 in 's-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, begann als Teenager, nach dem Tod seines Vaters, zu schreiben. Er arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher in Holland und den USA. Seine Romane erzielen nicht nur in den Niederlanden überwältigende Erfolge; einige wurden für Kino und Fernsehen verfilmt, so ›Der Himmel von Hollywood‹ unter der Regie von Sönke Wortmann. Der Roman ›SuperTex‹ wurde verfilmt von Jan Schütte. 2002 erhielt de Winter den Welt-Literaturpreis für sein Gesamtwerk, und 2006 wurde er mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 28.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24062-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,7/11,1/3,2 cm
Gewicht 360 g
Originaltitel Het Recht op Terugkeer
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Hanni Ehlers
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Einschnitt ins Leben

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Sie führen ein Telefongespräch mit einem alten Bekannten. Das Gespräch ist beendet und Ihr vierjähriger Sohn ist verschwunden. Sie unternehmen alles um ihn zu finden, alarmieren die Polizei, auch diese Suche bleibt erfolglos. Wie würde dieses Ereignis ihr Leben verändern? Leon de Winter erzählt die Lebensgeschichte von Bram Mannheim, namhafter Professor in Princeton, der sein Leben danach ausrichtet seinen Sohn wieder zu finden. Bei Recherchen stoßen sein Mitarbeiter und er auf seltsame Zusammenhänge. Was hat sein Vater, der Nobelpreisträger für Chemie, mit dem Verschwinden seines Sohnes Bennie zu tun? Wieso bittet ihn Jitzchak Balin, Chef des allgemeinen Sicherheitsdienstes, um Hilfe? Ein spannendes und bewegendes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen will.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Egal über welches Thema Leon de Winter schreibt, es liest sich schlicht und ergreifend sehr gut.

Kundenbewertungen

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Löst sich Israel auf?
von Claudia Stadler-Desch aus Aschaffenburg am 14.04.2012

Der holländische Autor Leon de Winter versucht hier eine Mischung aus Zukunftsroman und Vater-Sohn-Konflikt. Ein kleiner Junge verschwindet und erst nach Jahrzehnten lichtet sich das Geheimnis darüber, was wiklich geschah. Themen wie der moderne Israelstaat, der bis 2024 zu einem Zwergenstaat geschrumpft ist und das Problem der ... Der holländische Autor Leon de Winter versucht hier eine Mischung aus Zukunftsroman und Vater-Sohn-Konflikt. Ein kleiner Junge verschwindet und erst nach Jahrzehnten lichtet sich das Geheimnis darüber, was wiklich geschah. Themen wie der moderne Israelstaat, der bis 2024 zu einem Zwergenstaat geschrumpft ist und das Problem der islamistischen Selbstmordattentäter werden interessant beschrieben, scheinen aber nicht lösbar. Ein Roman, der sich spannend und psychologisch, sowie auch visionär gut lesen läßt, wirklich mal was anderes!

Von Verzweiflung und Suchen
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz, Lentia City am 22.09.2011

Mein erster Leon de Winter wurde mir eher von einer Kollegin aufgedrängt als empfohlen und so konnte ich nicht anders aus und begann zu lesen. 3 Seiten später war es geschehen und ich danke meiner Kollegin für den „Tipp“. Was mir sofort auffällt ist wie der Autor den Leser fesselt. De Winter entführt uns ins Land Israel im J... Mein erster Leon de Winter wurde mir eher von einer Kollegin aufgedrängt als empfohlen und so konnte ich nicht anders aus und begann zu lesen. 3 Seiten später war es geschehen und ich danke meiner Kollegin für den „Tipp“. Was mir sofort auffällt ist wie der Autor den Leser fesselt. De Winter entführt uns ins Land Israel im Jahr 2024, geschrumpft zu einem Stadtstaat der noch immer vom Terror, auf eine äußerst gemeine Art und Weise, heimgesucht wird. Wie es dazu kam?, erzählt er uns von den Wurzeln der Vergangenheit und von den Trieben der Gegenwart die schließlich zu den Terrorfrüchten der Zukunft werden. So lässt der den Hauptcharakter mit seiner Frau und Kind von Israel in die USA fliehen wo nach kurzer Zeit sein Sohn entführt wird. Die Panik die der gequälte Mann empfinden nach dem er erkennt das das es sich nicht mehr um einen Versteckspiel handelt lässt mir noch immer die Gänsehaut über den Körper laufen. In seiner Trauer verfällt er dem Wahnsinn und versucht seinen Sohn wieder zu finden und streift durch die USA. Zufällig rettet er der Enkelin eines einflussreichen Mannes das Leben und schafft es wieder ein normales Leben zu führen. Er geht zurück nach Israel und arbeitet als Rettungssanitäter und in seiner eigenen Agentur die sich mit dem Verschwinden von Kindern befasst. In beiden Jobs geht ihm im krisengebeutelten Israel nie die Arbeit aus. Seine Recherchen führen aber zu interessanten, wie auch schrecklichen Schlussfolgerungen. Nicht nur der Schreibstil hat mich gepackt sondern auch die sorgfältige Recherche die de Winter bei sämtlichen Fakten in diesem gelungenen Roman verpackt hat.

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von Asti am 12.11.2010

Eine eigentlich skurril anmutende Geschichte, fesselnd und mitreißend erzählt: Im Israel des Jahres 2024 sucht Bram Mannheim mit seinem Partner nach verschollenen jüdischen Kindern. Israel ist auf die Größe eines Stadtstaates zusammen geschrumpft, viele sind gegangen. Bram ist jedoch vor vielen Jahren zurück gekehrt, nachdem sei... Eine eigentlich skurril anmutende Geschichte, fesselnd und mitreißend erzählt: Im Israel des Jahres 2024 sucht Bram Mannheim mit seinem Partner nach verschollenen jüdischen Kindern. Israel ist auf die Größe eines Stadtstaates zusammen geschrumpft, viele sind gegangen. Bram ist jedoch vor vielen Jahren zurück gekehrt, nachdem sein eigenes Kind verschwunden war und seine Ehe daran zerbrach. Mit der Zeit sind Bram und sein Partner einem unglaublichen Verdacht auf der Spur - einem Verdach, der seine Hoffnung, sein Kind könnte doch noch leben, von neuem nährt.