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Zerstört / Grant County Bd.6

Thriller

Grant County Band 6

Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …

Portrait
Slaughter, Karin
Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent sind inzwischen in 37 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft worden.

Berr, Klaus
Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.
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  • Artikelbild-0
  • Was hatten sie ihr gegeben? Was hatten sie ihr mit dieser Nadel in die Venen gejagt? Die Augen konnte sie kaum offen halten, die Ohren waren dagegen berempfindlich. Durch ein lautes, durchdringendes Klingeln hindurch konnte sie einen Aussetzer des Automotors h ren, das Parump-parump der Reifen auf unebenem Gel e. Der Mann, der neben ihr auf dem R cksitz sa sprach leise, fast als w rde er einem Kind ein Schlaflied singen. Sein Tonfall hatte etwas Beruhigendes, und sie merkte, wie ihr der Kopf auf die Brust sank, w end er redete, und sie ihn dann, bei Lenas knappen, schneidenden Erwiderungen, wieder hochriss.
    Ihre Schultern schmerzten, weil sie die Arme verkrampft auf dem R cken hielt. Es war ein dumpfes Pochen, das dem H ern ihres Herzens entsprach. Sie versuchte, sich auf andere Dinge zu konzentrieren, auf das Gespr zum Beispiel, das im Auto gef hrt wurde, oder wohin Lena das Auto steuerte. Stattdessen registrierte sie jedoch, dass sie sich fast wie eine Spirale in den eigenen K rper zur ckzog, sich in jede neu aufkeimende Empfindung einh llte wie ein kleines Kind in eine Kuscheldecke.
    Die R ckseiten ihrer Schenkel brannten vom Leder des Autositzes, aber sie wusste nicht, warum. Drau n war es k hl. Im Nacken sp rte sie sogar einen Zug. Sie erinnerte sich noch, wie sie einmal w end einer langen Fahrt nach Florida in der Chevette ihres Vaters sa Das Auto hatte keine Klimaanlage, und es war Mitte August. Alle vier Fenster waren ge ffnet, doch die Hitze blieb unertr ich. Das Radio knisterte. Es lief keine Musik, denn es gab keinen Sender, auf den sie sich alle h en einigen k nnen. Vorne stritten sich die Eltern ber die Fahrtroute, die Benzinkosten, ob sie zu schnell fuhren oder auch nicht. Hinter Opelika sagte dann ihre Mutter zu ihrem Vater, er solle an einem Laden anhalten, damit sie sich eisgek hltes Coke und Orangenkekse kaufen konnten. Dann erschraken alle, als sie aussteigen wollten, denn die Haut ihrer Arme und Beine klebte an den Sitzen, als h e die Hitze ihre K rper mit dem Vinyl verschmolzen.
    Jetzt sp rte sie, wie das Auto ruckelte, als Lena die Automatikschaltung auf Parken stellte. Der Motor lief noch, und das leise Surren vibrierte in ihren Ohren.
    Da war noch etwas - nicht im Auto, sondern weiter entfernt. Der Wagen stand auf einem Sportplatz. Sie erkannte die Anzeigentafel, riesige Buchstaben schrien: GO, MUSTANGS!
    Lena hatte sich umgedreht und starrte sie beide an. Der Mann neben ihr bewegte sich. Er steckte seine Waffe in den Bund seiner Hose. Er trug eine Skimaske, wie man sie aus Horrorfilmen kennt, nur die Augen und der Mund waren zu sehen. Doch das reichte aus. Sie kannte ihn, k nnte seinen Namen sagen, wenn nur ihr Mund sich bewegen w rde.
    Der Mann sagte, dass er Durst habe, und Lena reichte ihm einen gro n Styroporbecher. Das Wei des Bechers war intensiv, fast blendend. Pl tzlich versp rte auch sie Durst wie noch nie in ihrem Leben. Allein der Gedanke an Wasser trieb ihr die Tr n in die Augen.
    Lena versuchte ihr etwas mitzuteilen, ohne die Stimme zu benutzen.
    Pl tzlich rutschte der Mann ber den R cksitz, kam ihr so nahe, dass sie die Hitze seines K rpers sp ren, den herben
    Geruch seines Rasierwassers riechen konnte. Sie f hlte, wie seine Hand sich um ihren Nacken legte, seine Finger dort verweilten. Die Ber hrung war weich und sanft. Sie konzentrierte sich auf seine Stimme, wusste, dass wichtig war, was gesagt wurde, dass sie unbedingt zuh ren musste.
    Haust du jetzt ab? , fragte der Mann Lena. Oder willst du lieber hierbleiben und dir anh ren, was ich zu sagen habe?
    Lena hatte sich von ihnen abgewandt, vielleicht hatte sie die Hand am T rgriff. Jetzt drehte sie sich wieder um und sagte: Reden Sie.
    Wenn ich dich h e umbringen wollen , sagte er, w t du schon tot. Das wei du.
    Ja.
    Deine Freundin hier Er sagte noch etwas, aber seine W rter verschmolzen irgendwie miteinander, und als sie ihre Ohren e
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 510
Erscheinungsdatum 09.11.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-37220-1
Reihe Grant County Serie (Sara Linton und Jeffrey Tolliver) 37220
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/4,3 cm
Gewicht 391 g
Originaltitel Beyond Reach (USA) Skin Privilege (UK) [Grant County 6]
Übersetzer Klaus Berr
Verkaufsrang 12583
Buch (Taschenbuch)
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J. Wohlgemut, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

So setzt man einem Erzählabschnitt ein würdiges Ende. Bevor man uninspiriert einfach weiter schreibt, lieber ein hartes Ende und das Ende ist wirklich hart und schwer zu ertragen!

Zerstört

K. Wölfel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dies ist das Ende einer großartigen Reihe, das mich einfach fassungslos zurück gelassen hat. Der Fall ist so spannend wie eh und je, blutig und nichts für schwache Nerven. In dem Fall geht es wieder vermehrt und Lena und ihren Exfreund, wobei ich mir bis zum Ende nicht sicher bin wie ich zu ihr stehen und ob ich sie überhaupt sympatisch finde. Es tauchen immer wieder neue verzwickte Beweise und Wendungen auf, die einem den Atem stocken lassen und in Erstaunen versetzten. Aber grade das Ende hätte ich mir ganz anders gewünscht, da ich so ein großer Fan der Serie und der Charaktere bin. Karin Slaughter liebt es die Leser zu schocken und das ist ihr auf jeden Fall wieder gelungen. Ihr Schreibstil ist wunderbar, fesselnd und detailreich. Wenn man gerne Thriller liest sollte man Karin Slaughter auf jeden Fall mal ausprobieren. Am besten startet man mit dem ersten Band Belladonna wenn man etwas aus der Grant Country Reihe lesen möchte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
13
8
3
0
2

Schwaches Ende einer starken Reihe
von Lexa aus Ulm am 12.02.2019

Rezension bitte nur lesen, wenn bereits die vorangegangenen Grant-County Thriller gelesen wurden, sonst besteht möglicherweise Spoilergefahr! Jeffrey Tolliver lässt einmal mehr alles stehen und liegen um Lena Adams, seiner besten aber überaus labilen Kollegin zur Hilfe zu eilen. Sie gilt als Hauptverdächtige in einem bizarren M... Rezension bitte nur lesen, wenn bereits die vorangegangenen Grant-County Thriller gelesen wurden, sonst besteht möglicherweise Spoilergefahr! Jeffrey Tolliver lässt einmal mehr alles stehen und liegen um Lena Adams, seiner besten aber überaus labilen Kollegin zur Hilfe zu eilen. Sie gilt als Hauptverdächtige in einem bizarren Mordfall in ihrer alten Heimatstadt Reese. Seine Frau die Kinderärztin und Gerichtspathologin Sara Linton ist davon wenig begeistert, da sie selbst in einem belastenden Kunstfehlerprozess steckt. Dennoch begleitet sie ihren Mann nach Reese, einer Stadt voller Drogen, Lügen und Gewalt. Kurz nach ihrer Ankunft ereignet sich ein zweiter Mord, wieder lässt er auf Lena Adams schließen. Ist sie tatsächlich schuldig? Und welcher Zusammenhang besteht zu ihrem skrupellosen, inhaftierten Ex-Freund Ethan Green, dessen Verbindungen mehr in das Leben von Sara und Jeffrey reichen, als sie es sich hätten vorstellen können. Meine Meinung: Im Fokus steht in diesem Teil vor allem die labile Lena Adams, die schon viel einstecken musste. Im Laufe der Geschichte muss sie lang vergangene Ereignisse, auch in Verbindung mit ihrem Ex-Freund und ihre Familiengeschichte schmerzhaft aufarbeiten. Nicht immer sind Lenas Beweggründe nachvollziehbar, da sie oft impulsiv und unüberlegt handelt. Hier legt sie in manchen Momenten ihr eiskaltes Kalkül an den Tag. Lena Adams ist keine Protagonistin die man gern hat. Doch genau diese Tatsache lässt sie als Charakter noch wesentlich authentischer wirken. Im Vergleich zu den Vorgängern, fiel es mir deutlich schwerer in die Geschichte einzutauchen, da ich von dem Charakter Lena Adams genervt war, was daran liegt das mein Verstand viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Wie oben bereits genannt ist das kein Nachteil, für mich war es aber in diesem Fall zu viel des Guten. Alles in allem waren die Charaktere, wieder sehr nah am Leser. Die Gefühle und Sorgen die sie mitbrachten, gingen einem ans Herz. Die Thematik einer gewissen Gruppierung, ist sehr spannend. Auch das Lenas Ex-Freund Ethan Green, hierbei noch den ein oder anderen Auftritt bekommt. Dies verleiht dem Ganzen noch eine ganz besondere Würze . Die Spannung baut sich im zweiten Drittel mehr auf und man fliegt gerade nur so von Seite zu Seite. Wer allerdings schon einige Bücher von ihr gelesen hat, wird nach dem ersten Drittel schon den Verdacht hegen, wer am Ende als Bösewicht überführt wird. Das hat sich bei mir auch in diesem Buch bestätigt, was ich leider schade fand. Alles in allem hatte ich mir von einem solchen abschließenden Band wesentlich mehr erwartet. Dennoch muss ich sagen dass mich das Ende tatsächlich zerstört und mit Tränen in den Augen zurück gelassen hat. Hut ab Karin Slaugther, immer dann wenn man denkt es geht nicht mehr, noch einmal einen drauf zu schlagen.

Schlechte Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Absam am 07.08.2017

Das ist der erste Roman den ich von Karin Slaughter gelesen habe. Das Buch habe ich auf dem Flohmarkt gefunden. Man sollte wohl mit diesem Buch nicht gerade anfangen. Ich habe mindestens 100 Seiten gebraucht um mich in dem Buch zurecht zu finden. Der Ort, die Menschen, die Lebensart ist so bedrückend, dass ich mir sehr schwer da... Das ist der erste Roman den ich von Karin Slaughter gelesen habe. Das Buch habe ich auf dem Flohmarkt gefunden. Man sollte wohl mit diesem Buch nicht gerade anfangen. Ich habe mindestens 100 Seiten gebraucht um mich in dem Buch zurecht zu finden. Der Ort, die Menschen, die Lebensart ist so bedrückend, dass ich mir sehr schwer damit getan habe. Überhaupt empfinde ich das Buch als sehr negativ. Ich fand keinen Protagonisten als sympathisch, alle waren irgendwo schlecht. Es schien keiner einen normalen Lebensweg zu haben. Und ich frage mich gibt es wirklich in Amerika Orte die so bedrückend, schmutzig und elend sind? Man hat das Gefühl, dass es dort ausschließlich Drogenkranke gibt. Warum gebe ich vier Punkte? Es ist sehr spannend geschrieben. Ich wusste bis zum Schluss nicht wer die Bösewichte sind. Und wenn man mal im Buch drin ist lässt es sich gut lesen. Der Ausgang des Buches hat mich allerdings fix und fertig gemacht.

Wahnsinn
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 24.08.2016

Einfach nur perfekt, zwar war ich traurig das das Buch so ein Schluss hatte aber trotzdem war ich begeistert.. Ich kann jeden empfehle die Bücher zu lesen der gerne Thriller liest