Zitronen im Mondschein

Roman

Gina Mayer

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Beschreibung

Düsseldorf 1926: Nach einer Weissagung verlässt Maria den Mann, den sie liebt, einen außergewöhnlich begabten Maler. Allein versucht sie sich mit ihrem Kind als Wahrsagerin in einem Wanderzirkus durchzuschlagen, doch das erweist sich als nahezu unmöglich. Mutter und Tochter werden getrennt. Erst Jahre später treffen sich die beiden Frauen in Düsseldorf wieder. Mira verachtet ihre Mutter. Sie verliebt sich in einen Kinopianisten, der sie mit einer revolutionären Gruppe bekannt macht. Doch dann taucht ein seltsamer Mann auf, ein Kunstmaler, dessen Geschichten und Ideen sie faszinieren.

Gina Mayer, 1965 in Ellwangen geboren, lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf. Sie studierte Grafik-Design und arbeitete einige Zeit als Werbetexterin. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder, begann sie Bücher zu schreiben. 2006 erschienen ihre ersten Romane. Sie schreibt für Erwachsene und Jugendliche, am liebsten Krimis.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 13.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2664-2
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 18,8/11,5/3,3 cm
Gewicht 434 g
Auflage 4. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Die Wirren der Zwanziger Jahre

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Gina Mayer schildert in ihrem fesselnden Mutter-Tochter-Roman eindrucksvoll, berührend und detailliert die Zeit zwischen den Weltkriegen in Deutschland. Von dieser Zeit habe ich bisher noch nicht so oft und vorallem nicht so bildhaft gelesen. Auch in die damalige Kunstszene und in die Welt des Zirkus wird der Leser mitgenommen, was dem Buch einen schillernden Anstrich gibt. Ich mochte besonders die verschiedenen Zeitebenen und Erzählstränge, die sich am Ende so gut ineinander fügen. Ein empfehlenswerter Frauenroman.

Kundenbewertungen

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Verpasste Chancen ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 21.10.2016

Ich bin ganz begeistert, wie viel Tiefgang dieses Buch hat. Ich hatte mich auf eine eher seichte Geschichte eingestellt. Als Leser begleiten wir die beiden Hauptprotagonistinnen Mira und Maria durch die Zeit vor dem ersten Weltkrieg bis in die frühen 30er Jahre, als sich der nächste Krieg schon erahnen lässt. Durch exzellente Re... Ich bin ganz begeistert, wie viel Tiefgang dieses Buch hat. Ich hatte mich auf eine eher seichte Geschichte eingestellt. Als Leser begleiten wir die beiden Hauptprotagonistinnen Mira und Maria durch die Zeit vor dem ersten Weltkrieg bis in die frühen 30er Jahre, als sich der nächste Krieg schon erahnen lässt. Durch exzellente Recherchearbeit gelingt es der Autorin die Stimmung der jeweiligen Zeit lebendig zu vermitteln. Aus der Sicht von Mirabella, der Tochter, die sich später selbst in Mira umtauft, klingt es ganz so, als wäre Maria eine selbstsüchtige und kaltblütige Frau, die sich weder um ihre Tochter noch um andere Mitmenschen schert. Taucht man jedoch tiefer ein in die Geschichte, merkt man sehr schnell, dass viel mehr dahinter steckt. Maria, die schon in jüngsten Jahren ein schweres Los gezogen hatte, hat in ihrem Leben noch viele Hürden zu überwinden. Nach und nach entfaltet sich die Story und lässt uns hinter die Fassade des Trios Vater, Mutter, Tochter schauen und mit ihnen Freud und Leid teilen. Das Buch hat mir an sich sehr gut gefallen, lediglich die auf den ersten Blick nicht ganz leicht zu verstehenden Szenenwechsel aber mich manchmal etwas verwirrt, deshalb gibt es einen kleinen Punktabzug in meiner Bewertung.


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