Jack Taylor fährt zur Hölle / Jack Taylor Bd. 3

Jack Taylor 3

(6)
Ken Bruen und Harry Rowohlt – zwei wie Pech und Schwefel

„Mann, Jack, wo warst du denn?“
„Zurückhaltung geübt. Ich lebe ohne Lullen, Koks und Alk.“
Er war erstaunt, sagte: „Ohne Lullen. Ohne Koks. Mensch, Jack, ich bin beeindruckt.“
Der Wachposten, seit Weihnachten im Halbkoma, hob den Kopf, sagte: „Bekommt Ihnen gut“, und sackte zurück auf den Tresen.

Nachdem er sich anlässlich des Geburtstags seines Vaters ins Delirium gesoffen hat, versucht Jack Taylor trocken zu bleiben. Es bleibt beim Versuch. Weniger vorhersagbar stolpert Jack aber auch in einen neuen Fall: Er soll eine Frau finden, die im berüchtigten Magdalenenstift gearbeitet und Mädchen zur Flucht verholfen hat, die dort misshandelt wurden. In der Folge
- probiert er ein paar Pillen aus
- hört er von einer Nonne namens Luzifer
- demoliert er mehrere Unterkiefer und eine Schaufensterscheibe
- wandert er in den Knast
- und bekommt Alpträume, während im Hintergrund Losing My Religion läuft.
Portrait
Ken Bruen, geboren 1951 und wohnhaft in Galway, hat am Trinity College in Dublin über Metaphysik promoviert, bevor er zu schreiben begann. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter der renommierte Shamus-Award, der ihm gleich zwei Mal verliehen wurde, 2009 den Grand prix de littérature policière und 2010 den Deutschen Krimi Preis. Nachdem Jack Taylor sich auch hierzulande größter Beliebtheit erfreut, wird die Reihe nun fürs Fernsehen verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 301
Erscheinungsdatum 30.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85535-046-9
Verlag Atrium Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/12,6/2,3 cm
Gewicht 325 g
Originaltitel The Magdalen Martyrs
Übersetzer Harry Rowohlt
Buch (Kunststoff-Einband)
16,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Düster wie gewohnt und durchzogen von schwarzem Humor, so stellt sich auch dieser Jack Taylor wieder dar. Die Abgründe sind tief und die Gefahren groß. Irish Noir at its best! Düster wie gewohnt und durchzogen von schwarzem Humor, so stellt sich auch dieser Jack Taylor wieder dar. Die Abgründe sind tief und die Gefahren groß. Irish Noir at its best!

Laura Jung, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Brisant und überirdisch gut. Hier ist einfach alles perfekt. Zehn Musen für diese Reihe, wenn es ginge! Brisant und überirdisch gut. Hier ist einfach alles perfekt. Zehn Musen für diese Reihe, wenn es ginge!

„der dritte Jack Taylor, juhuu!“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin, Eastgate

Es geht weiter! Mit "Jack Taylor fährt zur Hölle" liegt nun schon der dritte Band dieser grandiosen Reihe vor. Der "Privatdetektiv" Jack Taylor versucht dieses Mal, dem Alkohol abzuschwören (muss ich erwähnen, dass seine Abstinenz nur von kurzer Dauer ist?) und lässt sich wieder einmal mit den falschen Auftraggebern ein.
Ken Bruen hat gemeinsam mit Übersetzer Harry Rowohlt wieder einmal für riesengroßen Lesegenuss gesorgt. Die "Jack Taylor"-Romane bräuchten eigentlich gar keine Handlung, sie leben in erster Linie von der tollen Sprache, dem intelligenten Witz, den Figuren und natürlich von literweise Guinness und Jameson. Immer wieder großartig!
Es geht weiter! Mit "Jack Taylor fährt zur Hölle" liegt nun schon der dritte Band dieser grandiosen Reihe vor. Der "Privatdetektiv" Jack Taylor versucht dieses Mal, dem Alkohol abzuschwören (muss ich erwähnen, dass seine Abstinenz nur von kurzer Dauer ist?) und lässt sich wieder einmal mit den falschen Auftraggebern ein.
Ken Bruen hat gemeinsam mit Übersetzer Harry Rowohlt wieder einmal für riesengroßen Lesegenuss gesorgt. Die "Jack Taylor"-Romane bräuchten eigentlich gar keine Handlung, sie leben in erster Linie von der tollen Sprache, dem intelligenten Witz, den Figuren und natürlich von literweise Guinness und Jameson. Immer wieder großartig!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Jack Taylor fährt zur Hölle – wohin auch sonst?
von Alexia am 04.03.2013

Einer der berüchtigsten Gangster Galways hat einen Job für Jack Taylor. Er soll eine Frau ausfindig machen, die mit seiner Mutter zusammen im Magdalenenstift kaserniert war. Magdalenenstifte – von Nonnen mit eiserner, grausamer Hand geführte Behausungen, in denen die „gefallenen“ Mädchen unter menschenunwürdigen Bedingungen „gehalten“ wurden. In denen billigend... Einer der berüchtigsten Gangster Galways hat einen Job für Jack Taylor. Er soll eine Frau ausfindig machen, die mit seiner Mutter zusammen im Magdalenenstift kaserniert war. Magdalenenstifte – von Nonnen mit eiserner, grausamer Hand geführte Behausungen, in denen die „gefallenen“ Mädchen unter menschenunwürdigen Bedingungen „gehalten“ wurden. In denen billigend bei Sanktionen der Tod der Mädchen in Kauf genommen wurde. Ein ganz dunkles Kapitel irländischer Geschichte. Ken Bruen gelingt es auch im dritten Teil, mich bei „der Stange zu halten“. Auch diese Geschichte liest sich wieder schnell, ab und zu sogar mit einem Schmunzeln, aber mehr noch mit Betroffenheit. Es ist nicht nur die Person Jack Taylors, sondern gerade auch die Nebenfiguren wie Jeff und Cathy oder auch der Wachmann, die mich immer wieder faszinieren und vergessen lassen, das ich eigentlich einen Kriminalroman lesen wollte. Eigentlich…

Pardon wird nicht gegeben
von Martin Gaiser aus Ulm am 20.09.2010

Oh, oh, dieser Jack Taylor lässt nichts aus, sucht den steinigsten Weg und strauchelt und fällt naturgemäß. Alkohol, chemische Drogen, Zigaretten sowieso - all das macht das Ermitteln in einem wahrhaft üblen Fall nicht gerade leichter, bräuchte Jack dafür doch einen klaren Kopf. Andrererseits kann er es nur so... Oh, oh, dieser Jack Taylor lässt nichts aus, sucht den steinigsten Weg und strauchelt und fällt naturgemäß. Alkohol, chemische Drogen, Zigaretten sowieso - all das macht das Ermitteln in einem wahrhaft üblen Fall nicht gerade leichter, bräuchte Jack dafür doch einen klaren Kopf. Andrererseits kann er es nur so ertragen. Ein Teufelskreis, aus dem er kaum noch rauzukommen scheint. Nichts für sensible Gemüter, aber ein Hochgenuss für Liebhaber des harten Slang.

Er nimmt es wieder mit Galway auf
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2010

Jack Taylor, poetischer Unsympath. Zum dritten mal unterwegs, um nun Galways dunkelstes Geheimnis zu ergründen. Gewohnt verkatert und anderweitig wahrnehmungsbeschränkt entwickelt er regelrecht Interesse für einen vermeintlichen Mord und dessen attraktive Hauptverdächtige. Und nicht nur er hat dabei zu leiden auch Artikel #8324 bekommt richtig eingeheizt. Einmal mehr hat das... Jack Taylor, poetischer Unsympath. Zum dritten mal unterwegs, um nun Galways dunkelstes Geheimnis zu ergründen. Gewohnt verkatert und anderweitig wahrnehmungsbeschränkt entwickelt er regelrecht Interesse für einen vermeintlichen Mord und dessen attraktive Hauptverdächtige. Und nicht nur er hat dabei zu leiden auch Artikel #8324 bekommt richtig eingeheizt. Einmal mehr hat das Traumduo Bruen und Rowohlt mit Irish Crime geglänzt. Fazit: kurzweiliger Krimi der anderen, besonderen Art