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Wieviel Erde braucht der Mensch?

Leo N. Tolstoi

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Beschreibung

Der Bauer Pachom kann ein kleines Stück Land kaufen und hat es damit eigentlich gut getroffen. Doch schon bald will er mehr und lässt sich auf ein verlockendes Angebot ein: Er darf so viel Land behalten, wie er an einem Tag zu Fuß umgehen kann. Pachom läuft so schnell er kann, doch in seiner Gier überschätzt er seine Kräfte.

In der bekannten Volkserzählung beschreibt Tolstoi, wie der beständige Drang des Menschen nach materiellem Besitz von dem wegführt, was eigentlich zählt: dem Leben.

Peter Matic interpretiert feinsinnig die Schlichtheit, tragische Komik und Größe dieser zeitlosen, ergreifenden Parabel.

Peter Matic ( 24. März 1937 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler.

Matics Schauspielkarriere startete 1960 am Theater in der Josefstadt in Wien. Nach kurzen Stationen in Basel und München kam er 1972 an die Staatlichen Schauspielbühnen in Berlin und blieb dort bis zu deren Schließung 1994. Seitdem gehört er zum Ensemble des Wiener Burgtheaters.

Als Synchronsprecher leiht er seine einprägsame Stimme u.a. Scott Glenn (Das Schweigen der Lämmer), Joel Grey (Remo), Nigel Hawthorne (Demolition Man), Ian Holm (u.a. Brazil) und Ben Kingsley (deutscher Standardsprecher seit Gandhi).

Leo N. Tolstoi, geb. am 9.9.1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, gest. am 20.11.1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk, entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855 Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach der Rückkehr verstärkte er die reformpädagogischen Bestrebungen und richtete Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein. Seit 1855 lebte er abwechselnd auf dem Gut Jasnaja Poljana, in Moskau, und in Sankt Petersburg. Im Jahre 1862 heiratete er die 18-jährige deutschstämmige Sofja Andrejewna Behrs, mit der er insgesamt 13 Kinder hatte. In den folgenden Jahren seiner Ehe schrieb er die monumentalen Romane Krieg und Frieden sowie Anna Karenina, die Tolstojs literarischen Weltruhm begründeten. Tolstois lebenslange Suche nach der geeigneten Lebensform kulminierte 1910 darin, daß er seine Frau verließ, da diese nicht bereit war, sich von den gemeinsamen Besitztümern zu trennen. Er starb kurze Zeit darauf an einer Lungenentzündung.
Count Leo Tolstoy was born in 1828 at Yasnaya Polyana, in the Tula province, and educated privately. He studied Oriental languages and law at the University of Kazan, then led a life of pleasure until 1851 when he joined an artillery regiment in the Caucasus. He took part in the Crimean War and after the defence of Sebastopol he wrote The Sebastopol Sketches (1855-6), which established his reputation. After a period in St Petersburg and abroad, where he studied educational methods for use in his school for peasant children in Yasnaya Polyana, he married Sofya Andreyevna Behrs in 1862. The next fifteen years was a period of great happiness; they had thirteen children, and Tolstoy managed his vast estates in the Volga Steppes, continued his educational projects, cared for his peasants and wrote War and Peace (1869) and Anna Karenina (1877). A Confession (1879-82) marked a spiritual crisis in his life; he became an extreme moralist and in a series of pamphlets after 1880 expressed his rejection of state and church, indictment of the weaknesses of the flesh and denunciation of private property. His teaching earned him numerous followers at home and abroad, but also much opposition, and in 1901 he was excommuincated by the Russian Holy Synod. He died in 1910, in the course of a dramamtic flight from home, at the small railway station of Astapovo.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Peter Matic
Spieldauer 40 Minuten
Erscheinungsdatum 24.06.2010
Verlag Jumbo
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783833726262

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Einfach - aber großartig
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 28.10.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hübscher, kleiner Erzählband des russischen Dichters Tolstoj, bei Insel als Taschenbuch erschienen. - Die Titelstory: Ein einfacher Bauer, im Laufe der Jahre zu immer mehr Grundbesitz gekommen, will jetzt den großen Coup landen. Für einen bestimmten Geldbetrag an die Besitzer gehört ihm soviel Land, wie er an einem Tag umschreit... Hübscher, kleiner Erzählband des russischen Dichters Tolstoj, bei Insel als Taschenbuch erschienen. - Die Titelstory: Ein einfacher Bauer, im Laufe der Jahre zu immer mehr Grundbesitz gekommen, will jetzt den großen Coup landen. Für einen bestimmten Geldbetrag an die Besitzer gehört ihm soviel Land, wie er an einem Tag umschreiten kann. Getrieben von der Gier nach Grund und Boden läuft er bei Sonnenaufgang los, versucht einzuschätzen, welche Strecke er bis zum Sonnenuntergang bewältigen kann, markiert immer wieder die Grenzen seines neuen Besitzes, verzettelt sich aber mit seiner Kraft, als er versucht, einen immer größeren Bogen zu schlagen, erreicht gerade noch vor Ablauf der gesetzten Frist seinen Ausgangspunkt, wo er erschöpft zusammenbricht und stirbt. An Ort und Stelle wird er beerdigt, in einem Grab, so groß, wie er es gerade braucht. Die einfache Sprache der Erzählung hat eine belehrende, religiöse Tendenz, ist im Grunde der "Volksdichtung" nachempfunden. Viele kleinere Dichtungen Tolstojs kann man durchaus mit Parabeln vergleichen. Sie geben einen tiefen Einblick in die " Russische Seele"!

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    1. Wieviel Erde braucht der Mensch?
    2. In der Nachbarschaft wohne eine Gutsbesitzerin...
    3. So lebt Pachom in Frieden...
    4. Pachom kam mit seiner Familie ins neue Land...
    5. Pachom erkundigte sich, wie man zu den Baschkiren köme...
    6. Während die Baschkiren so stritten...
    7. Pachom legte sich auf sein Lager, konnte aber keinen Schlaf finden...
    8. Die Baschkiren machten sich fertig...
    9. Pachom geht also auf den Hügel zu...