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Die Pendragon-Legende

WDR-Hörspiel

Antal Szerb

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Beschreibung

London, Anfang der 1930er Jahre: Der
junge ungarische Wissenschaftler János Bátky lernt auf einer Soiree den britischen
Earl of Gwynedd, Owen Pendragon, kennen. Weil sich der etwas wunderliche Earl
sehr für Bátkys Forschungen über die Mystiker des 17. Jahrhunderts
interessiert, lädt er ihn auf sein Schloß in Wales ein. Bátky folgt der
Einladung freudig und begleitet den Earl – doch schon in der ersten Nacht
entpuppt sich der Landsitz des Earls als ein wahrer Brennpunkt schauriger
Vorkommnisse. Bátky begegnet mitternächtlichen Reitern, riesenhaften Gestalten
und schließlich einem Mörder, der den Earl umbringen will. Zu allem Überfluß
bewahrheiten sich bald auch die Gerüchte über den Earl und sein Labor, in dem
er Versuche mit merkwürdigen Tieren durchführt. 
Die grandiose WDR-Hörspiel-Adaption
von Antal Szerbs Roman Die
Pendragon-Legende wird gelesen von exzellenten Sprechern wie Andreas Pietschmann und
Matthias Habich, welche die fesselnde Gruselgeschichte eindrucksvoll zum Leben erwecken.

Antal Szerb, geboren 1901 in Budapest, Studium der Hungarologie, Germanistik und Anglistik. Promotion 1924. Ab 1937 Literaturprofessor an der Universität in Szeged. Ab 1934 Buchveröffentlichungen, u. a. eine Literaturgeschichte der Welt. Der Autor verstarb 1945 im KZ Balf in West-Ungarn.

Andreas Pietschmann, geboren 1969 in Würzburg, hatte bereits Engagements am Schauspielhaus Bochum und am Schauspiel Zürich bevor er 2000/ 2001 an das Hamburger Thalia Theater wechselte. Im Kino machte er sich durch seine Rollen in "FC Venus", "Sonnenallee" und "Echte Kerle" einen Namen, während er im Fernsehen von 2004 bis 2006 u. a. in der Kinderserie "Vier gegen Z" zu sehen war.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Andreas Pietschmann, Matthias Habich
Spieldauer 108 Minuten
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 02.07.2010
Verlag Audiobuch
Sprache Deutsch
EAN 9783899643831

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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spannend
von Blacky am 15.06.2012

Inhalt: London, Anfang der 1930er Jahre: Der junge ungarische Wissenschaftler János Bátky lernt auf einer Soiree den britischen Earl of Gwynedd, Owen Pendragon kennen. Weil sich der etwas wunderliche Earl sehr für Bátkys Forschungen über die Mystiker des 17. Jahrhunderts interessiert, lädt er ihn auf sein Schloß in Wales ein. B... Inhalt: London, Anfang der 1930er Jahre: Der junge ungarische Wissenschaftler János Bátky lernt auf einer Soiree den britischen Earl of Gwynedd, Owen Pendragon kennen. Weil sich der etwas wunderliche Earl sehr für Bátkys Forschungen über die Mystiker des 17. Jahrhunderts interessiert, lädt er ihn auf sein Schloß in Wales ein. Bátky folgt der Einladung freudig und begleitet den Earl - doch schon in der ersten Nacht entpuppt sich der Landsitz des Earls als ein wahrer Brennpunkt schauriger Vorkommnisse. Bátky begegnet mitternächtlichen Reitern, riesenhaften Gestalten und schließlich einem Mörder, der den Earl umbringen will. Zu allem Überfluß bewahrheiten sich bald auch die Gerüchte über den Earl und sein Labor, in dem er Versuche mit merkwürdigen Tieren durchführt. Eine sehr spannende Geschichte, die zwar Elemente aus dem Reich der Phantasie enthält, aber nicht alles, was danach aussieht ist auch so. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und kann diese Story durchaus weiter empfehlen.

Humoriger Schauer-Krimi-Mischling mit viel Esprit
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 02.05.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Es war überall gut, doch am Besten war es in der Bibliothek. Vielleicht weil ich meistens nicht zum Arbeiten oder Studieren hinging, sondern um Urlaub zu machen ..." O-Ton Antal Szerb. Es bedarf nur weniger gelesener Seiten, bis man begreift, dass es sich beim Hauptprotagonisten von "Die Pendragon-Legende", dem eigenwilligen Bü... „Es war überall gut, doch am Besten war es in der Bibliothek. Vielleicht weil ich meistens nicht zum Arbeiten oder Studieren hinging, sondern um Urlaub zu machen ..." O-Ton Antal Szerb. Es bedarf nur weniger gelesener Seiten, bis man begreift, dass es sich beim Hauptprotagonisten von "Die Pendragon-Legende", dem eigenwilligen Büchernarr János Bátky, wohl um des Autors Alter ego handelt. Und auch sonst findet sich viel vom Künstler im Künstlichen wieder: Szerb, bis zu seiner Ermordung im Jahre 1945 einer der angesehensten Literaturwissenschaftler Ungarns, nutzt sein gesamtes Repertoire, um auf höchst intellektuellem Niveau zu unterhalten und mit erfrischender Leichtfüßigkeit über die Genre-Grenzen zu springen. Mit einer für das Jahr seiner Entstehung (1934) unerwarteten Lockerheit, mixt der Autor in "Die Pendragon-Legende" Elemente von klassischem Kriminal- und Gruselroman, wobei sowohl Spannung als auch Schauder stets vom spritzig-witzigen Grundton unterwandert werden. Die Geschichte um düstere Rituale und Verschwörungen in einem von Wales' ältesten Schlössern besticht durch Ironie und schwarzen Sarkasmus, baut Grusel und Horror auf, nur um den Leser im nächsten Moment in Heiterkeit ausbrechen zu lassen. Und obwohl sich alles selbst nicht so ernst nimmt, unterstreicht doch jeder Satz Szerbs Ernsthaftigkeit und dessen wohlpointierte Stilsicherheit. Jedes Rädchen greift hier nahtlos ins andere über. Langatmige Passagen oder unnötige Pausen sucht man vergebens. So rast man, auch aufgrund der vielen Schauplatzwechsel, förmlich durch das Buch. Durchquert dunkle Wälder, nachtschwarze Katakomben und steinige Gebirgsketten, begegnet Geisterreitern, verrückten Propheten und gnomähnlichen Kreaturen, während Phantasie und Wirklichkeit verschwimmen, Szerbs launigen Wundern untergeordnet, mit der er der alles ordnenden "Zivilisation" ein Schnippchen schlagen wollte. Ganz in der Tradition der Schwarzen Romantik, dem klassischen "Gothic"-Novel, rückt er die Selbsterfahrung, das Erlebnis in den Vordergrund. Und besonders Letzteres ist dieses Buch dann auch wirklich. Eine schaurig-schöne, rasante und (auch dank der gelungenen Übersetzung) extrem wortwitzige Mischung aus Edmund Crispin und Umberto Eco, der leider auf den letzten Seiten ein klein wenig die Puste ausgeht.

Eine Legende
von Patrick Nagl aus Wien am 16.07.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Pendragon Legende ist wohl einer der wenigen Romane die den Brückenschlag zwischen phantastischer Literatur und echten Klassikern schaffen. Auf jeden Fall ist der Roman gelungen und bietet dem Leser schauriges, spannendes und zugleich Literatur auf höchstem Niveau. Szerb, längst Autorenlegende in Ungarn, wurde bei uns leide... Die Pendragon Legende ist wohl einer der wenigen Romane die den Brückenschlag zwischen phantastischer Literatur und echten Klassikern schaffen. Auf jeden Fall ist der Roman gelungen und bietet dem Leser schauriges, spannendes und zugleich Literatur auf höchstem Niveau. Szerb, längst Autorenlegende in Ungarn, wurde bei uns leider erst recht spät entdeckt und ins Deutsche übersetzt. Der Autor wurde zum Opfer des Nationalsozialismus.


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