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Amerikanische Literaturgeschichte

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Ständig wachsende Vielfalt der amerikanischen Literatur. Von den Puritanern bis zur Postmoderne beleuchtet das beliebte Standardwerk alle wichtigen Autoren und ihre Werke. Ausführliche Porträts der indianischen und der Chicano-Literatur, der afro-, jüdisch- und asiatisch-amerikanischen Literatur tragen dem für die Literatur Nordamerikas charakteristischen Phänomen der Multikulturalität Rechnung. Die 3. Auflage wurde um jüngste Entwicklungen ergänzt, wie z. B. die Literatur nach 9/11. Mit einem Kapitel zu Literaturkritik und feministischen Literaturstudien.

Portrait
Hubert Zapf, Professor für Amerikanistik an der Universität Augsburg

Die weiteren Autoren:
Helmbrecht Breinig (Erlangen), Heiner Bus (Bamberg), Maria Diedrich (Münster), Winfried Fluck (Berlin), Brigitte Georgi-Findlay (Dresden), Renate Hof (Berlin), Alfred Hornung (Mainz), Heinz Ickstadt (Berlin), Hartwig Isernhagen (Basel), Susanne Opfermann (Frankfurt/M.), Jürgen Schlaeger (Berlin)
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Hubert Zapf
Seitenzahl 621
Erscheinungsdatum 17.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-476-02310-0
Verlag Metzler Verlag, J.B.
Maße (L/B/H) 24,8/18,2/4,3 cm
Gewicht 1312 g
Abbildungen 430 schwarz-weiße Abbildungen
Auflage 3. aktualisierte und erweiterte Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
29,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Standardwerk zum Überblick
von Michael Lehmann-Pape am 15.11.2010

Mittlerweile bereits in 3. Auflage erschienen, hat sich das von Hubert Zapf herausgegebene Buch zu einem echten Standardwerk der amerikanischen Literaturgeschichte entwickelt. Lückenlos vollziehen die Autoren, von den Anfängen der frühen Kolonien an bis in die Gegenwart hinein, Strömungen, Entfaltungen und Erläuterungen zu den Autoren, die weder in der gegeben... Mittlerweile bereits in 3. Auflage erschienen, hat sich das von Hubert Zapf herausgegebene Buch zu einem echten Standardwerk der amerikanischen Literaturgeschichte entwickelt. Lückenlos vollziehen die Autoren, von den Anfängen der frühen Kolonien an bis in die Gegenwart hinein, Strömungen, Entfaltungen und Erläuterungen zu den Autoren, die weder in der gegeben Breite noch der notwendigen Vertiefungen zu wünschen übrig lassen. Von besonderer Güte ist zudem, dass auch so gut wie unbekannte Seiten amerikanischer Literatur gewürdigt werden. Gerade die knappe Einlassung zur indianischen Literatur mit ihren Liedern und Mythen, aber auch die Einlassungen zur multikulturellen Literaturlandschaft der jüngeren und jüngsten Geschichte (afro-amerikanische, jüdisch-amerikanische Literatur, Chicanoliteratur und asiatisch-amerikanische Literatur) bieten einen profunden Einruck von der Vielschichtigkeit literarischen Schaffens in diesem Kulturkonglomerat Amerika. Hinzu tritt ebenfalls die Bearbeitung feministischer Literatur. Das feministische Denken kommt ebenso wenig zu kurz, wie die Erwähnungen und Erarbeitungen der frühen Frauenliteratur an der Wende zum 20. Jahrhundert hin Aufgeschlüsselt nach Epochen (Frühe Republik, Romantik und „American Renaissance“, Realismus und Vormoderne, amerikanische Moderne, Postmoderne und Gegenwart) entsteht in jedem Kapitel ein umfassender, kenntnisreicher und detaillierter Blick auf das jeweilige Thema, angereichert mit einer Vielzahl von weiterführenden Literaturhinweisen. Eine hervorragende Arbeitshilfe ist (und das wird auch dringend benötigt), das ausführliche Personen und Werkregister des Anhangs. Betrachtungen der Entwicklung amerikanischer Literaturkritik und Literaturwissenschaft, schließen das Buch ab. Gute 60 Seiten, die bis in die allerjüngsten Entwicklungen hinein Impulse des amerikanischen Literaturlebens aufnehmen. Sprachlich eingängig und jederzeit verständlich, umfassend informativ ohne sich langatmig in Einzelheiten zu verzetteln bietet das Buch eine gute Arbeitshilfe für das wissenschaftliche Arbeiten am Thema, den schulischen Einsatz, aber auch eine informative Handreichung für den interessierten Laien. Durch die Aufarbeitung der einzelnen Themenfelder, Werke und Personen als in sich abgeschlossene Betrachtungen, die dennoch erkennbar die Entwicklungsrichtungen geschichtlich und in die jeweilige Zukunft hin aufnehmen, ist es ein leichtes, spezielle Interessen nach zu lesen und im jeweiligen Zusammenhang einordnen und verstehen zu können. Kein Buch für die Lektüre zwischendurch und ob der Detaildichte auch nicht für jedermann einfach nach zu vollziehen, dem eigentlichen Ziel der Darstellung aber entspricht das Buch vollständig und ist zum Thema amerikanische Literatur nur zu empfehlen.