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Nett ist die kleine Schwester von Scheiße

Danebenbenehmen und trotzdem gut ankommen

Rebecca Niazi-Shahabi

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Beschreibung

»Weniger ist mehr« gilt vielleicht für die Farbwahl der Abendgarderobe – nicht aber für das anschließende Geschäftsessen. Wer sich immer brav im Hintergrund hält und verbindlich lächelt, hinterlässt außer einem lauwarmen Händedruck bestimmt keine weiteren Spuren. »Nett ist die kleine Schwester von Scheiße« zeigt, dass Charisma erlernbar ist, wie Charme perfekte Manieren ersetzt, und verrät die Geheimnisse prominenter Provokateure. Eine Kulturgeschichte des schlechten Benehmens, die Eindruck macht!

"'Nett ist die kleine Schwester von Scheiße' verrät, wie man Eindruck schindet.", B.Z., 23.03.2011 20151120

Rebecca Niazi-Shahabi stammt aus einer deutsch-israelisch-iranischen Familie und lebt in Berlin. Ihre Bestseller „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“, „Ich bleib so scheiße wie ich bin“ und „Scheiß auf die anderen“ befanden sich wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 286
Erscheinungsdatum 01.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-26418-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2,7 cm
Gewicht 245 g
Auflage 13. Auflage
Verkaufsrang 65268

Buchhändler-Empfehlungen

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von einer Kundin/einem Kunden aus Düren am 14.08.2016
Bewertet: anderes Format

Immer wieder ein Genuss! Raus aus der Anpassungsfalle und rein in das individuelle Leben! Ein Berater der teilweise bitterböse und deshalb auch doppelt so spaßig ist!

Nett = Langweilig / Perfekt = Langweilig
von Jutta Huber aus Dornbirn am 07.06.2012

Perfektes Benehmen, guter Small Talk, passend gekleidet, wie langweilig oder? Hier wird mit dem Mythos aufgeräumt immer perfekt sein zu müssen. Perfekt = Langweilig das ist die Botschaft dieses Buches, ob’s den anderen passt oder nicht. Es wird auf jedenfall darüber geredet und macht einen und die Situation erst interessant. Für... Perfektes Benehmen, guter Small Talk, passend gekleidet, wie langweilig oder? Hier wird mit dem Mythos aufgeräumt immer perfekt sein zu müssen. Perfekt = Langweilig das ist die Botschaft dieses Buches, ob’s den anderen passt oder nicht. Es wird auf jedenfall darüber geredet und macht einen und die Situation erst interessant. Für alle die anderst sind oder sein wollen ein absolutes muss!!!

Niemand ist perfekt und das ist gut so ...
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 15.07.2011

Im Wesentlichen geht es in dem Buch darum, dass es nicht erstrebenswert ist, perfekt zu sein. Man muss sich nicht anstrengen, um Erfolg zu haben. Eher im Gegenteil, je mehr man aneckt, umso so beliebter und begehrter wird man. In den ersten Kapiteln geht es vor allem um Charisma und Charme. Charmante und charismatische Mensche... Im Wesentlichen geht es in dem Buch darum, dass es nicht erstrebenswert ist, perfekt zu sein. Man muss sich nicht anstrengen, um Erfolg zu haben. Eher im Gegenteil, je mehr man aneckt, umso so beliebter und begehrter wird man. In den ersten Kapiteln geht es vor allem um Charisma und Charme. Charmante und charismatische Menschen haben auch viele Fehler, aber sie stehen dazu und machen daraus eine Stärke. Niazi-Shahabi gibt auch Tipps, wie jeder charmant werden kann, mit gespielter Naivität, leichter Chaotik, dem Brechen von Tabus und Personifizierung kleiner Fehler. Rebecca Niazi-Shahabi ruft dazu auf, das Saubermann-Image fallen zu lassen und offen und ehrlich auf die Gesellschaft zuzugehen. Wer keine Fehler hat, wirkt verdächtig und unsympathisch. Es geht nicht darum, ein besserer Mensch zu werden und es allen recht machen zu müssen. Vielmehr, der Mensch zu sein, der man wirklich ist und nichts zu verheimlichen. Egal in welcher Situation man sich gerade befindet - Niazi-Shahabi hat die passenden Ratschläge. Ob beim Vorstellungsgespräch, beim Verhandeln oder beim Flirten, es gibt immer einen Weg positiv aufzufallen.


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  • 1 MANIEREN UND DENKEN PASSEN NICHT ZUSAMMEN
    Wieso Immanuel Kant für das schlechte Benehmen zuständig ist.
    "Geist ist ungeil schlechtes Benehmen und moralfreie Grobschlächtigkeit:
    Kante statt Kant in der Mitte der Gesellschaft"
    Michael Jürgs, "Tagesspiegel" vom 2.
    August 2009
    Er war ein Tier, ein richtiger Mann. Seit er öffentlich auftrat, erschien es plötzlich als etwas durchaus Erstrebenswertes, seinen Körper nicht mehr zu kontrollieren. Er rülpste und furzte, wenn es ihm danach war, aß und trank mehr, als er vertrug, hatte unzählige Liebschaften, und stand irgendwo ein Regal, lehnte er sich dagegen, so als könne er sich ohne Stütze nicht mehr aufrecht halten. Das war nicht manierlich, aber provokant. Und aufregend. Viele Frauen haben sich in ihn verliebt, Männer haben ihn kopiert: Marlon Brando wurde durch sein rüpelhaftes Benehmen in den 60ern zur Ikone. "Barbarisch, unästhetisch und unzivilisiert" sei es, schreibt der Restaurantkritiker Wolfram Siebeck ein halbes Jahrhundert später in der Zeitschrift Der Große Knigge, Weingläser am Kelch anzufassen, anstatt sie am Stiel zu halten. Das Schlimmste aber sei, dass das Fernsehen diese schlechten Manieren auch noch verbreite, indem es Schauspielern und Komparsen, Talkshowgästen und Moderatoren erlaube, Wein- und Sektgläser auf diese unelegante Art und Weise in die vielen Kameras zu halten. Schauspieler, Models und Rock- und Fernsehstars, die Vorbilder unserer heutigen Gesellschaft, benehmen sich sowieso meistens schlecht. Denn das gehört zu ihrem Selbstverständnis. Die falsch gehaltenen Gläser zählen da allerdings noch zu den relativ harmlosen Entgleisungen.
    Manieren sind ein Spiel. Sie sind gesellschaftliche Codes, mit denen sich Botschaften mit Mitmenschen austauschen lassen. Dass dabei nur eine Sorte von Botschaften erlaubt sein soll, davon sind bloß Einfallslose wie Wolfram Siebeck überzeugt.
    Barbarisch, unästhetisch und unzivilisiert na und?

    Der Witz an diesem Spiel ist, dass es ebenso erlaubt ist, sich an die Regeln zu halten, wie, sich nicht an die Regeln zu halten je nachdem, in welcher Stimmung jemand gerade ist:
    Will ich lieber nicht auffallen oder aber überraschen? Lieber anständig oder sexy wirken? Angepasst oder rebellisch? Schmeicheln oder provozieren? Habe ich Persönlichkeit genug, etwas zu riskieren und eine Chance, die sich mir bietet, zu nutzen auch wenn ich damit gegen eine Regel verstoße?
    In den Smalltalkkursen, die ich gebe, stellen sich die meisten Teilnehmer diese Fragen jedoch nicht. Vielmehr wollen sie von mir erfahren, wie sie möglichst korrekt die vielen schwierigen Situationen und Unwägbarkeiten des Lebens meistern. Sie gehen nämlich davon aus, dass es für jede Gelegenheit passende und von offizieller Seite abgesegnete Redewendungen und Gesprächsthemen gibt, mit denen sich ein positiver Eindruck beim Gegenüber erzeugen lässt. Am allerwichtigsten scheint ihnen dabei zu sein, zu vermeiden, dass ihnen andere Menschen irgendetwas vorwerfen können.
    Sie wollen sich gut benehmen, weil sie:
    eine Arbeit brauchen, neue Menschen kennenlernen wollen, in bestimmten Kreisen anerkannt werden möchten, sich anbiedern und anpassen wollen, glauben, sich von anderen abgrenzen zu müssen.
    Sie können es aber auch sein lassen. Denn sie irren sich, wenn sie glauben, dass sie gutes Benehmen einem dieser Ziele näher brächte oder sie beliebter mache. Das ist ja gerade das Paradox des Lebens, dass Freundschaft, Arbeit, Erfolg, Liebe nicht immer denjenigen zufallen, die es eigentlich "verdient" haben. Manchmal scheint vielmehr genau der umgekehrte Zusammenhang zu bestehen: Männer haben Erfolg bei Frauen, obwohl sie Arschlöcher sind, und sexy sind meistens Leute, die noch nie von vollkommenen Umgangsformen gehört haben, wie etwa Marlon Brando oder die Frontfrau der Punkband The Gossip, Beth Ditto. Auch Lady Gaga und die kanadische Sängerin Peaches oder Hella von Sinnen und Oliver Pocher sind nicht gerade durch