Die Tortenbäckerin

Historischer Roman. Originalausgabe. Mit historischen Rezepten zum Nachkochen

(18)
Hamburg, 1895: Die junge Greta hat großes Talent zum Kochen, und zwischen Töpfen und Pfannen fühlt sie sich am wohlsten. Als sie ihre Stellung als Hilfsköchin verliert, ist sie verzweifelt. Doch Siggo, ein Fuhrunternehmer, vermittelt ihr Aufträge, und seine Mutter bringt ihr das Konditorhandwerk bei. Bald sind ihre Torten in der ganzen Stadt beliebt, und Greta könnte glücklich sein ? gäbe es da nicht ein großes Geheimnis, das auf ihrer Seele lastet und Siggos Liebe zu ihr unmöglich macht.
Portrait

Brigitte Janson heißt eigentlich Brigitte Kanitz und stammt ursprünglich aus Lübeck. Viele Jahre war Hamburg ihre Wahlheimat, wo sie als Journalistin arbeitete. Heute lebt sie als freie Autorin in den italienischen Marken.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 444
Erscheinungsdatum 14.01.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28259-6
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/3,7 cm
Gewicht 368 g
Auflage 3. Auflage
Buch (Taschenbuch)
8,95
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Die Tortenbäckerin
von raschke64 aus Dresden am 25.06.2014

Hamburg 1895: Die Hauptperson des Romans – Greta - ist zuerst Hilfsköchin, später Leihköchin und eröffnet dann so eine Art frühen Cateringservice. Bereits nach wenigen Buchseiten lernt sie Siggo, einen jungen Fuhrunternehmer, kennen. Und der Leser erfährt ebenfalls bereits nach wenigen Seiten das im Klappentext erwähnte große Geheimnis Gretas.... Hamburg 1895: Die Hauptperson des Romans – Greta - ist zuerst Hilfsköchin, später Leihköchin und eröffnet dann so eine Art frühen Cateringservice. Bereits nach wenigen Buchseiten lernt sie Siggo, einen jungen Fuhrunternehmer, kennen. Und der Leser erfährt ebenfalls bereits nach wenigen Seiten das im Klappentext erwähnte große Geheimnis Gretas. Der flüssig geschriebene Roman hätte aufgrund des Themas und der Zeit ein richtig guter historischer Roman werden können. Leider wurde hier sehr viel dieses Potentials verschenkt. Die Figuren sind sehr klischeehaft. Die Guten sind einfach nur gut, die Bösen abgrundtief böse - eine krasse schwarz-weiß Zeichnung. Wenige Figuren dürfen sich nach kürzester Zeit der Bekanntschaft mit Greta von sehr böse in urplötzlich verständnisvoll gut wandeln. Alle Probleme lösen sich in mehr oder weniger kurzer Zeit in Wohlgefallen auf oder werden erst gar nicht richtig erwähnt. Die Schwierigkeiten als Leihköchin von Greta werden höchstens in schlechter Beleuchtung, einem alten Herd oder einen 14-Stunden-Arbeitstag zusammengefasst. Wer wie ich einen guten historischen Roman erwartet hat, wird enttäuscht sein. Das Buch reduziert sich auf eine leicht märchenhafte Liebensgeschichte. Wer dies im historischen Mäntelchen mag, wird allerdings gut bedient. Dann ist das Buch einfach gute Unterhaltung mit glücklichem Ausgang. Überzeugt haben mich da mehr die historischen Rezepte und die Anmerkungen der Autorin am Ende des Buches.

Die Tortenbäckerin
von Jenny Lentes aus Düren am 28.08.2012

Greta arbeitet als Hilfsköchin in einem vornehmen Hamburger Bankiershaushalt unter ihrer Tante Mathilde. Greta ist in einen Sohn des Hauses verliebt und macht sich Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft, sehr zum Missfallen ihrer Tante. Als schließlich auch die Hausherrin eine Ahnung hat, schickt sie ihren Sohn außer Landes, gleichzeitig... Greta arbeitet als Hilfsköchin in einem vornehmen Hamburger Bankiershaushalt unter ihrer Tante Mathilde. Greta ist in einen Sohn des Hauses verliebt und macht sich Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft, sehr zum Missfallen ihrer Tante. Als schließlich auch die Hausherrin eine Ahnung hat, schickt sie ihren Sohn außer Landes, gleichzeitig verliert Greta ihre Stelle. Nun muss sich Greta als Leihköchin durchschlagen. Mir hat besonders gut die Beschreibung des "alten" Hamburg gefallen, teilweise kam auch der Dialekt im Buch ein wenig durch, wodurch die Geschichte direkt authentischer wirkt. Außerdem ist es interessant zu lesen, wie so langsam die Automobile aufkommen, das elektrische Licht Einzug in die ‚gehobeneren’ Häuser erhält und wie die Bediensteten auf das Telefon reagieren. Ein toller erster Roman der Autorin, welche sehr bildlich und flüssig schreibt.

Catering im 19./20. Jahrhundert
von allegra aus Stuttgart am 07.08.2011

Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, die Sprache ist gefällig, hat einen angenehmen Rhythmus ist aber eher einfach gehalten. In historischen Romanen ziehe ich es eigentlich vor, wenn auch etwas Wortschatz aus der betreffenden Zeit mit einfließt. Da die Geschichte aber noch nicht vor sehr langer Zeit spielt,... Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, die Sprache ist gefällig, hat einen angenehmen Rhythmus ist aber eher einfach gehalten. In historischen Romanen ziehe ich es eigentlich vor, wenn auch etwas Wortschatz aus der betreffenden Zeit mit einfließt. Da die Geschichte aber noch nicht vor sehr langer Zeit spielt, wirkt dich Sprache dennoch authentisch. Die Geschichte ist unterhaltsam und gefühlvoll, teilweise auch echt rührend. Allerdings ist es für mich etwas unglaubwürdig, dass sich am Ende fast alles in Wohlgefallen auflöst. Das war für mich etwas zuviel „happy end“ und geht schon etwas in die Richtung schnulzig. Im Nachwort beschreibt die Autorin die berührende Geschichte ihrer Großmutter, die sie zum vorliegenden Roman inspiriert hat. Beim Lesen spürt man den Respekt und die Bewunderung, die Brigitte Janson für das entbehrungsreiche Leben ihrer Großmutter aufbringt, auch wenn die Geschichte um Greta Voss nicht viele Berührungspunkte damit aufweist. Der Titel und die Aufmachung werden meiner Meinung nach dem Roman nicht wirklich gerecht. Man erwartet bei dem Cover eher einen mittelalterlichen Roman nach dem Standardmuster „Die *irgendeine Berufsbezeichnung*in“. Wer das erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Die Tatsache, dass Greta Voss Tortenbäckerin wird, ist eher Nebensache. Viel mehr Raum nimmt die Entwicklung der Liebe von Greta und Siggo ein. Da keine historisch verbürgten Personen im Buch erscheinen, kann man es nicht wirklich irgendwo festmachen, so kann es leicht in Vergessenheit geraten. Ich würde mir etwas mehr konkrete historische Ecksteine wünschen. Bei „Die Tortenbäckerin“ handelt es sich um einen gefühlvollen, schönen Roman, ideal um ein Wochenende abzuschalten; weltbewegend ist er aber nicht. Meine Prognose ist, dass es in einigen Jahren von Brigitte Janson einen Roman gibt von einer Parfummacherin namens Leni zur Zeit der Weimarer Republik. Ich würde ihn auf jeden Fall gerne lesen.