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Minnesang

Mittelhochdeutsche Liebeslieder. Eine Auswahl Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch

Reclams Universal-Bibliothek Band 18781

"Ich minne, ich singe." In der älteren deutschsprachigen Lyrik hat das Thema Liebe schier alles überstrahlt und eine eigene Gattung hervorgebracht, den mittelhochdeutschen Minnesang. Seit seinen Frühlingstagen beginnt mit der Liebe auch der Gesang, die Dichtung begleitet von Musik. Die neue, repräsentative Anthologie möchte nicht einmal mehr eine weitgehend fiktive Entwicklungslinie konstruieren, in der auf den holden Frühling und die sommerliche Hochblüte ein Herbst und Verfall folgt. Vielmehr entwirft sie ein Museum, eine Galerie für Kunst und Vielfalt, Gespräch, Tanz und Erzählung von Minne in der höfischen, hochmittelalterlichen deutschen Literatur.
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  • Texte und Übersetzungen

    Falke, Liebespfeil und roter Mund: Die rhetorische Kunst der Minnesänger

    1 Der von Kürenberg: Ich zôch mir einen valken
    2 Dietmar von Eist: Ez stuont ein frouwe alleine
    3 Reinmar: Ich wæne, mir liebe geschehen wil
    4 Burkhard von Hohenfels: Ein blic, ein wanc
    5 Walther von der Vogelweide: Si wunderwol gemachet wîb
    6 Neidhart: Sumer, wis enphangen
    7 Wilder Alexander: Ein trûreclîchez clagen
    8 Heinrich von Veldeke: Manigem herzen tet der kalte winter leide
    9 Heinrich von Morungen: Sin hiez mir nie widersagen
    10 Gottfried von Neifen: Sælig sî diu heide!
    11 Ulrich von Liechtenstein: Sumervar
    12 Steinmar: Sumerzît, ich fröwe mich dîn
    13 Heinrich Hetzbold von Weißensee: Wol mich der stunde

    Körner, Spiegelstollen und Waisenterzinen: Formexperimente

    14 Dietmar von Eist: Slâfest dû, friedel ziere?
    15 Friedrich von Hausen: Ich muoz von schulden sîn unvrô
    15a Friedrich von Hausen: Ez wære ein wunneclîchiu zît
    16 Bernger von Horheim: Mir ist alle zît, als ich fliegende var
    17 Bernger von Horheim: Nû lange ich mit sange die zît hân gekündet
    18 Reinmar: Sô ez iender nâhet deme tage
    19 Heinrich von Morungen: Ich hôrte ûf der heide
    20 Walther von der Vogelweide: Diu welt was gelf, rôt unde blâ
    21 Walther von der Vogelweide: Ich minne, sinne, lange zît
    22 Gottfried von Neifen: Hî, wie wunnenclîch diu heide
    23 Ulrich von Liechtenstein: Wizzet, vrouwe wol getân
    24 Ulrich von Winterstetten: Komen ist der winter kalt
    25 Der Tannhäuser: Stæter dienest der ist guot
    26 Konrad von Würzburg: Swâ tac erschînen sol zwein liuten

    Wer spricht? Minnesang als Rollenlyrik

    27 Der von Kürenberg: Ich stuont nehten spâte
    28 Meinloh von Sevelingen: Ich sach boten des sumers
    29 Dietmar von Eist: Ûf der linden obene
    30 Friedrich von Hausen: In mînem troume ich sach
    31a Albrecht von Johansdorf: Dâ gehoeret manig stunde zuo
    31b Albrecht von Johansdorf: Wie sich minne hebt, daz weiz ich wol
    32 Albrecht von Johansdorf: Guote liute, holt
    33 Hartmann von Aue: Diz wæren wunneklîche tage
    34 Reinmar: Lieber bote, nû wirbe alsô
    35 Reinmar: Er hât ze lange mich gemiten
    36 Walther von der Vogelweide: Bin ich dir unmære
    37 Wolfram von Eschenbach: Sîn klâwen
    38 Neidhart: Ein altiu diu begunde springen
    39 Burkhard von Hohenfels: Mich müet, daz sô manger sprichet
    40 Gottfried von Neifen: Sol ich disen sumer lang
    41 Der Tannhäuser: Gegen disen wînnahten
    42 Heinrich von Breslau: Ich clage dir, meie, ich clage dir, sumer wunne

    Ich minne, ich singe: Selbstreferentialität im Minnesang

    43 Ulrich von Gutenburg: Ich hôrte ein merlikîn wol singen
    44 Rudolf von Fenis: Mit sange wânde ich mîne sorge krenken
    45 Heinrich von Morungen: Leitlîche blicke und grôzlîche riuwe
    46 Heinrich von Morungen: Ich wæne, nieman lebe, der mînen kumber weine
    47 Walther von der Vogelweide: Ir sult sprechen willekomen!
    48 Walther von der Vogelweide: Ir reiniu wîp, ir werden man
    49 Ulrich von Singenberg: Rehter liebe ûz stætem muote
    50 Neidhart: Uns wil ein sumer komen
    51 Ulrich von Winterstetten: Ist iht mêre schoenes

    Literarische Kommunikation I: Kontrafakturen und andere intertextuelle Bezüge

    52 Chrétien de Troyes: D’Amors, ke m’ait tolut a moy
    53 Heinrich von Veldeke: Tristran muose sunder sînen dank
    54 Bernger von Horheim: Nû enbeiz ich doch des trankes nie
    55 Kaiser Heinrich: Ich grüeze mit gesange die süezen
    56 Heinrich von Veldeke: Si ist sô guot und ist sô schône
    57 Heinrich von Morungen: Owê, sol aber mir iemer mê
    58 Walther von der Vogelweide: Nement, frowe, disen cranz
    59 Walther von der Vogelweide: Under der linden
    60 Reinmar: Âne swære
    61 Johannes Hadlaub: Wol der süezen wandelunge!
    62 Hartmann von Aue: Maniger grüezet mich alsô
    63 Steinmar: Ein kneht, der lag verborgen
    64 Steinmar: Sît si mir niht lônen wil

    Literarische Kommunikation II: Das Gespräch über Minne und Minnesang in der Zeit um 1200
    (Reinmar, Walther, Morungen, Wolfram)

    65 Reinmar: Vil sælig wart er ie geborn
    66 Reinmar: Ich wirbe umbe allez, daz ein man
    67 Reinmar: Ich wil allez gâhen
    68a Reinmar: Langez swîgen hêt ich mir gedâht
    68b Walther von der Vogelweide: Lange swîgen, des hât ich gedâht
    69 Walther von der Vogelweide: Ein man verbiutet ein spil âne pfliht
    70 Walther von der Vogelweide: Mir tuot einer slahte wille
    71 Heinrich von Morungen: Solde ich iemer frowen leit
    72 Heinrich von Morungen: Si hât mich verwunt
    73 Reinmar: Herzeklîcher vröide wart mir nie sô nôt
    74 Wolfram von Eschenbach: Ein wîp mag wol erlouben mir

    Von der Liebe erzählen: Tagelied – Pastourelle – Erzähllied

    75 Wolfram von Eschenbach: Den morgenblic bî wahtæres sange erkôs
    76 Burggraf von Lienz: Ez gienc ein juncvrouwe minneklîch
    77 Carmen Buranum 185: Ich was ein chint so wolgetan
    78 Neidhart: Wie sol ich die bluomen überwinden
    79 Gottfried von Neifen: Uns jungen mannen mag
    80 Kol von Niunzen: Nû jârlanc stêt vil hôhe mîn muot
    81 Der Tannhäuser: Der winter ist zergangen
    82 Reinmar: Went ir hoeren?
    83 Gottfried von Neifen: Ez fuor ein büttenære
    84 Johannes Hadlaub: Ach, mir was lange
    85 Johannes Hadlaub: Ach, ich sach si triuten wol ein kindelîn

    Anhang
    Auswahl und Anordnung der Lieder
    Editionsgrundsätze und Einrichtung der Ausgabe
    Zu Übersetzung und Kommentar
    Kommentar zu den einzelnen Liedern
    Verzeichnis der Handschriften
    Abgekürzt zitierte Literatur
    Weitere Literatur
    Weitere Abkürzungen
    Verzeichnis der Liedanfänge
    Die Lieder in chronologischer Ordnung
    Konkordanz mit MF, L, CB, KLD, Sieb., SM und Schr.
    Dank
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Dorothea Klein
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 15.11.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018781-4
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,8/9,8/2,8 cm
Gewicht 236 g
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