Die Waffen nieder!

Eine Lebensgeschichte

(2)
Komtess Martha Althaus, die spätere Gräfin Dotzky, gehörte zu jenen jungen Frauen der Wiener Hocharistokratie Ende des 19. Jahrhunderts, die alles hatten, was sie nur begehren konnten: Reichtum, Rang und Liebe. Nach kurzer Ehe jedoch verliert sie den Mann und Vater ihres Kindes „ans Vaterland“ in Italien, wo Österreich gegen Sardinien und Frankreich kämpft. Da beginnt sie aus ihren konkreten Erfahrungen mit dem menschenverachtenden Unsinn und der Widernatürlichkeit des Krieges Schlüsse zu ziehen, die in der allgemeinen Öffentlichkeit auf Unverständnis stossen und sie in krassen Widerspruch zu ihrer Gesellschaftsschicht bringen.
Dieses Buch, 1889 erstmalig erschienen, erreichte bis 1905 37 Auflagen; übersetzt in 16 Sprachen, wurde es zu einem Welterfolg. Die Erkenntnisse der Ich-Erzählerin sind für uns heute nicht nur von historischem Interesse, sondern werfen Fragen auf, die auch 100 Jahre nach ihrer Niederschrift von beklemmender Aktualität sind
Portrait
Bertha von Suttner (1843-1914), die Autorin des Romans, war entscheidend beteiligt an der Gründung der Friedensgesellschaften in Deutschland und Ungarn. 1905 erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Sigrid Bock, Helmut Bock
Seitenzahl 484
Erscheinungsdatum März 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-373-00328-1
Verlag Verlag der Nation
Maße (L/B/H) 20,5/13,1/3,8 cm
Gewicht 614 g
Auflage 4
Buch (gebundene Ausgabe)
15,95
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Kundenbewertungen

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nachdenklichkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Gornau am 11.07.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch macht nachdenklich und dabei ist es noch in einem erfrischenden Stil geschrieben obwohl es schon etwas älter ist. Die Entwicklung der Heldin vom akzeptieren von Krieg als Schicksal hin zum bewussten Pazifismus ist sehr anschaulich und veranlasst den Leser zum bewussten Nachdenken über heutige Entwicklungen

Protagonistin der Friedensbewegung !
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 03.01.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein literarisches Lebenswerk einer hervorragenden Humanistin. Durch die Begegnung mit Alfred Nobel wurde Bertha von Suttner zum Pazifismus inspiriert. Ihre sehr kritische Auseinadersetzung mit der Gewalt und ihr feministisches Angagement für dem Frieden wurden zum Auslöser dessen,daß sie als erste Frau in der Geschichte dem Nobel-Preis bekam.Ihre sehr berühmte... Ein literarisches Lebenswerk einer hervorragenden Humanistin. Durch die Begegnung mit Alfred Nobel wurde Bertha von Suttner zum Pazifismus inspiriert. Ihre sehr kritische Auseinadersetzung mit der Gewalt und ihr feministisches Angagement für dem Frieden wurden zum Auslöser dessen,daß sie als erste Frau in der Geschichte dem Nobel-Preis bekam.Ihre sehr berühmte Aussage wurde zur Maxime der Friedensbewegung: "Mit dem letzten Schuß,ist der Krieg nicht zu Ende!".Nach dem Tod ihren Geliebten Arthur,fährt sie nach Amerika wo ihre Popularität erst so richtig gestiegen ist. Krebstkrank stirbt sie kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges. Was für eine Ironie des Schicksals! Ihre Philosphie der Gewaltlosigkeit umfasst auch das Tierreich. Besonders inspirierend finde ich die folgende Aussage von ihr:"Wer die Opfer nicht schreien hören kann,nicht zucken sehen kann,dem es aber,sobald er außer Seh-und Hörweite ist,gleichgültig ist,daß es schreit und daß es zuckt-der hat wohl Nerven,aber Herz hat er nicht!".