Das Haus der Geschichten

Roman

(8)
Mit seinem Leihkater Poseidon lebt Marvin Heider in einer sanierungsbedürftigen Berliner Altbauwohnung. Dank eines unerwarteten Jobangebotes findet er sich plötzlich als Gehilfe eines geheimnisvollen alten Buchhändlers wieder. Dieser betreibt im Keller seines Antiquariats die "narratorische Apotheke" - eine Sammlung von Geschichten, die den Leser mit auf ungewöhnliche Reisen nehmen, an Orte jenseits des Gewohnten. Schon bald kann auch Marvin sich der Faszination dieser Geschichten nicht mehr entziehen ...

Ein großartiges Romandebüt voller kreativer Einfälle und überraschenden Reisen zum Sinn des Lebens.

Mit Wendeschutzumschlag.
Portrait
Thomas Franke ist Sozialpädagoge und bei einem sozialen Träger für Menschen mit Behinderung tätig. Mit seiner Familie lebt er in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 10.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86591-572-6
Verlag Gerth Medien
Maße (L/B/H) 21,9/14,4/3,3 cm
Gewicht 483 g
Auflage 5. Auflage
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Kundenbewertungen

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Das Haus der Geschichten
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 14.08.2017

Auf „Das Haus der Geschichten“ von Thomas Franke bin ich schon vor Längerem dank begeisterter Rezensionen aufmerksam geworden, aber es hat jetzt scheinbar doch einer Leserunde zum Buch bedurft, damit wir endlich zueinander finden ;-) Marvin kann mit seinen drei Lebensjahrzehnten bisher nicht unbedingt auf eine stabile und erfolgreiche Berufslaufbahn... Auf „Das Haus der Geschichten“ von Thomas Franke bin ich schon vor Längerem dank begeisterter Rezensionen aufmerksam geworden, aber es hat jetzt scheinbar doch einer Leserunde zum Buch bedurft, damit wir endlich zueinander finden ;-) Marvin kann mit seinen drei Lebensjahrzehnten bisher nicht unbedingt auf eine stabile und erfolgreiche Berufslaufbahn zurückblicken. Er hangelt sich von Job zu Job und seine Betreuerin beim Arbeitsamt ist mehr als nur ein wenig genervt von ihrem Schützling. Ein unerwartetes Jobangebot führt Marvin in das Antiquariat von Rasmus Salomon-Eichdorff. Hier sind seine Dienste als Gehilfe gefragt. Seltsame Dinge scheinen in der Buchhandlung und dem dazugehörigen Kellergewölbe vor sich zu gehen und Marvin stösst schon bald auf die „narratorische Apotheke“, eine ganz besondere Sammlung von Geschichten, die ihre Wirkung auch bei Marvin nicht verfehlt. Meine Erwartungen an das Buch waren durch die begeisterten Rezensionen recht hoch und nach dem Lesen kann ich auch sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Der Autor hat mit dem Antiquariat und der narratorischen Apotheke ein unglaublich interessantes Setting geschaffen und der erzählerische Kniff in die Rahmenhandlungen kurze Geschichten mit ganz eigenen Botschaften einzubauen verleiht dem Ganzen eine unglaubliche Tiefe. An Marvins Seite taucht man in diese Welt ab, lässt sich entführen, unterhalten, ins Nachdenken bringen und beginnt über die Botschaften der Geschichten in der Geschichte zu philosophieren. Für mich ist „Das Haus der Geschichten“ kein Buch, dass man einfach so nebenbei liest. Auf der einen Seite wäre das dank des gut verständlichen Schreibstil sicher kein großes Problem, aber der Inhalt fordert mich heraus, dass ich mich auf die unterschiedlichen Gedanken und Botschaften einlasse und selbst nach dem Ende eines Kapitels oder Abschnitts wirkt das Gelesene nach und nicht nur einmal habe ich mich bei einer inneren Diskussion mit mir selbst erwischt ;-) Ich liebe es, wenn Bücher das in mir bewirken. Dafür kann ich nur 5 Sterne geben!!!

Fantasievoll, kurzweilig, interessant, - sehr zu empfehlen !
von vielleser18 aus Hessen am 07.08.2017

Marvin ist 30, mit einem Job hat es bisher nicht so richtig geklappt, am liebsten würde er nur Geschichten schreiben, aber davon kann man nicht leben. Ein erneuter Gang zum Arbeitsamt offenbart ihm aber ein unerwartetes und sonderbares Jobangebot: Ein Antiquariat mit "narratorische Apotheke" sucht einen Mitarbeiter. Neugierig geworden... Marvin ist 30, mit einem Job hat es bisher nicht so richtig geklappt, am liebsten würde er nur Geschichten schreiben, aber davon kann man nicht leben. Ein erneuter Gang zum Arbeitsamt offenbart ihm aber ein unerwartetes und sonderbares Jobangebot: Ein Antiquariat mit "narratorische Apotheke" sucht einen Mitarbeiter. Neugierig geworden macht sich der etwas chaotische Marvin auf den Weg dorthin. Er lernt den betagten Besitzer Rasmus kennen und seine Enkelin Linnéa, lernt, dass es sich bei der "narratorischen Apotheke" um eine Geschichtensammlung hält, die Menschen in Not Anreize zum Nachdenken schafft und dadurch zum Überdenken der eigenen Situation. Immer wieder werden in die eigentliche Geschichte solche Geschichten integriert. Der Hauptprotagonist ist Marvin, aus seiner Sicht wird in der 3. Person erzählt. MIt ihm machen wir uns auf in zu diesem interessanten Antiquariat, erleben durch ihn auch diese kleineren Geschichten mit, lernen durch ihn die anderen Protagonisten kennen. Thomas Franke spart in diesem Erzählstrang auch nicht mit Humor. Wir erleben den Wandel von Marvin mit, der nicht nur Arbeit findet, sondern sich auch auf die Suche nach Gott begibt. Die Highlights des Romans sind die fantasievollen Geschichten in der Geschichte. Jede anders als die vorherige, alle mit "doppeltem Boden" - mit einer Botschaft - für den Zuhörer im Roman und dem Leser des Buches. Dabei schafft es der Autor die Geschichten so in den eigentlichen Erzählstrang zu verweben, dass sie zusammen ein wunderbares Buch, einen abwechslungsreichen, wunderbaren, christlichen Roman ergeben. Ich jedenfalls habe dadurch nicht nur kurzweilige, spannende, interessante und humorvolle Lesestunden verbracht, sondern auch selbst genug Stoff zum Nachdenken erhalten. Dieses Buch stärkt den christlichen Glauben und ich kann es allen, die christliche Literatur mögen, von ganzem Herzen empfehlen.

Die Sehnsucht des Menschen in ein Buch gepackt
von Leserin71 am 26.07.2017

Marvin Heider ist mal wieder arbeitslos. Viele verschiedene Jobs hat er schon gehabt, aber eigentlich will er nur Geschichten schreiben. Allerdings hat er darin wenig Erfolg. Mit einem Leihkater wohnt er in Berlin, als ihm über die Arbeitsagentur ein Angebot einer Buchhandlung gemacht wird. Marvin ahnt noch nicht,... Marvin Heider ist mal wieder arbeitslos. Viele verschiedene Jobs hat er schon gehabt, aber eigentlich will er nur Geschichten schreiben. Allerdings hat er darin wenig Erfolg. Mit einem Leihkater wohnt er in Berlin, als ihm über die Arbeitsagentur ein Angebot einer Buchhandlung gemacht wird. Marvin ahnt noch nicht, dass er sich auf das Abenteuer seines Lebens einlassen wird.... Meine Meinung: Thomas Franke hat ein Buch über das Christentum geschrieben. Allerdings kein dogmatisch belehrendes und in die Tiefe erklärendes, nein, eher ein Buch, in dem es um das Fühlen und Verstehen geht. Vertrauen und Liebe sind wichtig bei der Suche nach dem Lebensziel. Eingebunden in die Rahmenhandlung mit dem Agnostiker Marvin und Rasmus, dem Inhaber der Buchhandlung und narratorischen Apotheke, werden Geschichten erzählt, die tiefer gehen, die sicherlich immer wieder gelesen werden können. Den Ansatz, Marvin langsam mit dem vertraut zu machen, was das Christentum ausmacht, finde ich hier sehr schön umgesetzt. Unsere beschränkte Sichtweise auf Dinge wird immer wieder vor Augen geführt. Und langsam begreift Marvin, dass Gott existiert. Zitat: "Lass das Kleine nicht links liegen, weil du Großes erwartest. Wer in der Gegenwart lügt, weil er in der Zukunft die Wahrheit sagen will, der betrügt sich selbst. Und wer den Schicksalsschlägen der Vergangenheit die Macht über das Jetzt überlässt, der beraubt sich selbst. Alles ist nur in der Gegenwart möglich. Hoffen, glauben, lieben - all das kann ich nur jetzt tun." Mich hat das Buch sehr berührt. Jede einzelne Geschichte ist etwas Besonderes und auch die Rahmenhandlung hat mich überzeugt. Gerne vergebe ich 5 Sterne.