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Zeig dein wahres Gesicht / Ugly - Pretty - Special Bd.3

Ugly - Pretty - Special 3

(7)
Eine neue Operation hat Tally endgültig zu etwas Besonderem gemacht. Jetzt ist sie beängstigend schön, gefährlich stark, pfeilschnell - eine Special, geschaffen, um die Uglies und Pretties unter Kontrolle zu halten. Als Rebellen aus Smoke in der Stadt auftauchen, soll Tally ihre Loyalität beweisen und den Unterschlupf der Smokies aufspüren. Doch der Weg dorthin steckt voller Überraschungen und Erinnerungen. Denn einst war Tally selbst eine Smokey ...
Portrait

Scott Westerfeld wurde in Texas geboren. Er studierte Japanisch, Spanisch und Latein und arbeitete unter anderem als Lehrer, Redakteur und Software-Designer. Seit einigen Jahren lebt er abwechselnd in Sydney und New York City und schreibt mit großem Erfolg Romane für Erwachsene und Jugendliche.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 12 - 16
Erscheinungsdatum 25.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-31008-8
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 18,9/12/3,3 cm
Gewicht 367 g
Übersetzer Gabriele Haefs
Verkaufsrang 90.388
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wetterfeld schreibt großartig. Wetterfeld schreibt großartig.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Gemischte Gefühle
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 06.11.2016

Hinweis: Mit "Special" findet die Originaltrilogie ihren Abschluss. Zwar gibt es inzwischen noch einen vierten Band (passenderweise mit dem Titel "Extra"), aber der folgt einer neuen Protagonistin. Auch in diesem Band war ich wieder sehr beeindruckt davon, wie komplex, gut durchdacht und originell diese utopisch-dystopische Welt ist, die sich Scott... Hinweis: Mit "Special" findet die Originaltrilogie ihren Abschluss. Zwar gibt es inzwischen noch einen vierten Band (passenderweise mit dem Titel "Extra"), aber der folgt einer neuen Protagonistin. Auch in diesem Band war ich wieder sehr beeindruckt davon, wie komplex, gut durchdacht und originell diese utopisch-dystopische Welt ist, die sich Scott Westerfeld ausgedacht hat. Immer wenn man denkt, jetzt hätte man aber mit Sicherheit jede ihrer Facetten gesehen und verstanden, kommt wieder eine unerwartete Wendung, eine neue Idee oder die drastische Weiterentwicklung eines schon bekannten Themas. Dabei ist die Welt in diesem Band eine dunklere, mit einer düster-bedrohlichen Atmosphäre - das politische System funktioniert mit gnadenloser Präzision, ohne die geringste Achtung vor Persönlichkeitsrechten und Individualität. Mir kam das vor wie das albtraumhafte Zerrbild der quietschbunten Barbie-Welt, die man im ersten Band kennengelernt hat! Das liest sich durchaus sehr spannend, gerade weil die Geschichte auch jede Menge Action zu bieten hat. Allerdings kam sie mir manchmal zu konstruiert vor und beruht für meinen Geschmack auch zu oft auf Zufällen... Tally ist in diesem Band oft sehr unsympathisch, denn sie handelt für einen Großteil der Handlung durch und durch wie eine arrogante Special, die auf die dummen Prettys und die hässlichen Uglys herabschaut. In einer Szene verursacht es ihr Ekel und Übelkeit, Zane auch nur anzuschauen, weil der nach den Ereignissen des letzten Bandes einen Gehirnschaden hat, der unter anderem dazu führt, dass ihm ständig die Hände zittern. Das weckt in ihr das Gefühl, dass er jetzt minderwertig und abstoßend ist und sie erst wieder mit ihm zusammen sein kann, wenn er geheilt wurde - und am Besten auch direkt zum Special umoperiert. Dennoch habe ich gehofft, dass sie es schafft, selber zu erkennen, wie falsch ihre Denkweise ist, aber sie trifft im Laufe der Geschichte nur wenige Entscheidungen selber (also nicht gesteuert von ihrer Special-"Programmierung") und die, die sie trifft, sind oft dennoch geprägt von ihrer überheblichen, extremen Denkweise. Natürlich trägt Tally daran eigentlich nur wenig Schuld. Im Laufe der drei Bände wurde sie mehrfach gegen ihren Willen verändert und fand jedes Mal mühsam zurück zu sich selbst - aber in diesem Band hatte ich das Gefühl, dass sie einfach zu oft zerbrochen und wieder zusammengesetzt wurde. Gibt es die echte Tally überhaupt noch? Ob Tally es am Ende dann doch noch schafft, das verrate ich hier natürlich nicht, nur soviel: ich fand ihre Entwicklung konsequent, aber sie machte es mir oft schwer, wirklich mit ihr mitzufühlen. Das Ende ließ mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits fand ich es gut und konsequent, andererseits hätte ich auf dem Weg dorthin mit mehr Revolution gerechnet und die Botschaft wird für meinen Geschmack dann doch etwas zu simpel rübergebracht. Da ich beim Lesen der Bücher hin- und hergewechselt habe zwischen den englischen Originalausgaben und den deutschen Übersetzungen, muss ich sagen: obwohl die deutsche Übersetzung sicher nicht schlecht ist, geht doch Einiges von der Einzigartigkeit der Sprache verloren, mit der Scott Westerfeld diese Geschichte erzählt. Denn man hat wirklich den Eindruck, dass die Sprache sich im Laufe der Zeit, von unserer Gegenwart bis zur Gegenwart des Buches, grundlegend verändert hat, und das macht für mich einen Großteil des Reizes aus. Fazit: Der dritte Band einer Trilogie, die inzwischen vier Bände hat. Das Ende, oder doch nicht das Ende? Tallys Geschichte kommt zu einem Abschluss, der konsequent und dennoch überraschend ist, und ihre Reise dorthin wird rasant und actiongeladen erzählt. Daher liest sich das Buch unterhaltsam und spannend, allerdings gibt es für meinen Geschmack zu viele Zufälle und Tally machte es mir sehr schwer, mit ihr mitzufühlen, da ihre Operation zur Special sie auch arrogant und skrupellos gemacht hat... Man kann die Reihe gut an diesem Punkt beenden (auch wenn das Ende vieles offen lässt), denn der vierte Band folgt nicht mehr Tally, sondern einer neuen Protagonistin.

Der fulminante Endspurt…
von einer Kundin/einem Kunden aus Düren am 25.03.2014

Tally hat sich aus ihrer Existenz als Pretty gelöst. Nachdem sie in Band 2 zunächst der typische „Blubberkopf“ war, der nur an Vergnügen dachte und sich alles so leicht wie mögliche machte, ist die nun eine Special. Sie ist etwas besonders, glasklar und eiskalt sind ihre Gedanken. Ihre Aufgabe... Tally hat sich aus ihrer Existenz als Pretty gelöst. Nachdem sie in Band 2 zunächst der typische „Blubberkopf“ war, der nur an Vergnügen dachte und sich alles so leicht wie mögliche machte, ist die nun eine Special. Sie ist etwas besonders, glasklar und eiskalt sind ihre Gedanken. Ihre Aufgabe ist es zusammen mit den anderen ihrer Einheit New Smoke aufzuspüren und die Rebellen daran zu hindern, die Prettys aus ihrem Blubberkopf zu befreien. Doch schon bald steht Tally das erst mal wieder David gegenüber. Und mit ihm verbindet sie mehr als sie dachte. Wieder ist Westerfeld ein treffendes Gesellschaftsbild gelungen, das erneut einen besonderen Charakterzug sehr überspitzt herausstellt. Obwohl die Geschichte um Tally hier ihr Ende findet, können alle die von der Welt aus Ugly-Special-Pretty nicht genug bekommen, in „Extra“ einen weiteren Band dieser tollen Serie lesen.

Gut, aber langatmig
von Pumamädchen am 30.03.2013

HANDLUNG Tally ist im dritten Band der Reihe, wie der Titel schon sagt, eine Special. Sie hat den Auftrag, den Aufenthaltsort von New Smoke herauszufinden und am Ende ihrer Reise findet sie mehr, sogar die Wahrheit des ganzen Systems. MEINUNG Ich hatte an "Special" keine großen Erwartungen, da ich die ersten Bände... HANDLUNG Tally ist im dritten Band der Reihe, wie der Titel schon sagt, eine Special. Sie hat den Auftrag, den Aufenthaltsort von New Smoke herauszufinden und am Ende ihrer Reise findet sie mehr, sogar die Wahrheit des ganzen Systems. MEINUNG Ich hatte an "Special" keine großen Erwartungen, da ich die ersten Bände der Reihe eher durchschnittlich und die Charaktere teilweise sehr naiv fand. Mit dem gewohnten Schreibstil steigt man direkt ins Geschehen ein - wieder bei einer Party. Und wieder einmal gibt es bestimmte Wörter, die öfters wiederholt werden. Zum Glück hat sich der Autor diesmal etwas zurückgenommen und die Wiederholungen sind nicht so oft vorhanden wie in den anderen Bänden. Scott Westerfeld ist es auch diesmal gelungen, durch das Denken und Verhalten der verschiedenen Figuren die Veränderungen der Operation zum Special herauszufinden und nachzuvollziehen. Besonders ihre Gedanken machen deutlich, dass sie sich als überlegen und nahezu perfekt sehen. Und doch sind sie vernünftig und können Situationen gut erkennen und abschätzen. Wieder war Tallys Weg das Ziel. Sie erlebt viel und - wer hätte das gedacht - kann sich am Ende ohne eine Operation "umpolen". Abgesehen vom Schluss wirkte das Buch zäh und auch langatmig, denn so berauschend viel passiert einfach nicht. Bei der Lösung der Dreiecksbeziehung hat es sich der Autor sehr leicht gemacht - Ich finde den Ausgang sehr schade und habe mir da wirklich mehr erwartet. Und auch das gesamte Ende hängt für mich noch in der Luft. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich noch großartig zu diesem Buch sagen soll. Es war mit seinen Logikfehlern, Handlung und Charakteren genau so durchschnittlich "gut" wie "Ugly" und "Pretty". An sich ist die Reihe abgeschlossen, jedoch endet dieser Band etwas offen - dafür gibt es dann noch den Zusatzband "Extra". FAZIT Mich hat das gestört, was mich auch schon in den vorherigen Bänden gestört hat, aber nicht mehr so intensiv. Die Handlung war klarer und nicht so kompliziert verzweigt, was ich als sehr positiv empfand. Richtige Spannung kam allerdings nicht besonders oft auf. Trotzdem war "Special" für mich angenehmer zu lesen und ist ein guter Abschluss der Trilogie.