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Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao

Roman. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Prize 2008

Eine Familie zwischen den Welten und zwischen den Zeiten: Junot Díaz erzählt von dem liebenswürdigen Nerd Oscar und seiner toughen Schwester Lola. Beide sind in New Jersey groß geworden, aber ihre Wurzeln liegen in der Karibik. Und dorthin verschlägt es sie immer wieder, wenn das Leben das mühsam zusammengekratzte Glück gerade wieder einmal wegwischt. Hier finden sie im Haus der Großtante Zuflucht – genau wie ihre Mutter vor vielen Jahren, deren düstere Vergangenheit auf ihnen lastet wie ein Fluch. Bis Oscar sich eines Tages aufmacht, den Fluch zu bannen. »Eine brillant erzählte Sehnsuchtsgeschichte.« Simone von Büren, NZZ
Portrait
Eva Kemper, geboren 1972 in Bochum, studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen. Neben Junot Díaz‘ ›Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao‹ übersetzte sie aus dem Englischen u. a. Werke von Peter Carey, Louis de Bernières, Tom Rob Smith, Martin Millar und Penny Hancock.
Junot Díaz ist der Autor der Storysammlung ›Abtauchen‹ und des Romans ›Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao‹, für den er den Pulitzer-Preis erhielt. 2012 wurde Díaz das MacArthur »Genius« Fellowship verliehen, das amerikanische Bürger mit besonderen Verdiensten großzügig unterstützt. Junot Díaz wurde 1968 in der Dominikanischen Republik geboren und kam als Kind in die USA – genau wie sein Alter Ego Yunior, der Erzähler all seiner Bücher.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.11.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18862-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/2,5 cm
Gewicht 288 g
Originaltitel The Brief Wondrous Life of Oscar Wao
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Eva Kemper
Verkaufsrang 66335
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Booker Preisträger, eine tragische Geschichte, welche die Diktatoren und die amerikanischen Einwanderer aus der dominikanischen Republik in einer Familiensaga behandelt. Super!

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein wunderbarer Roman der einfühlsam von Oscar erzählt, der weder in Amerika noch in der Kultur seiner Vorfahren zuhause ist. Dabei wird auch die Geschichte seiner Familie erzählt.

Ein aufwühlendes und fesselndes Familienepos voller Sprachwitz
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 19.04.2011

Junior Diaz erzählt die Geschichte der Familie Cabral, die aus der Dominikanischen Republik nach Amerika einwanderte. "Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao" hat eine eigensinnige Erzählform : der Text ist durchsetzt mit Slang, derben Ausdrücken, spanischen Einschüben, Fußnoten zur karibischen Geschichte und Bezügen zu Sc... Junior Diaz erzählt die Geschichte der Familie Cabral, die aus der Dominikanischen Republik nach Amerika einwanderte. "Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao" hat eine eigensinnige Erzählform : der Text ist durchsetzt mit Slang, derben Ausdrücken, spanischen Einschüben, Fußnoten zur karibischen Geschichte und Bezügen zu Science-Fiction und Fantasy. Wer sich auf diesen Erzählstil einlässt, wird mit einem monumentalen Familienroman, einem spannenden Immigrantenepos und einer intensiven karibischen Liebesgeschichte belohnt. Der Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen.

Oscar Wao und der Fuku
von Johannes Kößler aus Wien am 11.10.2010

Der "Fuku" ist nicht nur ein Fluch. Der "Fuku" ist DER Fluch in der Dominikanischen Republik. Oscar ist New Jersey aufgewachsen. Er ist fett, liest gerne Science Fiction und schafft es ums Verrecken nicht ein Mädchen abzuschleppen, was ihm von seinen Schulkollegen den Spitznahmen "Wao" nach Oscar "Wilde" einbringt. Der Leser s... Der "Fuku" ist nicht nur ein Fluch. Der "Fuku" ist DER Fluch in der Dominikanischen Republik. Oscar ist New Jersey aufgewachsen. Er ist fett, liest gerne Science Fiction und schafft es ums Verrecken nicht ein Mädchen abzuschleppen, was ihm von seinen Schulkollegen den Spitznahmen "Wao" nach Oscar "Wilde" einbringt. Der Leser sprintet mit ihm durch sein Leben, und die Verflechtungen seiner Familie mit der brutalen, gnadenlosen Diktatur des Rafael Leonidas Trujillo in der Dominikanischen Republik. Junot Diaz hat 11 Jahre an diesem Buch gearbeitet und hat neben zahlreichen anderen den Pulitzer Preis dafür bekommen. Was dabei herausgekommen ist, schockiert, fasziniert und lässt einen mehr über die verworrene und blutige Geschichte der Dominikanische Republik erfahren, als man fassen kann. Ein Buch, das erstaunt und erschüttert, voll der Lust und Traurigkeit, die das Leben ausmachen, sei es noch so kurz