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Agnes

Roman. Ausgezeichnet mit dem Rauriser Literaturpreis 1999

(12)
Im überheizten Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte. Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben, sie will wissen, was er von ihr hält. Schnell zeigt sich, dass Bilder und Wirklichkeit sich nicht entsprechen – und dass die Phantasie immer mehr Macht über ihre Liebesbeziehung erhält.
Portrait

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land« und »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« wurde ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2018.

Literaturpreise:

Rheingau Literatur Preis 2000
Bodensee-Literaturpreis 2012
Friedrich-Hölderlin-Preis 2014
Cotta Literaturpreis 2017
ZKB-Schillerpreis 2017
Solothurner Literaturpreis 2018
Schweizer Buchpreis 2018

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 153
Erscheinungsdatum 10.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-51151-8
Reihe Fischer TaschenBibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,4/9,3/1,5 cm
Gewicht 110 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 44.833
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Lisa Bertram, Thalia-Buchhandlung Bremen

Agnes ist ein außergewöhnliches Buch, auf dass man sich einlassen muss, aber wenn man erst einmal anfängt zu lesen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. So viel steht fest. Agnes ist ein außergewöhnliches Buch, auf dass man sich einlassen muss, aber wenn man erst einmal anfängt zu lesen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. So viel steht fest.

„Relität und Fiktion“

Maren Oberwelland

Mit "Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet." stellt Peter Stamm das Ende an den Anfang und beginnt erst dann, die Geschichte zu erzählen, eine Liebesgeschichte zwischen Agnes und dem Erzähler, die zerstört wird, indem der Erzähler ihre Liebe zu Literatur macht und ihren Verlauf durch ihre Fiktionalisierung vorweg nimmt.
Mir hat diese kurze Erzählung sehr gut gefallen. Obwohl der Leser den Namen des Erzählers nie erfährt, fühlt man sich ihm an jedem Punkt der Geschichte sehr nah, kann in ihn hineinfühlen. Tolle, sehr kurzweilige Leseempfehlung. Das war sicher nicht mein letztes Buch dieses Autoren.
Mit "Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet." stellt Peter Stamm das Ende an den Anfang und beginnt erst dann, die Geschichte zu erzählen, eine Liebesgeschichte zwischen Agnes und dem Erzähler, die zerstört wird, indem der Erzähler ihre Liebe zu Literatur macht und ihren Verlauf durch ihre Fiktionalisierung vorweg nimmt.
Mir hat diese kurze Erzählung sehr gut gefallen. Obwohl der Leser den Namen des Erzählers nie erfährt, fühlt man sich ihm an jedem Punkt der Geschichte sehr nah, kann in ihn hineinfühlen. Tolle, sehr kurzweilige Leseempfehlung. Das war sicher nicht mein letztes Buch dieses Autoren.

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Mit klarem und knappen Stil erzählt Stamm von einer außergewöhnlichen und unglücklich enden Liebesbeziehung. Eine Erzählung, die lange nachhallt. Mit klarem und knappen Stil erzählt Stamm von einer außergewöhnlichen und unglücklich enden Liebesbeziehung. Eine Erzählung, die lange nachhallt.

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

"Agnes" ist Stamms vielleicht bester Roman, eine Liebesgeschichte voller Romantik und Zweifel über das richtige Maß von Freiheit und Abhängigkeit in einer Beziehung. Wunderschön. "Agnes" ist Stamms vielleicht bester Roman, eine Liebesgeschichte voller Romantik und Zweifel über das richtige Maß von Freiheit und Abhängigkeit in einer Beziehung. Wunderschön.

„Sehr bewegend!“

Corinna Teickner, Thalia-Buchhandlung Bremen

In einer Bibliothek in Chicago lernt er Agnes kennen. Schnell entdecken sie ihre Sympathie zueinander- werden ein Paar! Nach einiger Zeit Beziehung bittet Agnes darum, ein Buch über sie zu schreiben. Ihre Beziehung ändert sich daraufhin und Roman und Realität beeinflussen sich. Als Agnes schwanger wird, zerbricht die Beziehung. Erst mit dem Verlust des ungebohrenen Kindes finden sie wieder zusammen. Doch sie finden nicht wieder zu ihrer anfänglichen Leichtigkeit ihrer Partnerschaft zurück.

Ich war total überrascht, wie sehr mich dieser Roman berührt hat, durch seine Art der Erzählung und der Sprache!
In einer Bibliothek in Chicago lernt er Agnes kennen. Schnell entdecken sie ihre Sympathie zueinander- werden ein Paar! Nach einiger Zeit Beziehung bittet Agnes darum, ein Buch über sie zu schreiben. Ihre Beziehung ändert sich daraufhin und Roman und Realität beeinflussen sich. Als Agnes schwanger wird, zerbricht die Beziehung. Erst mit dem Verlust des ungebohrenen Kindes finden sie wieder zusammen. Doch sie finden nicht wieder zu ihrer anfänglichen Leichtigkeit ihrer Partnerschaft zurück.

Ich war total überrascht, wie sehr mich dieser Roman berührt hat, durch seine Art der Erzählung und der Sprache!

„Portrait einer Beziehung - auf ganz andere Art und Weise...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

'Agnes' ist Peter Stamms Erstling. Ich habe danach jedes Buch von ihm gelesen und er gehört für mich zur ersten Liga der deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Ich lege Ihnen jeden Roman, jeden Band mit Erzählungen dieses stilistisch so unprätentiösen Autoren nah.

'Agnes' ist allerdings der Roman, der mich am stärksten beeindruckt hat. "Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet." Da ist eine anfangs normale Liebesgeschichte, die durch Agnes Bitte, ihre gemeinsame Geschichte niederzuschreiben, literarisch zu portraitieren, einem unabwendbarem Ende entgegensteuert. Spätestens, als es nicht mehr nur um die Vergangenheit und Gegenwart der beiden Protagonisten geht, sondern die Zukunft vorweggenommen werden soll,... Aber lesen Sie selbst! Großartiges Kleinod. Und dann lesen Sie 'Agnes' nocheinmal. Lohnt!!
'Agnes' ist Peter Stamms Erstling. Ich habe danach jedes Buch von ihm gelesen und er gehört für mich zur ersten Liga der deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Ich lege Ihnen jeden Roman, jeden Band mit Erzählungen dieses stilistisch so unprätentiösen Autoren nah.

'Agnes' ist allerdings der Roman, der mich am stärksten beeindruckt hat. "Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet." Da ist eine anfangs normale Liebesgeschichte, die durch Agnes Bitte, ihre gemeinsame Geschichte niederzuschreiben, literarisch zu portraitieren, einem unabwendbarem Ende entgegensteuert. Spätestens, als es nicht mehr nur um die Vergangenheit und Gegenwart der beiden Protagonisten geht, sondern die Zukunft vorweggenommen werden soll,... Aber lesen Sie selbst! Großartiges Kleinod. Und dann lesen Sie 'Agnes' nocheinmal. Lohnt!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
7
5
0
0
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für einmaliges Lesen zu schade
von einer Kundin/einem Kunden aus Wörschach am 28.10.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit einfacher, klarer Sprach zaubert Peter Stamm eine traurige Geschichte zweier Liebenden aufs Papier. Agnes und der Erzähler treffen sich in einer Chicagoer Bibliothek und lernen sich kennen und zu lieben. Doch die Geschichte die sie Schreiben überholt die beiden und am Ende wartet nur der Tod - wenn... Mit einfacher, klarer Sprach zaubert Peter Stamm eine traurige Geschichte zweier Liebenden aufs Papier. Agnes und der Erzähler treffen sich in einer Chicagoer Bibliothek und lernen sich kennen und zu lieben. Doch die Geschichte die sie Schreiben überholt die beiden und am Ende wartet nur der Tod - wenn es einer war. tr

Besser ging's nicht!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfäffikon ZH am 10.04.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe diese Buch schon 3 oder 4 Mal gelesen, es fasziniert mich immer wieder, aber es macht mich auch ein bisschen traurig. Die Geschichte handelt um einen Schweizer der in Chicago umgezogen ist und dort eine Studentin Namens Agnes kennen lernt. Mehr sag ich nicht dazu, überrascht euch... Ich habe diese Buch schon 3 oder 4 Mal gelesen, es fasziniert mich immer wieder, aber es macht mich auch ein bisschen traurig. Die Geschichte handelt um einen Schweizer der in Chicago umgezogen ist und dort eine Studentin Namens Agnes kennen lernt. Mehr sag ich nicht dazu, überrascht euch selbst. Ich wünschte es gäbe eine Fortsetzung von diesem Buch, denn der Schluss ist gemein *Lach*.

unsentimental und wunderschön
von K. Wittig aus Ludwigsburg am 10.06.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Peter Stamm beschreibt in seinem nüchternen und sachlichen Stil sehr einfühlsam das Scheitern einer Liebe. Durch falsch interpretiertes Verhalten der geliebten Person entsteht ein nicht wieder gutzumachendes Unglück.