Die Königin der Weißen Rose

Historischer Roman

Die Rosenkriege 1

(10)
England, 1464: Die Adelshäuser York und Lancaster kämpfen erbittert um den Thron. Als König Edward, der Erbe der Weißen Rose, der schönen jungen Witwe Elizabeth Woodville begegnet, ist es um beide geschehen. Doch Elizabeth weigert sich, Edwards Mätresse zu werden. Da heiratet der König sie entgegen allen Standesschranken – ein ungeheurer Skandal!

Und keine Frau im Königreich hatte je so viele Feinde. Neid, Missgunst und Intrigen bringen Elizabeth und ihre Familie in größte Gefahr. Ihre Widersacher nennen sie eine Hure. Sie nennen sie eine Hexe. Doch Elizabeth weiß: Sie ist die Königin.
Portrait
Philippa Gregory, geboren 1954 in Kenia, studierte Geschichte in Brighton und promovierte an der University of Edinburgh über die englische Literatur des 18. Jahrhunderts. Ihre historischen Romane sind weltweit Bestseller und wurden mit Starbesetzung verfilmt, zuletzt 'Das Erbe der weißen Rose' in einer aufwändigen Produktion des US-Senders Starz. Außerdem schreibt Philippa Gregory Kinder- und Jugendbücher, Kurzgeschichten, Reiseberichte und Drehbücher und arbeitet als Journalistin für Zeitung, Radio und Fernsehen. Sie lebt mit ihrer Familie in Nordengland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 555
Erscheinungsdatum 03.01.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25484-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,2/11,6/3,8 cm
Gewicht 460 g
Originaltitel The White Queen
Abbildungen 2 schwarzweisse Abbildungen
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Astrid Becker, Elvira Willems
Verkaufsrang 65.718
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Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Mitten im Rosenkrieg heiratet König Edward die junge Witwe Elizabeth gegen alle Standesschranken! Fortan muss sie sich gegen alle Intrigen und Widersacher durchsetzten. Fesselnd! Mitten im Rosenkrieg heiratet König Edward die junge Witwe Elizabeth gegen alle Standesschranken! Fortan muss sie sich gegen alle Intrigen und Widersacher durchsetzten. Fesselnd!

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Für einen historischen Roman wählt Philippa Gregory den ungewöhnlicher Erzählstil Ich -Form und Gegenwart. Dieser erzeugt aber einen gewissen Sog, dem man sich schwer entzieht. Für einen historischen Roman wählt Philippa Gregory den ungewöhnlicher Erzählstil Ich -Form und Gegenwart. Dieser erzeugt aber einen gewissen Sog, dem man sich schwer entzieht.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

König Edwards und Elizabeth Woodville. Eine Ehe gegen jede Staatsräson. England ist mitten in den Rosenkriegen. Wer wird gewinnen? Ein toller Roman. König Edwards und Elizabeth Woodville. Eine Ehe gegen jede Staatsräson. England ist mitten in den Rosenkriegen. Wer wird gewinnen? Ein toller Roman.

„Die weiße Rose der Yorks“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Elizabeth Woodville, Tochter der Jacquetta von Luxemburg, Nachfahrin der Quellenfee Melusine, ist nach den ersten Schlachten der Rosenkriege zur Witwe geworden. Da ihr Mann auf der falschen Seite kämpfte, wurden ihre Ländereien eingezogen und sie steht mit ihren zwei kleinen Söhnen mittellos da. Sie bittet den jungen König auf Knien um Gnade - und Edward IV aus dem Hause York verliebt sich in diese wunderschöne Frau. Aber sie will einen Ring am Finger und nicht Mätresse werden - so heiratet er sie und macht sie zur Königin. Zum Entsetzen seines Beraters und Freundes Warwick, dessen Schläue den jungen Edward erst zum König machte und der sich schon unter den standesgemäßen Prinzessinnen auf dem Kontinent umgesehen hatte. Elizabeth weiß, das sich das Rad der Fortuna schnell drehen kann - und versucht ihre Macht zu sichern. Dazu bringt sie ihre eigenen Günstlinge in gehobene Positionen. Aber ihr größter Feind, der Earl of Warwick, kann seine Niederlage nicht verwinden und hat eigene Pläne - ohne Edward IV und seine Königin. Das Rad dreht sich weiter .....
Spannende Unterhaltung für alle Historienfans. Gut recherchierte Geschichte, mit viel Herzblut erzählt.
Elizabeth Woodville, Tochter der Jacquetta von Luxemburg, Nachfahrin der Quellenfee Melusine, ist nach den ersten Schlachten der Rosenkriege zur Witwe geworden. Da ihr Mann auf der falschen Seite kämpfte, wurden ihre Ländereien eingezogen und sie steht mit ihren zwei kleinen Söhnen mittellos da. Sie bittet den jungen König auf Knien um Gnade - und Edward IV aus dem Hause York verliebt sich in diese wunderschöne Frau. Aber sie will einen Ring am Finger und nicht Mätresse werden - so heiratet er sie und macht sie zur Königin. Zum Entsetzen seines Beraters und Freundes Warwick, dessen Schläue den jungen Edward erst zum König machte und der sich schon unter den standesgemäßen Prinzessinnen auf dem Kontinent umgesehen hatte. Elizabeth weiß, das sich das Rad der Fortuna schnell drehen kann - und versucht ihre Macht zu sichern. Dazu bringt sie ihre eigenen Günstlinge in gehobene Positionen. Aber ihr größter Feind, der Earl of Warwick, kann seine Niederlage nicht verwinden und hat eigene Pläne - ohne Edward IV und seine Königin. Das Rad dreht sich weiter .....
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„Und wieder einmal die Rosenkriege“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eines der beliebtesten Themen in der englischen Geschichte sind für die Autoren wohl die Rosenkriege zwischen dem Hause Lancaster und York. Auch Philippa Gregory, eine der großen britischen Autorinnen historischer Romane, konnte an diesem Thema nicht vorbei gehen und hat mit diesem Roman den Auftakt einer Trilogie geschaffen.
Der erste Teil dieser Trilogie umfasst die romantische und tragische Liebesgeschichte von Elizabeth Woodville und König Edward IV:

Die Geschichte beginnt im Frühjahr 1464. Die ersten Schlachten zwischen dem Thronräuber Edward IV aus dem Hause York und Henry VI. aus dem Hause Lancaster wurden bereits geschlagen. Elizabeth Woodville und ihre Familie sind eigentlich treue Anhänger des Hauses Lancaster. Leider hat Elizabeth während dieser Schlachten bereits ihren Ehemann verloren und steht jetzt mit ihren zwei minderjährigen Jungen mittellos da. Ihre Familie möchte, dass sie den König um Gnade bittet, damit er ihr ihre Ländereien zurückgibt und sie eine reelle Chance auf eine neue Ehe hat. Womit jedoch keiner gerechnet hatte, ist, dass Elizabeth und Edward IV. sich in einander verlieben. Da Elizabeth aber auch eine schlaue und ehrgeizige Frau ist, spielt sie ihre Karten richtig aus und gibt sich dem König nicht einfach so hin. Stattdessen hält sie ihn so lange hin, bis er sie heimlich heiratet. Er stellt seinen Hof und seinen Berater Warwick vor vollendete Tatsachen. Die Berater König Edward IV. sind mit dieser Wahl überhaupt nicht einverstanden und Warwick versucht statt Edward dessen Bruder George auf den Thron zu hieven. Gleichzeitig sorgt Elizabeth zusammen mit ihrer Mutter dafür, dass die Familie Woodville durch diese Ehe zu Rang und Ansehen kommt. Nicht immer ist klar, ob sich diese beiden starken, aber auch sehr intriganten Frauen dabei legaler Mittel bedienen oder ob Hexerei im Spiel ist.

Philippa Gregory beschreibt diese spannende Episode in der englischen Geschichte hervorragend. Man bekommt einen guten Einblick in die Hintergründe, die Intrigen und die Ränke, die damals geschmiedet wurden. Elizabeth liebt ihren Mann über alles, aber sie weiß auch, wie sie für ihre Familie das Beste herausholen kann. Nur irgendwann läuft alles aus dem Ruder und Elizabeth muss versuchen zu retten, was sich noch retten lässt.

Dieser Roman ist eine gelungene Ergänzung für alle Leser von Rebecca Gablés Romanen zu diesem Thema. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Eines der beliebtesten Themen in der englischen Geschichte sind für die Autoren wohl die Rosenkriege zwischen dem Hause Lancaster und York. Auch Philippa Gregory, eine der großen britischen Autorinnen historischer Romane, konnte an diesem Thema nicht vorbei gehen und hat mit diesem Roman den Auftakt einer Trilogie geschaffen.
Der erste Teil dieser Trilogie umfasst die romantische und tragische Liebesgeschichte von Elizabeth Woodville und König Edward IV:

Die Geschichte beginnt im Frühjahr 1464. Die ersten Schlachten zwischen dem Thronräuber Edward IV aus dem Hause York und Henry VI. aus dem Hause Lancaster wurden bereits geschlagen. Elizabeth Woodville und ihre Familie sind eigentlich treue Anhänger des Hauses Lancaster. Leider hat Elizabeth während dieser Schlachten bereits ihren Ehemann verloren und steht jetzt mit ihren zwei minderjährigen Jungen mittellos da. Ihre Familie möchte, dass sie den König um Gnade bittet, damit er ihr ihre Ländereien zurückgibt und sie eine reelle Chance auf eine neue Ehe hat. Womit jedoch keiner gerechnet hatte, ist, dass Elizabeth und Edward IV. sich in einander verlieben. Da Elizabeth aber auch eine schlaue und ehrgeizige Frau ist, spielt sie ihre Karten richtig aus und gibt sich dem König nicht einfach so hin. Stattdessen hält sie ihn so lange hin, bis er sie heimlich heiratet. Er stellt seinen Hof und seinen Berater Warwick vor vollendete Tatsachen. Die Berater König Edward IV. sind mit dieser Wahl überhaupt nicht einverstanden und Warwick versucht statt Edward dessen Bruder George auf den Thron zu hieven. Gleichzeitig sorgt Elizabeth zusammen mit ihrer Mutter dafür, dass die Familie Woodville durch diese Ehe zu Rang und Ansehen kommt. Nicht immer ist klar, ob sich diese beiden starken, aber auch sehr intriganten Frauen dabei legaler Mittel bedienen oder ob Hexerei im Spiel ist.

Philippa Gregory beschreibt diese spannende Episode in der englischen Geschichte hervorragend. Man bekommt einen guten Einblick in die Hintergründe, die Intrigen und die Ränke, die damals geschmiedet wurden. Elizabeth liebt ihren Mann über alles, aber sie weiß auch, wie sie für ihre Familie das Beste herausholen kann. Nur irgendwann läuft alles aus dem Ruder und Elizabeth muss versuchen zu retten, was sich noch retten lässt.

Dieser Roman ist eine gelungene Ergänzung für alle Leser von Rebecca Gablés Romanen zu diesem Thema. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
6
2
1
1
0

von Sandra Bischoff aus Bad Oeynhausen am 08.04.2017
Bewertet: anderes Format

Wer einen gut recherchierten historischen Roman sucht, kann bei Philippa Gregory ohne weiteres zugreifen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht hier Elizabeth Woodville.

mitten im Rosenkrieg
von AMCL aus Wien am 19.05.2014

Die Geschichte der ehrgeizigen und schönen Elizabeth Woodville, die sich angeblich mit Hexenzauber Edward IV. geangelt hat, wird sehr persönlich und mit viel Liebe zum Detail geschildert, vor allem ihre Zuneigung zum König und zu ihren Kindern und ihr Hass auf den Rest des Hauses York, vor allem George,... Die Geschichte der ehrgeizigen und schönen Elizabeth Woodville, die sich angeblich mit Hexenzauber Edward IV. geangelt hat, wird sehr persönlich und mit viel Liebe zum Detail geschildert, vor allem ihre Zuneigung zum König und zu ihren Kindern und ihr Hass auf den Rest des Hauses York, vor allem George, Warwick und den späteren Richard III.. Es fehlt ihr aber ein bißchen mehr die Tiefe, die Rebecca Gablé ihren Figuren gegeben hat. Mir persönlich hört das Buch zu plötzlich auf, und die Idee, die Gregory bezüglich der Prinzen im Tower hat, ist für eine Mutter nachvollziehbar. Empfehlenswert!

Interessant
von mary am 09.08.2013

Obwohl dies das 1 Buch der Rosenkriege ist, habe ich zum Glück schon "Die Mutter der Königin" schon gelesen und das ist eigentlich die Vorgängergeschichte obwohl es erst später rauskam. Deshalb mein Vorschlag zuerst dieses zu lesen. Ohne diese wäre ich wohl bei "Der Königin der weissen Rose" etwas... Obwohl dies das 1 Buch der Rosenkriege ist, habe ich zum Glück schon "Die Mutter der Königin" schon gelesen und das ist eigentlich die Vorgängergeschichte obwohl es erst später rauskam. Deshalb mein Vorschlag zuerst dieses zu lesen. Ohne diese wäre ich wohl bei "Der Königin der weissen Rose" etwas verloren. Das Buch ist nicht so gut wie "Die Mutter der Königin", auch Elisabeth ist nicht so ein starker, interessanter Charakter wie ihre Mutter. Sie ist eher ein rachsüchtiges, ehrgeiziges und machtgieriges Biest. Schade finde ich das die Geschichte quasi überflogen wurde. Die ersten zwei Drittel des Buches überfliegen alle Ereignisse von dem Ersten Zusammentreffen von Elisabeth und Edward bis zu seinem Tod, also 1964 - 1983. Es hätte meiner Meinung nach nicht geschadet auf gewisse Ereignisse etwas mehr einzugehen vor allem auch mehr auf die Charaktere selber. Trotzdem habe ich es in einem Atemzug gelesen und bin wieder begeistert von der Geschichte der Rosenkriege. Also sicher lesenswert.