Meine Filiale

Besiegelte Freundschaft

Die brandenburgischen Erbeinungen und Erbverbrüderungen im späten Mittelalter

Schriften zur politischen Kommunikation Band 8

Mario Müller

Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
65,00
65,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Beschreibung

Verwandte, Gleichgesinnte, Gefährten, Vertragspartner, Diener – kurz: Freunde. Die mittelalterliche Gesellschaft verband mit dem Begriff »Freundschaft« gleichermaßen verwandtschaftliche, rechtliche und emotionale Vorstellungen; sie ordnete ihr Zusammenleben nach dem Freundschaftsprinzip.In der hohen Politik des späten Mittelalters spiegelten Erbeinungen und Erbverbrüderungen wider, welche Personen zu den Freunden zählten und was von ihnen erwartet wurde. Sie waren eine frühe Form auswärtiger Verträge, mit denen Fürsten versuchten, ihre nachbarschaftlichen Beziehungen und ihre Erbfolge über Generationen hinweg zu regeln. Entsprachen diese Verträge aber tatsächlich dem erhofften Nutzen? Welche Bedingungen lagen ihnen zugrunde und welchen Gefahren waren sie ausgesetzt? Am Beispiel der brandenburgischen Markgrafen und ihrer fürstlichen Freunde in Mecklenburg, Pommern, Sachsen, Böhmen und Ungarn beschreibt Mario Müller die Freundschaft per Vertrag.

Dr. Mario Müller war von 2005 bis 2008 Promotionsstipendiat des Internationalen Graduiertenkollegs »Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert« an den Universitäten Innsbruck und Frankfurt a. Main.Seit 2009 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Geschichte der Technischen Universität Chemnitz..
Dr. Angela De Benedictis ist Professorin für Geschichte der Neuzeit an der Alma Mater Studiorum Università di Bologna..
Dr. Gustavo Corni ist Professor für Zeitgeschichte an der Università degli Studi di Trento..
Prof. Dr. Brigitte Mazohl lehrt Österreichische Geschichte und ist Leiterin des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck..
Dr. Daniela Rando ist Professorin für Geschichte des Mittelalters an der Università degli Studi di Pavia..
Dr. Luise Schorn-Schütte ist Professorin Emeritus für Neuere Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Frühen Neuzeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 364
Erscheinungsdatum 15.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89971-770-9
Verlag V&R Unipress
Maße (L/B/H) 24,6/16,9/3,7 cm
Gewicht 837 g
Abbildungen mit Illustrationen

Weitere Bände von Schriften zur politischen Kommunikation

mehr

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • Artikelbild-0
  • The medieval definition of "friendship" combined relational, legally binding and emotional concepts to form rules of conduct that also embraced political aspects of life. Royal hereditary settlements and fraternizations are particularly salient illustrations of this definition of friendship, as they set out in detail the conditions of friendship. They constituted an early form of foreign treaty that regulated neighbourly relations and dynastic succession.In this volume relations between the Margrave of Brandenburg and Bohemia, Hungary, Saxony, Mecklenburg and Pomerania illustrate how high expectations of hereditary settlements and fraternizations were fulfilled or shattered. What were the actual benefits of such agreements? What were the underlying conditions of such friendships? What did the princes know about their friends and enemies? What risks did friendship entail? Who counted as "false friends"?>