Weggesperrt

Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2010

Weggesperrt Band 1

Grit Poppe

(14)
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Beschreibung

Niemals aufgeben! Flucht aus dem Erziehungsheim.
Anjas Mutter stellt einen Ausreiseantrag aus der DDR und wird von der Stasi verhaftet. Die 14-jährige kommt in einen Jugendwerkhof, eine Einrichtung der Jugendhilfe. Geschockt von der Willkür der Erzieher, der Gewalt und dem Drill, will Anja bald nur noch fliehen. Tatsächlich gelingt ihr die Flucht, aber nur für kurze Zeit. Anja fragt sich immer wieder, was sie eigentlich verbrochen hat. Als sie eines Tages ausrastet, bringt man sie nach Torgau, in eine geschlossene Einrichtung. Dort lernt sie Tom kennen, der wie sie nicht aufgeben will.
Ein spannender Roman über Willkür und Gewalt im Jugendwerkhof in der DDR. Sorgfältig recherchiert von der Autorin, die selbst in der Bürgerrechtsbewegung engagiert war.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8415-0056-4
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 19/12,3/3 cm
Gewicht 332 g
Auflage 13. Auflage
Illustrator Beatrix Seiler
Verkaufsrang 16433

Buchhändler-Empfehlungen

Heike Mechler, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Grit Poppe greift hier ein sehr sensibles Thema auf, welches mir eine Gänsehaut beschert und mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Sehr spannendes Buch für junge Erwachsene über das Leben in der DDR. Absolut lesenswert...

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Geht unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2021

Anjas Mutter gerät in die Mühlen der Stasi und die 14-jährige wird in einen Jugendwerkhof gebracht. Dort herrschen bereits Gewalt und Drill und Anja ist geschockt und will zu Verwandten fliehen. Schliesslich wird sie in den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau eingesperrt. Was dort passiert lässt sich für die Leserinnen und Leser ... Anjas Mutter gerät in die Mühlen der Stasi und die 14-jährige wird in einen Jugendwerkhof gebracht. Dort herrschen bereits Gewalt und Drill und Anja ist geschockt und will zu Verwandten fliehen. Schliesslich wird sie in den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau eingesperrt. Was dort passiert lässt sich für die Leserinnen und Leser nur schwer vorstellen. Durch Freiheitsentzug, Zwang und Strafen sollten die Jugendlichen zu sozialistischen Personen erzogen werden. Es gab kein juristisches Verfahren und die Eltern der 14 bis 18-jährigen konnten sich nicht gegen die staatlichen Massnahmen wehren. Die Geschichte von Anja ist erfunden, doch den Jungendwerkhof hat es gegeben und die Autorin hat für das Jugendbuch Zeitzeugen befragt. Der geschlossene Jugendwerkhof war wie ein Gefängnis eingerichtet und heute ist dort eine Gedenkstätte. Erschreckend fand ich beim Besuch von aussen nur schon die Vorstellung, was hier passiert ist und dass viele Bewohner von Torgau und den umliegenden Dörfern der DDR nicht wussten, was in ihrer nächsten Nähe hinter den Mauern den Jugendlichen angetan wurde. Wichtig, dass auch dieser Teil der DDR-Geschichte bekannt wird und berührend, da im Buch das Leid und die Verzweiflung der Jugendlichen sehr direkt und detailliert beschrieben werden.

Bewegend
von einer Kundin/einem Kunden aus Vlotho am 06.04.2020

Eine bewegende Geschichte, wie schnell sich ein Leben verändern und man damit in die Mühlen der Stasi geraten kann und so alles aus den Fugen gerät.

von einer Kundin/einem Kunden aus Sulzbach am 18.01.2018
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch lässt einen kopfschüttelnd zurück. Die Willkür, die Grausamkeit, die Ungerechtigkeit, all das lässt den Leser lange nicht los.


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