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Die Erdbeeren von Antons Mutter

(21)

Anton ist Arzt in Kreuzberg, mit Sorge sieht er, wie seine Mutter, die in der niedersächsischen Provinz lebt, gegen eine schnell fortschreitende Demenz kämpft.
Jedes Jahr schickt sie ihm und seinen Freunden Erdbeermarmelade nach Berlin. Die Erdbeeren wachsen auf dem »Acker«, wie sie ihren Garten nennt, den sie ihr Leben lang mit Hingabe gepflegt hat. Aber in diesem Jahr hat sie die Erdbeeren vergessen.
Anton muss erkennen, wie seine Mutter ihm Stück für Stück verloren geht, und mit jeder ihrer Niederlagen verschwindet ein Teil seiner eigenen Existenz: Das vertraute Land der Kindheit.
Dann trifft er Lydia und findet nach Jahren des Alleinseins jemanden, mit dem Liebe möglich zu sein scheint. Aber Lydia bringt eine Vergangenheit mit, die in beider Leben mit Vehemenz einbricht.
In diesem vielstimmigen Roman gelingt Katharina Hacker das einfühlsame Porträt von Menschen, die zurückblicken müssen, um weitergehen und die zweite Lebenshälfte gestalten zu können. Selten ist so eindringlich über den Verlust einer Welt und den Gewinn einer neuen geschrieben worden.

Portrait

Katharina Hacker, geboren 1967 in Frankfurt am Main, studierte ab 1986 Philosophie, Geschichte und Judaistik an der Universität Freiburg. 1990 wechselte sie an die Hebräische Universität Jerusalem. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin in Berlin. 1997 debütierte sie mit ›Tel Aviv. Eine Stadterzählung‹, es folgten der Erzählungsband ›Morpheus oder Der Schnabelschuh‹ und die Romane ›Der Bademeister‹
und ›Eine Art Liebe‹. Für ›Die Habenichtse‹ erhielt Katharina Hacker 2006 den Deutschen Buchpreis. Zu ihren
Werken zählen weiterhin der Gedichtband ›Überlandleitung‹ sowie die Romane ›Alix, Anton und die anderen‹ und ›Die Erdbeeren von Antons Mutter‹. Zuletzt erschien ›Eine Dorfgeschichte‹

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 176 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.05.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783104006932
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 681 KB
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Schicksalhafte Begegnungen“

Angelika Reichl, Thalia-Buchhandlung Riesa

Katharina Hackers Roman ist ein Feuerwerk von Menschenschicksalen und Gefühlen.Sie stehen alle im Zusammenhang mit der beginnenden Alzheimererkrankung der Mutter ihres Romanhelden. Katharina Hackers Roman ist ein Feuerwerk von Menschenschicksalen und Gefühlen.Sie stehen alle im Zusammenhang mit der beginnenden Alzheimererkrankung der Mutter ihres Romanhelden.

„Eindrucksvoll“

Petra Kraus, Thalia-Buchhandlung Emden

Die Erdbeeren von Antons Mutter gehören zu seiner Welt, seit er sich erinnern kann. Doch was passiert, wenn das Erinnern schwindet, die Mutter vergißt und am Vergessen verzweifelt? Das Verschwinden der Kindheit begleitet von der Krankheit der Eltern, ist für Anton auch der Verlust eines Teils seiner Existenz. Mich hat sehr beeindruckt, mich welch klaren Worten Katharina Hacker diesen tiefgreifenden Wandel in Antons Familie beschreibt und dabei auch die Facetten des Weitergehnes einbezieht. Eindrucksvoll.



Die Erdbeeren von Antons Mutter gehören zu seiner Welt, seit er sich erinnern kann. Doch was passiert, wenn das Erinnern schwindet, die Mutter vergißt und am Vergessen verzweifelt? Das Verschwinden der Kindheit begleitet von der Krankheit der Eltern, ist für Anton auch der Verlust eines Teils seiner Existenz. Mich hat sehr beeindruckt, mich welch klaren Worten Katharina Hacker diesen tiefgreifenden Wandel in Antons Familie beschreibt und dabei auch die Facetten des Weitergehnes einbezieht. Eindrucksvoll.



„Herzbrüchige“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Gleich vorweg: Nicht alles an diesem Roman hat mich überzeugt. Ein, zwei Personen zuviel, weitere zu spät eingebaute Inensichten.
Beeindruckend aber ist, wie die Autorin das mutmaßliche Lebensgefühl einer in Demenz versinkenden Frau darstellt. Auch die Einsamkeit der mittleren Generation verdeutlicht sie; sich wirklich mitzuteilen, scheint auch ihr schwer zu fallen.

Ein anregendes Buch, das seine Leser zum Weiterdenken bringt.
Gleich vorweg: Nicht alles an diesem Roman hat mich überzeugt. Ein, zwei Personen zuviel, weitere zu spät eingebaute Inensichten.
Beeindruckend aber ist, wie die Autorin das mutmaßliche Lebensgefühl einer in Demenz versinkenden Frau darstellt. Auch die Einsamkeit der mittleren Generation verdeutlicht sie; sich wirklich mitzuteilen, scheint auch ihr schwer zu fallen.

Ein anregendes Buch, das seine Leser zum Weiterdenken bringt.

„Die Erdbeeren von Antons Mutter“

Sibylle Herwig, Thalia-Buchhandlung Magdeburg, Allee-Center

Antons Mutter lebt im ländlichen Niedersachsen. Jahrelang hat sie ihren Sohn, der als Arzt in Berlin lebt, und dessen Freunde mit ihrer Erdbeermarmelade versorgt. Doch ihre schleichende Demenz verändert nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres Umfeldes. Anton, der sich gerade mit Lydia und deren Kind ein Privatleben aufzubauen versucht, gerät zwischen vielerlei Fronten. Das Motiv der Erdbeeren zieht sich poetisch durch das ganze Buch, wenn auch die letzte Ernte von den Schnecken gefressen wird. Antons Mutter lebt im ländlichen Niedersachsen. Jahrelang hat sie ihren Sohn, der als Arzt in Berlin lebt, und dessen Freunde mit ihrer Erdbeermarmelade versorgt. Doch ihre schleichende Demenz verändert nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres Umfeldes. Anton, der sich gerade mit Lydia und deren Kind ein Privatleben aufzubauen versucht, gerät zwischen vielerlei Fronten. Das Motiv der Erdbeeren zieht sich poetisch durch das ganze Buch, wenn auch die letzte Ernte von den Schnecken gefressen wird.

„K.Klär“

Th. Kirmse

Anton, längst erwachsen und frisch verliebt, wird ohne die geliebte Erdbeermarmelade seiner Mutter auskommen müssen, weil diese die Erdbeeren einfach vergessen hat.
Wenn die Eltern, die uns einst Kraft und Energie gegeben haben, gegen das Vergessen ankämpfen und auf unsere Hilfe angewiesen sind, verlieren wir auch einen Teil unserer Kindheitserinnerungen.
Für mich ein Leseerlebnis der besonderen Art.
Über das Thema Demenz ist eine sehr einfühlsame, berührende und wunderbare Geschichte entstanden.
Anton, längst erwachsen und frisch verliebt, wird ohne die geliebte Erdbeermarmelade seiner Mutter auskommen müssen, weil diese die Erdbeeren einfach vergessen hat.
Wenn die Eltern, die uns einst Kraft und Energie gegeben haben, gegen das Vergessen ankämpfen und auf unsere Hilfe angewiesen sind, verlieren wir auch einen Teil unserer Kindheitserinnerungen.
Für mich ein Leseerlebnis der besonderen Art.
Über das Thema Demenz ist eine sehr einfühlsame, berührende und wunderbare Geschichte entstanden.

„Das Vergessen, die Erdbeeren und Anton“

Marcus Lehmann, Thalia-Buchhandlung Röhrsdorf

Antons Mutter pflanzt jedes Jahr Erdbeeren auf ihrem Acker, um sie später zu pflücken und zu Marmelade zu verarbeiten.
Jedes Jahr, bis auf dieses.
Denn die bereits voranschreitende Demenz der alten Dame hat sie es vergessen lassen.
Anton, selbst bereits Mitte/Ende 40, Single und Arzt, pflanzt sie heimlich.
Um diese kleine Familiengeschichte herum sammelt sich ein Planetensystem von interessanten Figuren: da wären Antons Freunde, Antons Schwester, Antons neue Liebe mit einem Kind aus einer vorhergehenden Beziehung, der Ex-Freund dieser Frau, und und und...
Am Ende treffen sich alle bei Antons Mutter, doch Versöhnungen finden hier nicht statt.
Der Schreibstil, der die Geschichte in den Gedanken ihrer Personen zu erzählen scheint, ist zart, feinfühlig und mit einer gewissen Melancholie.
Ein wirklich bezauberndes und spannendes Buch über ein Thema, dass leider zu viele betrifft.
Antons Mutter pflanzt jedes Jahr Erdbeeren auf ihrem Acker, um sie später zu pflücken und zu Marmelade zu verarbeiten.
Jedes Jahr, bis auf dieses.
Denn die bereits voranschreitende Demenz der alten Dame hat sie es vergessen lassen.
Anton, selbst bereits Mitte/Ende 40, Single und Arzt, pflanzt sie heimlich.
Um diese kleine Familiengeschichte herum sammelt sich ein Planetensystem von interessanten Figuren: da wären Antons Freunde, Antons Schwester, Antons neue Liebe mit einem Kind aus einer vorhergehenden Beziehung, der Ex-Freund dieser Frau, und und und...
Am Ende treffen sich alle bei Antons Mutter, doch Versöhnungen finden hier nicht statt.
Der Schreibstil, der die Geschichte in den Gedanken ihrer Personen zu erzählen scheint, ist zart, feinfühlig und mit einer gewissen Melancholie.
Ein wirklich bezauberndes und spannendes Buch über ein Thema, dass leider zu viele betrifft.

„" Das Land, in dem seine Mutter lebte, schmolz dahin"“

Ruth Roßmeisl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Feinfühlig erzähltes Buch, das einen nachdenklich stimmt. Wie würde man selbst mit dem Thema "Demenz" in der Familie umgehen? Wie geht es weiter, nachdem man auch Stücke seiner eigenen Kindheit dahinschwinden sieht? Feinfühlig erzähltes Buch, das einen nachdenklich stimmt. Wie würde man selbst mit dem Thema "Demenz" in der Familie umgehen? Wie geht es weiter, nachdem man auch Stücke seiner eigenen Kindheit dahinschwinden sieht?

„Wenn die Erinnerung geht“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Was passiert, wenn die eigene alte Mutter an Demenz leidet? Wie gehen die längst erwachsenen Kinder damit um, eine geliebte und vertraute Person bröckeln zu sehen?
Katharina Hacker hat ein einfühlsames und berührendes Buch darüber geschrieben.
Oma Hilde muß man mit ihrer ganzen Verwirrtheit einfach lieben.
Was passiert, wenn die eigene alte Mutter an Demenz leidet? Wie gehen die längst erwachsenen Kinder damit um, eine geliebte und vertraute Person bröckeln zu sehen?
Katharina Hacker hat ein einfühlsames und berührendes Buch darüber geschrieben.
Oma Hilde muß man mit ihrer ganzen Verwirrtheit einfach lieben.

„Zeit des Vergessens“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Ist Demenz wirklich ein Thema eines Unterhaltungsromans? Muß das sein? Ja! Der Trägerin des Deutschen Buchpreises 2006 Katharina Hacker gelingt in dieser einfühlsamen Mutter-Sohn-Geschichte der erzählerische Spagat zwischen dem Verlust von Vertrautem und dem Gewinn von etwas völlig Neuem. Ist Demenz wirklich ein Thema eines Unterhaltungsromans? Muß das sein? Ja! Der Trägerin des Deutschen Buchpreises 2006 Katharina Hacker gelingt in dieser einfühlsamen Mutter-Sohn-Geschichte der erzählerische Spagat zwischen dem Verlust von Vertrautem und dem Gewinn von etwas völlig Neuem.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
9
9
3
0
0

Verlorengehen, kann jeden von uns treffen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Katharina Hacker gelang es eine einfühlsame Geschichte zu schreiben über Anton und seine Mutter, die gegen Demenz ankämpft. Stück für Stück aber ihren Kampf verliert. Demenz = Veränderung des Lebens zwischen Kindern und Eltern. Der Leser bekommt Einsicht in die Welt von Anton, dem Arzt, seinen Freunden, seiner neuen... Katharina Hacker gelang es eine einfühlsame Geschichte zu schreiben über Anton und seine Mutter, die gegen Demenz ankämpft. Stück für Stück aber ihren Kampf verliert. Demenz = Veränderung des Lebens zwischen Kindern und Eltern. Der Leser bekommt Einsicht in die Welt von Anton, dem Arzt, seinen Freunden, seiner neuen Liebe mit Kind sowie über seine Familie.

Klein aber fein!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 30.11.2010

Dieser Roman ist gefühlvoll im besten Sinne des Wortes. Es ist ein ausgesprochen einfühlsames und kluges Buch über die wunderschönen und verwirrenden Gefühle einer neuen Liebesbeziehung.Und über eine ganz neue verantwortungsvollere Art der Liebe, die Anton für seine immer verwirrter werdenden Eltern empfindet. Ein kleines aber sehr feines Buch

Die Erdbeeren von Antons Mutter
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Antons Mutter leidet an Demenz und das macht ihn hilflos.Er möchte ihr jeden Kummer ersparen und pflanzt sogar Erdbeeren , die seine Mutter sonst jedes Jahr pflanzt, doch heuer vergessen hat. Neben den Sorgen um seine Eltern versucht Anton sein Privatleben mit einer anbahnenden Beziehung zu meistern. Katharina Hacker schreibt Literatur... Antons Mutter leidet an Demenz und das macht ihn hilflos.Er möchte ihr jeden Kummer ersparen und pflanzt sogar Erdbeeren , die seine Mutter sonst jedes Jahr pflanzt, doch heuer vergessen hat. Neben den Sorgen um seine Eltern versucht Anton sein Privatleben mit einer anbahnenden Beziehung zu meistern. Katharina Hacker schreibt Literatur in einer klaren Sprache und vermittelt Emotionen,Ängste,Freundschaft und Liebe sehr ausdrucksvoll ohne unnötigen Verzierungen.