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Das weisse Band

(6)
s/w Der Erste Weltkrieg scheint bereits unaufhaltbar. In einem unauffälligen ganz normalen Dorf in Norddeutschland gehen die Dinge ihren täglichen Gang. Der Dorflehrer leitet auch den Schul- und Kirchenchor, der sich aus den Kindern und Jugendlichen des Ortes zusammensetzt. Sie bilden einen Querschnitt der dortigen Gesellschaft, sind die Kinder von Gutsherren, Hebammen, Ärzten und Bauern. Dann beginnen Unfälle, die sich zunächst niemand so recht erklären kann. Je mehr davon passieren, desto stärker kristallisiert sich heraus, dass eine Methode dahinter zu stecken scheint: Die vermeintlichen Unfälle scheinen eine Art Bestrafung zu sein.
Portrait
Geboren 1942. Studium der Philosophie, Psychologie und Theaterwissenschaft in Wien. 1967-1970 Redakteur und Fernsehspieldramaturg beim Südwestfunk (ARD) Seit 1970 freischaffender Regisseur und Drehbuchautor. Theaterproduktionen in Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Berlin und Wien. Zahlreiche seiner Filme wurden international ausgezeichnet, u.a. Funny Games, Die Klavierspielerin, Code unbekannt, Wolfszeit, Caché. Das weiße Band offizieller deutscher Kandidat im Rennen um den OSCAR 2010 in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film".

Ulrich Tukur, einer der wenigen international arbeitenden deutschen Schauspieler. Er lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig und in der Toskana.
Tukur hat u.a. Filmrollen in "Stammheim", "Wehner, die unerzählte Geschichte", "Bonhoeffer" und der "Der Stellvertreter" vorzuweisen. Er spielte sogar bereits neben George Clooney in "Solaris" von Steven Soderbergh.
Auch als Sänger und Musiker kann er zusammen mit den Rhythmus Boys große Erfolge wie etwa die CDs: "Wunderbar, dabei zu sein" und "Morphium" verzeichnen.
Im Jahr 2004 war er im Hamburger St. Pauli Theater in der Dreigroschenoper zu sehen.
Für seine Arbeiten erhielt er bereits zahlreiche Preise. 2005 erschien sein Erzählungsband "Die Seerose im Speisesaal."
Auszeichnung
2009 - Cannes:
- Goldene Palme als Bester Film

2010 - Golden Globes:
- Bester fremdsprachiger Film

2010 - Deutscher Filmpreis:
- Bester Spielfilm
- Beste darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle (Burghart Klaußner)
- Beste darstellerische Leistung - weibliche Nebenrolle (Maria-Victoria Dragus)
- Beste Regie (Michael Haneke)
- Bestes Drehbuch (Michael Haneke)
- Beste Kamera/Bildgestaltung (Christian Berger)
- Bestes Szenenbild (Christoph Kanter)
- Bestes Kostümbild (Moidele Bickel)
- Bestes Maskenbild (Waldemar Pokromski, Anette Keiser)
- Beste Tongestaltung (Guillaume Sciama, Jean-Pierre Laforce)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 03.09.2010
Regisseur Michael Haneke
Sprache Deutsch
EAN 5051890019172
Genre Drama
Studio Warner Bros. Entertainment
Originaltitel Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte
Spieldauer 138 Minuten
Bildformat 16:9 (1,85:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1
Verkaufsrang 995
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
5,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein kleines Dorf am Vorabend des 1.Weltkrieges. Ganz allmählich entblößen die Bewohner ihr wahres Ich, dass geprägt ist von Gottesfurcht und Scheinheiligkeit. Grandios gespielt. Ein kleines Dorf am Vorabend des 1.Weltkrieges. Ganz allmählich entblößen die Bewohner ihr wahres Ich, dass geprägt ist von Gottesfurcht und Scheinheiligkeit. Grandios gespielt.

„Außergewöhncher Film!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Ein kleines Dorf in Norddeutschland im Jahre 1913. Ein Mikrokosmos mit Dorflehrer ( Erzähler der Geschichte) Hebamme, Arzt, Großgrundbesitzer und Pfarrer und deren Kinder.
Der Film fängt mit einem Zwischenfall an und nach und nach ereignen sich mehr " Unfälle" und Missetaten. Langsam dämmert dem Zuschauer, dass Systhem dahintersteckt.

Es geht um Erziehungsmethoden, um Moralvorstellungen, um das Dorfleben und die Beziehungen zwischen den Bewohnern und nicht zuletzt um Wahrheit und Lüge.

Der Film ist komplett schwarz-weiß verfilmt und lebt von den grandiosen Schauspielern und den poetischen Bildern. Ein außergewöhnliches Kunstwerk!
Ein kleines Dorf in Norddeutschland im Jahre 1913. Ein Mikrokosmos mit Dorflehrer ( Erzähler der Geschichte) Hebamme, Arzt, Großgrundbesitzer und Pfarrer und deren Kinder.
Der Film fängt mit einem Zwischenfall an und nach und nach ereignen sich mehr " Unfälle" und Missetaten. Langsam dämmert dem Zuschauer, dass Systhem dahintersteckt.

Es geht um Erziehungsmethoden, um Moralvorstellungen, um das Dorfleben und die Beziehungen zwischen den Bewohnern und nicht zuletzt um Wahrheit und Lüge.

Der Film ist komplett schwarz-weiß verfilmt und lebt von den grandiosen Schauspielern und den poetischen Bildern. Ein außergewöhnliches Kunstwerk!

„Prachtvolle Bilder“

Georg Stahl, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dieser zu recht preisgekrönte Film hat mich sehr fasziniert.
Einerseits ist die Geschichte,die aus der Sicht eines Dorfschullehrers erzählt wird, sehr spannend.Und im Laufe des Films versteht der Zuschauer die Beziehungen und Abhängigkeiten der Menschen in dem kleinen Norddeutschen Dorf um die vorletzte Jahrhundertwende immer besser.Vor allem die sich daraus ergebenden Folgen für den Umgang in den Familien und die Erziehung der Kinder. Insbesondere das Thema Bestrafung spielt hier eine grosse Rolle.
Der Regisseur wertet nicht,sondern beobachtet die Menschen und ihre Handlungen,wie in einem Reagenzglas.Am Ende des Films gibt er auch keine Lösung vor,sondern gibt dem Zuschauer die Möglichkeit selbst die Geschichte zu interpretieren und weiterzudenken.
Absolut faszinierend fand ich die Bildersprache,die der Regisseur Michael Haneke für dieses Thema gefunden hat.
Er schafft,teilweise wie Kunstgemälde arrangierte Schwarz-weiss Kompositionen,die sich in mein Gedächtnis eingebrannt haben.
Mehr als erwähnenswert sind auch die absolut herausragenden Schauspielerleistungen.
Absolut empfehlenswert!!!
Dieser zu recht preisgekrönte Film hat mich sehr fasziniert.
Einerseits ist die Geschichte,die aus der Sicht eines Dorfschullehrers erzählt wird, sehr spannend.Und im Laufe des Films versteht der Zuschauer die Beziehungen und Abhängigkeiten der Menschen in dem kleinen Norddeutschen Dorf um die vorletzte Jahrhundertwende immer besser.Vor allem die sich daraus ergebenden Folgen für den Umgang in den Familien und die Erziehung der Kinder. Insbesondere das Thema Bestrafung spielt hier eine grosse Rolle.
Der Regisseur wertet nicht,sondern beobachtet die Menschen und ihre Handlungen,wie in einem Reagenzglas.Am Ende des Films gibt er auch keine Lösung vor,sondern gibt dem Zuschauer die Möglichkeit selbst die Geschichte zu interpretieren und weiterzudenken.
Absolut faszinierend fand ich die Bildersprache,die der Regisseur Michael Haneke für dieses Thema gefunden hat.
Er schafft,teilweise wie Kunstgemälde arrangierte Schwarz-weiss Kompositionen,die sich in mein Gedächtnis eingebrannt haben.
Mehr als erwähnenswert sind auch die absolut herausragenden Schauspielerleistungen.
Absolut empfehlenswert!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Typisch
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2014

Das kleine Dorf steht stellvertretend für die Welt und alles was auf ihr so passiert. Diverse Vorfälle ereigenen sich und jeder wird verdächtigt. Selbst als Zuschauer, zuerst stark dazu geneigt alles zu sehen, verliert man den Überblick und zugliech die Unvoreingenommenheit. Doch typische Handeke endet dieser Film offen und... Das kleine Dorf steht stellvertretend für die Welt und alles was auf ihr so passiert. Diverse Vorfälle ereigenen sich und jeder wird verdächtigt. Selbst als Zuschauer, zuerst stark dazu geneigt alles zu sehen, verliert man den Überblick und zugliech die Unvoreingenommenheit. Doch typische Handeke endet dieser Film offen und als Zuseher bleibt man mit offenen Mund übrig.Grossartig

Einfühlung in das Deutschland vor 100 Jahren
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2012

Die inneren Konflikte der Figuren und deren Echo in der Provinzgemeinschaft zeigen eine Gesellschaft, die Gehorsam, Duldung vorgegebener Ordnung und Anpassung an Rollenerwartungen, über eine unberechenbare und damit gefürchtete individuelle, gefühlsbetonte Persönlichkeitsentfaltung stellt. Machtwillkür setzt sich aber nur vermeintlich durch. Leere, formelhafte, andressierte Rollenerfüllung ist vordergründig, seelenlos wie die... Die inneren Konflikte der Figuren und deren Echo in der Provinzgemeinschaft zeigen eine Gesellschaft, die Gehorsam, Duldung vorgegebener Ordnung und Anpassung an Rollenerwartungen, über eine unberechenbare und damit gefürchtete individuelle, gefühlsbetonte Persönlichkeitsentfaltung stellt. Machtwillkür setzt sich aber nur vermeintlich durch. Leere, formelhafte, andressierte Rollenerfüllung ist vordergründig, seelenlos wie die scheinidyllische Landschaft. Im Geheimen bahnt sich die unterdrückte Wut ihren Weg und entfaltet ihren grausamen Hass. Ein ernster erstklassiger Film.

Eine deutsche Kindergeschichte
von Ute Bunde aus Hürth am 17.11.2010

Dieser Film von Michael Haneke ist zu recht preisgekrönt. Europäischer Filmpreis für: bester Film, beste Regie und bestes Drehbuch! Goldene Palme Festival de Cannes 2009! Golden Globe Awards für den besten fremdsprachigen Film und den deutschen Filmpreis in Gold! Auch ich finde, dieser Film hat höchstes Lob verdient. Die Geschichte... Dieser Film von Michael Haneke ist zu recht preisgekrönt. Europäischer Filmpreis für: bester Film, beste Regie und bestes Drehbuch! Goldene Palme Festival de Cannes 2009! Golden Globe Awards für den besten fremdsprachigen Film und den deutschen Filmpreis in Gold! Auch ich finde, dieser Film hat höchstes Lob verdient. Die Geschichte spielt in einem Dorf in Norddeutschland kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges. Der junge Dorflehrer leitet den Schul- und Kirchenhor. Die Kinder und Jugendlichen sind die Kinder der Bauern, der Hebamme, des Arztes, des Gutsverwalters, des Pastors und des adligen Gutsherrn. In alle diese Familien erhalten wir, teilweise verstörenden, Einblick. Die Moralvorstellungen und Erziehungsmethoden, die Grausamkeit und Bigotterie dieser Zeit lassen einen schaudern. Denn es passieren merkwürdige Unfälle, die immer mehr den Charakter eines Rituals bzw. einer Bestrafung annehmen. Aber sehen Sie selbst, es lohnt sich.