Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Nach Hause schwimmen

Roman

(19)
Wilbur, gerade mal 1,50 Meter groß, ist wirklich kein Glückskind: Seine irische Mutter stirbt bei der Geburt, sein schwedischer Vater macht sich aus dem Staub, und sein erstes Zuhause ist der Brutkasten. Erst als seine Großeltern ihn nach Irland holen, erfährt er, was Heimat ist. Doch das Glück währt nicht lang: Sein bester Freund kommt in die Erziehungsanstalt, und seine Großmutter Orla stirbt bei einem Unfall. Auch wenn er gern so stark wäre wie Bruce Willis: Er ist und bleibt ein Verlierer. Erst die charmante Aimee bringt ihm etwas anderes bei: Wilbur muss endlich lernen, zu leben - ob er will oder nicht. Rolf Lappert hat einen großen Roman über das Erwachsenwerden eines kleinen, an der Welt verzweifelnden Jungen geschrieben, der durch seine bezwingende Komik mitreißt.
Portrait
Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren und lebt in der Schweiz. Er absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, war später Mitbegründer eines Jazz-Clubs und arbeitete zwischen 1996 und 2004 als Drehbuchautor. Bei Hanser erschien 2008 der Roman Nach Hause schwimmen, der 2008 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde, undAuf den Inseln des letzten Lichts (Roman, 2010).Pampa Blues ist im Frühjahr 2012 erschienen.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.05.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783446233539
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 1039 KB
eBook
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ausführlicher und weitgreifender Entwicklungsroman. Glaubhaft und wunderbar geschrieben. Ausführlicher und weitgreifender Entwicklungsroman. Glaubhaft und wunderbar geschrieben.

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Wunderschöner Roman über einen Aussenseiter. Einfühlsam und spannend geschrieben. Der Protagonist wächst dem Leser sofort ans Herz. Ein tolles Lesevergnügen. Wunderschöner Roman über einen Aussenseiter. Einfühlsam und spannend geschrieben. Der Protagonist wächst dem Leser sofort ans Herz. Ein tolles Lesevergnügen.

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Auch wenn man nicht der Norm entspricht kann man ein eigenes Leben leben, Schöne positive Lektüre! Auch wenn man nicht der Norm entspricht kann man ein eigenes Leben leben, Schöne positive Lektüre!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Für dieses Buch gab es den Schweizer Buchpreis 2008. Und das völlig zu Recht. Einfach sagenhaft gute Lektüre... Für dieses Buch gab es den Schweizer Buchpreis 2008. Und das völlig zu Recht. Einfach sagenhaft gute Lektüre...

„Menschenfreundlich“

Monika Bauer, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Mir hat nicht nur die Geschichte Wilburs und seine Entwicklung hin zum erwachsenen und dem Leben zugewandten jungen Mann gut gefallen - sondern auch die Kunst des Autors, jeder Figur in diesem Roman eine kleine Biographie zu schenken. Gerade diese Parallelgeschichten sind es, die das Buch für mich so liebenswert und "rund" machen, sie geben der Handlung eine große Vielfältigkeit und Tiefe.
Eine große Lesefreude für alle, die neugierig auf Menschen sind und ruhiges Erzähltempo schätzen!
Mir hat nicht nur die Geschichte Wilburs und seine Entwicklung hin zum erwachsenen und dem Leben zugewandten jungen Mann gut gefallen - sondern auch die Kunst des Autors, jeder Figur in diesem Roman eine kleine Biographie zu schenken. Gerade diese Parallelgeschichten sind es, die das Buch für mich so liebenswert und "rund" machen, sie geben der Handlung eine große Vielfältigkeit und Tiefe.
Eine große Lesefreude für alle, die neugierig auf Menschen sind und ruhiges Erzähltempo schätzen!

„Suche nach Glück“

Maria Kranke, Thalia-Buchhandlung Dresden

Der zwanzigjährige Wilbur wird nach einem Selbstmordversuch von Anglern aus dem Wasser gerettet und landet in der Psychiatrie.
Dem Leser wird nun das tragische Leben dieses jungen Menschen erzählt, der von Geburt an von einer Tragödie in die nächste stolpert. Glückliche Momente in seinem Leben zerplatzen wie Seifenblasen.
Man ist als Leser betroffen von soviel Tragik und hofft bis zum Ende des Buches, dass dieser Wilbur endlich ein bisschen Glück findet.
Der zwanzigjährige Wilbur wird nach einem Selbstmordversuch von Anglern aus dem Wasser gerettet und landet in der Psychiatrie.
Dem Leser wird nun das tragische Leben dieses jungen Menschen erzählt, der von Geburt an von einer Tragödie in die nächste stolpert. Glückliche Momente in seinem Leben zerplatzen wie Seifenblasen.
Man ist als Leser betroffen von soviel Tragik und hofft bis zum Ende des Buches, dass dieser Wilbur endlich ein bisschen Glück findet.

„Ein Buch mit einem tollen Titel!“

Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Und eines, das bis zum Ende glücklich macht!
Obwohl zunächst alles dagegen spricht, denn Glück bringt man mit Wilbur, dem "Held" des Buches, so gar nicht in Verbindung. Er macht seinen ersten Atemzug, als seine Mutter den letzten macht und noch viele Menschen werden sich die Klinke in die Hand geben, bis er endlich ein Zuhause findet und Liebe. Diese vielen Lebensläufe, die den seinen kreuzen und die wunderbar warmherzige und witzige Art des Erzählers haben die Lektüre für mich total spannend gemacht.
Genau die richtige Lektüre für alle Fans von John Irving und Menschen, die ihr Lebensglück gern selbst in die Hand nehmen...




Und eines, das bis zum Ende glücklich macht!
Obwohl zunächst alles dagegen spricht, denn Glück bringt man mit Wilbur, dem "Held" des Buches, so gar nicht in Verbindung. Er macht seinen ersten Atemzug, als seine Mutter den letzten macht und noch viele Menschen werden sich die Klinke in die Hand geben, bis er endlich ein Zuhause findet und Liebe. Diese vielen Lebensläufe, die den seinen kreuzen und die wunderbar warmherzige und witzige Art des Erzählers haben die Lektüre für mich total spannend gemacht.
Genau die richtige Lektüre für alle Fans von John Irving und Menschen, die ihr Lebensglück gern selbst in die Hand nehmen...




„Nach Hause schwimmen - Rolf Lappert “

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

Wilbur ist wahrlich kein Glückskind. Seine Mutter stirbt bei seiner Geburt, er selbst beginnt sein Leben im Brutkasten, und auch sonst verläuft das Heranwachsen des 1,50 m großen Bruce Willis-Fans alles andere als leicht. Erst als ihn seine Großeltern nach Irland holen, scheint Wilbur endlich ein glückliches Leben führen zu können. Doch dann stirbt auch seine geliebte Großmutter, und sein bester Freund kommt in eine Erziehungsanstalt.
Wilbur erlebt auf seinem Lebensweg immer wieder Rückschläge. Erst Aimee bringt ihm das Leben und die Liebe bei.
Rolf Lappert gelingt es in diesem tragikomischen Entwicklungsroman immer wieder, den Leser abwechselnd zum Weinen und zum Lachen zu bringen. Am Ende hat man so sehr mit Wilbur mitgelitten, dass man das Buch wehmütig aus den Händen legt.
Wilbur ist wahrlich kein Glückskind. Seine Mutter stirbt bei seiner Geburt, er selbst beginnt sein Leben im Brutkasten, und auch sonst verläuft das Heranwachsen des 1,50 m großen Bruce Willis-Fans alles andere als leicht. Erst als ihn seine Großeltern nach Irland holen, scheint Wilbur endlich ein glückliches Leben führen zu können. Doch dann stirbt auch seine geliebte Großmutter, und sein bester Freund kommt in eine Erziehungsanstalt.
Wilbur erlebt auf seinem Lebensweg immer wieder Rückschläge. Erst Aimee bringt ihm das Leben und die Liebe bei.
Rolf Lappert gelingt es in diesem tragikomischen Entwicklungsroman immer wieder, den Leser abwechselnd zum Weinen und zum Lachen zu bringen. Am Ende hat man so sehr mit Wilbur mitgelitten, dass man das Buch wehmütig aus den Händen legt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
15
3
1
0
0

von Anna Erhardt aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Rolf Lapperts Schreibstil bringt einen zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken und zum Genießen des Lebens alles in einem grandiosen Buch!

Wenn das Leben eine Last ist
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wilbur, der „Anti-Held“ in Rolf Lapperts Roman „Nach Hause schwimmen“ liegt im Krankenhaus und wünscht sich, die Welt würde ihn los- und einfach sterben lassen. Die Ausgangssituation ist in dem zynischen Schreibstil sehr faszinierend und weckt das Interesse an Wilburs Situation – wie konnte es soweit kommen? Aus zwei Perspektiven... Wilbur, der „Anti-Held“ in Rolf Lapperts Roman „Nach Hause schwimmen“ liegt im Krankenhaus und wünscht sich, die Welt würde ihn los- und einfach sterben lassen. Die Ausgangssituation ist in dem zynischen Schreibstil sehr faszinierend und weckt das Interesse an Wilburs Situation – wie konnte es soweit kommen? Aus zwei Perspektiven erfährt der Leser mehr über Wilbur, einmal ist da der Erzähler in der 3. Person, der Wilburs Leben auffächert, die trostlose Kindheit und Jugendzeit, die ungezählten Verluste und seine Reaktionen darauf, die stoische Ergebenheit dem „Schicksal“ gegenüber… Zum anderen erzählt der erwachsene Wilbur, der sich fragt, wie er ins Krankenhaus gekommen ist, was er in der Psychiatrie zu suchen hat und was aus seinem Leben werden soll, wenn er es denn weiterführen möchte … Die Erzählweise von Wilburs Vergangenheit war mir etwas zu überfrachtet. Viele Personen aus Wilburs Umfeld wurden sehr detailliert beleuchtet, manche Handlungsstränge reichen bis zu seinem Großvater zurück, der durch seine Taten später auch Wilburs Leben aus dem Gleichgewicht bringt. Das waren alles durchaus interessante und bereichernde Einblicke, verstellten aber teilweise die Sicht auf Wilbur, zerfaserten die Geschichte für meinen Geschmack zu sehr. Ein Buch in melancholischen Grau-Tönen, das mich nicht wirklich „mitnehmen“ konnte.

Der kleine Junge und das rauhe Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wilbur ist ein sensibler, schwächlicher Junge, der sich nichts mehr wünscht als Liebe, Geborgenheit und Stabilität - und genau das bleibt ihm wieder und wieder verwehrt. Wilbur muss sich der Welt stellen, wobei er überhaupt keinen Antrieb hat, für seinen Platz im Leben zu kämpfen. Dem kleinen Jungen wäre... Wilbur ist ein sensibler, schwächlicher Junge, der sich nichts mehr wünscht als Liebe, Geborgenheit und Stabilität - und genau das bleibt ihm wieder und wieder verwehrt. Wilbur muss sich der Welt stellen, wobei er überhaupt keinen Antrieb hat, für seinen Platz im Leben zu kämpfen. Dem kleinen Jungen wäre es lieber, das Ganze wäre schon vorbei. Der Beginn seines Lebens ist bereits bezeichnend für den weiteren Verlauf: ein untergewichtiges, schwaches Bübchen, dessen Mutter bei der Geburt stirbt und dessen Vater sich aus dem Staub macht. Die Figur des Wilbur ist so liebevoll gezeichnet, dass man von der ersten Seite an eine ungemeine Fürsorge und ein starkes Mitgefühl für ihn entwickelt. Auch die Geschichten und Charakteren der Nebenfiguren sind fantastisch ausgearbeitet. Lappert versteht es, die einzelnen Figuren zum Leben zu erwecken. Ein tragisch-schönes, fesselndes und sprachlich hervorragendes Buch!