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Der Exorzist - Die neue Fassung - Kinofassung + Extended Director's Cut Special Edition [2 BRs]

Laufzeit Extended Director's Cut: 132 Minuten Laufzeit Original Kinofassung: 122 Minuten Gräßliche Dämonen haben von der 12jährigen Regan Besitz ergriffen. Zwei Jesuitenpater versuchen, das verunstaltete Mädchen durch Teufelsaustreibung zu retten. William Friedkins perfekt inszinierter Psychothriller löste bei seiner Erstaufführung weltweit Skandale aus. Reihenweise verließen schockierte Zuschauer die Kinos. Presse und Publikum waren fasziniert und entsetzt über den mit 3 Oscars ausgezeichneten Film. Heute gehört der "Exorzist" zu den Kultfilmen seines Genres.
RezensionBild
Technische Daten (Extended Director\'s Cut):

Codec: VC-1 Video (Advanced Profile 3)
Bitrate: 22001 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Sowohl der Extended Director\'s Cut als auch die Kinofassung liegen auf den beiden Blu-ray Discs im Bildformat 1,78:1 vor. Die Transfers unterscheiden sich nicht auffällig voneinander, auch wenn einige Quellen von ein paar Einstellungen sprechen, wo die Kinofassung ein etwas verrauschteres Bild haben soll. Bei einer Stichprobe durch den Rezensenten zeigte sich allerdings kein erwähnenswerter Unterschied. Die Bildqualität ist für einen 35 Jahre alten Film, der absichtlich im Pseudo-Dokumentations-Look gedreht wurde, sehr ordentlich aus. Viele Szenen sind mit einem exorbitanten Rauschen durchzogen, das auch nicht immer nur analoger Natur ist. Es wurde leicht rauschgefiltert, wodurch die Partikel mitunter leicht unsauber und bröselig wirken und dem Bild etwas die Schärfe nehmen. Dann gibt es aber auch viele Szenen mit nur leichtem Filmkorn und sehr guter Feinzeichnung. Vor allem die Masken sind nun allerdings leicht als solche zu erkennen. Nachgeschärft wurde zum Glück nicht merklich. Die Kompression arbeitet auf Grund des schwierigen Rauschverhaltens am Limit und tendiert manchmal zu leichter Artefaktbildung. Am besten an diesem Blu-ray-Transfer sind jedoch die fantastischen Farben. Das Geschehen wirkt satt und extrem realitätsnah. Alterserscheinungen bemerkt man kaum. Auch die Kontrastbalance überzeugt durch ihre tadellose Ausgewogenheit sowie ein gutes Schwarz. Überstrahlen tut hier nichts und trotzdem bleibt das Geschehen auch in dunklen Szenen stets im rechten Licht. Schmutz sowie analoge Defekte sind kaum noch auf dem Ausgangsmaterial zu erkennen.
RezensionTon
Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1-ES / 48 kHz / 3876 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1-ES / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Französisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Französisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Deutsch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Italienisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Japanisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Russisch: Dolby Digital EX Audio / 5.1-EX / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Spanisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Kommentar: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB
Ungarisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB
Polnisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB
Portugiesisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Spanisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB

Zuerst betrachten wir den Extended Director\'s Cut von DER EXORZIST. Dieser besitzt einen DTS-HD Master Audio 5.1-Mix in Englisch sowie eine Dolby Digital 5.1-Tonspur mit der neuen deutschen Synchronisation, da die Kino-Synchronisation nicht auf einen Sechskanal-Mix remasterbar war. Entsprechend basieren beide Tonspuren auf der gleichen Abmischung. Diese präsentiert sich äußerst satt und klar mit druckvollen Mitten sowie gut aufgelösten Höhen, wenn man das Alter der Produktion zu Grunde legt. Auch der Tiefenbass rumpelt ein paar Mal bei Schock-Sequenzen vor sich hin. Direktional abgemischte Surroundeffekte sind eher rar und recht diffus, dafür hat man aber Umgebungsklänge sowie Musik auf die Kanäle verteilt, was auch durchaus Anflüge von Räumlichkeit aufkommen lässt. Die Dialogwiedergabe ist bei beiden Sprachfassungen einwandfrei.

Die Kinofassung bietet für alle Synchronisationen auf der Disk, darunter auch die deutsche Original-Kinosynchro, Dolby Digital 1.0 (Mono)-Tracks, während das Original erneut in DTS-HD Master Audio 5.1 abgemischt wurde. Diese Tonspur klingt auch gleich, während der deutsche Mono-Track etwas mittig und dumpf daherkommt. Verzerrungen gibt es bis auf ein paar schrille Effekte eigentlich kaum und die Dialogverständlichkeit ist zu jeder Zeit gegeben.
RezensionBonus
Natürlich sind für beide Fassungen von DER EXORZIST deutsche, englische sowie weitere Untertitel verfügbar. Das Bonusmaterial ist hierbei auf beide Disks verteilt:

Extended Director\'s Cut:

Hier gibt es zuerst den Audiokommentar von Regisseur William Friedkin zu hören. Dieser weist sich als eine muntere Mixtur aus Anekdoten vom Set, klassischen Szenenanalysen sowie das Aufzeigen der Fassungsunterschiede. Ganz interessant, aber leider nicht übersetzt in Form von Untertiteln. Die halbstündige Dokumentation \"Der Dreh - Heraufbeschwörung der Hölle\" (HD) ist ziemlich neu und befasst sich wie der Name schon andeutet mit den Dreharbeiten, zu welchen verschiedene Mitglieder von Cast und Crew Inhalte in Form von Interviews beisteuern. Dabei sieht man immer wieder erläuternde Ausschnitte vom Set, die von einer speziellen Crew gedreht wurden, die für diese Aufnahmen zuständig war. Ebenfalls als hochinteressant entpuppen sich die Aufnahmen von den Effekt-Tests sowie der Masken-Crew, die ausführlich bei der Arbeit gezeigt wird. \"Die Drehorte: Georgetown gestern und heute\" (HD) ist eine neun Minuten lange Abhandlung, warum man ausgerechnet Georgetown ausgewählt hat und wie die Drehorte heute aussehen. Anschließend geht es in \"Die Gesichter des Todes: Die verschiedenen Versionen des Films\" (HD). Man erfährt, dass Blatty mit der Kinofassung nicht zufrieden war, Friedkin aber schon, obwohl er auf Druck des Studios schneiden musste. Des Weiteren werden verschiedene neue Szenen des Director\'s Cut analysiert in den knapp zehn Minuten. Zum Abschluss der Disk gibt es noch zwei Trailer, drei TV-Spots sowie drei Radio-Werbeclips zur neuen Fassung von DER EXORZIST zu sehen.

Kinofassung:

Die Kinofassung beginnt mit einer zweiminütigen Einleitung durch William Friedkin, der die Stärken des Films betont und erklärt, um was es eigentlich in der Story geht. Den Film begleiten optional zwei Audiokommentare. Der erste wird von William Friedkin gesprochen und ist ein anderer als der der Extended Version. Trotzdem ähnelt sich der Inhalt, auch wenn Friedkin natürlich noch keine Vergleiche ziehen kann, sondern sich eher auf die Entstehung von DER EXORZIST in allen seinen Facetten fokussiert. Allerdings hört sich dieser Kommentar bisweilen etwas steif und \"abgelesen\" an. Die zweite Kommentarspur wird von Autor William Peter Blatty gesprochen und angesichts der Tatsache, dass er die Kinofassung niemals so richtig mochte, erscheint dieser Umstand doch recht erstaunlich. Schlussendlich geht es hier aber weniger um den Film als vielmehr um religiöse sowie mystische Motive in Verbindung mit seiner Romanvorlage. Es folgt anschließend eine dreiminütige Galerie mit Skizzen und Storyboards, gefolgt von drei Interviews mit Friedkin und Blatty. Diese laufen insgesamt neun Minuten, wobei die beiden über viele Themen wie geschnittene Szenen oder die Entwicklung von DER EXORZIST vom Buch zum Film diskutieren, wobei hier wirklich so etwas wie eine Diskussion stattfindet und nicht jeder für sich einen kleinen Vortrag hält. Sehr lustig ist dabei Friedkins Vergleich mit einem Gemälde aus dem Louvre, das man vollenden will. Dann wäre da noch das Original-Ende von DER EXORZIST zu erwähnen, welches zwei Minuten dauert und zusätzliches Material enthält, das man wegen fehlender beziehungsweise mangelhafter Dialogtonspur nicht in die Extended Fassung integrieren konnte. Zum Schluss gibt es noch drei USA-Kinotrailer sowie vier TV-Spots zur Kinofassung zu sehen.
Zitat
DER EXORZIST gilt nicht umsonst als eines der bahnbrechendsten Werke des Horror-Genres. Bei der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von William Peter Blatty wurde im Jahr 1973 der damals sehr erfolgreiche Dokumentarfilm-Regisseur William Friedkin verpflichtet, welcher dem Zuschauer mit dem damals völlig neuen, pseudo-dokumentarischen Touch von DER EXORZIST eine unheimliche Nähe und Realismus einflößte. Die Handlung spielt sich dabei überwiegend im Zimmer der zwölfjährigen Regan (Linda Blair, SUPERNATURAL) ab, die von dem Dämon Pazuzu besessen ist und eine ganz furchtbare Entwicklung im Laufe des Films durchmacht. Die anfänglichen Fluchereien und Boshaftigkeiten gegenüber ihrer Mutter Chris (Ellen Burstyn, REQUIEM FOR A DREAM) sind da nur der Anfang. Als die Ärzte nicht mehr weiter wissen und im Haus unerklärliche Dinge passieren, wendet sich Chris in letzter Verzweiflung an den geistlichen Psychologen Pater Karras (Jason Miller, DER EXORZIST III), der an Regan einen Exorzismus durchführen soll. Da dieser aber über keinerlei Erfahrung verfügt, zieht die Kirche den Routinier Pater Lancaster Merrin (Max von Sydow, RUSH HOUR 3) zu Rate, um die gefährliche Teufelsaustreibung vorzunehmen...

Wie erwähnt, schuf Regisseur William Friedkin mit DER EXORZIST eine ganz neue Art des Horrorfilms. Ungeschönt, roh und voll mit der Kamera draufgehalten ist hier das Motto. Nichts findet im Halbdunkeln statt - das Grauen wird mit voller Wucht dem Zuschauer ins Gesicht geschleudert. Das ist heute in Zeiten von Splatter und Gore sicherlich nichts allzu Besonderes mehr, allerdings versprüht DER EXORZIST nachwievor eine besonders gruselige Atmosphäre, auch wenn es hintergründig eigentlich nur um den klassischen Kampf zwischen guten und bösen Mächten im Menschen und auf Erden geht. Das ist nämlich grob die Botschaft der Vorlage von William Peter Blatty. Die Transformation von Regan zum Dämon geht mit allerlei optischen Veränderungen sowie deftigen verbalen Ausbrüchen einher und auf Grund des vorgeschobenen Realismus wirkt das gleich doppelt beängstigend. Die Darsteller spielen allesamt wirklich hervorragend, auch wenn mittlerweile bekannt ist, dass Linda Blair viel Lob zu Unrecht eingesackt hat, denn sowohl einige ihrer \"dämonischen\" Szenen sowie die \"Dämonen-Dialoge\" gehen nicht auf ihr Konto. Etwa eine der besten Szenen des Films, wo Regan völlig verrenkt und Blut triefend im sogenannten Spiderwalk die Treppe herunter krabbelt. Es geht das Gerücht um, dass sich Takashi Shimizu von der Sequenz für den \"Kayako-Walk\" seiner THE GRUDGE-Werke inspirieren hat lassen. Die erwähnte Sequenz gibt es übrigens nur auf der Extended Director\'s Cut Disc zu sehen, denn für diese Fassung wurden im Jahr 2000 einige entfernte Szenen wieder eingefügt und digital überarbeitet, weil die Effekte im Jahr 1973 noch zu unausgereift waren. Insgesamt sollte man sich DER EXORZIST auch als Angehöriger der jüngeren Filmfan-Generation auf keinen Fall entgehen lassen, denn es handelt sich bei DER EXORZIST eindeutig um einen zeitlosen Klassiker des Horrorfilms.

Das 2 Disc Set von Warner Home Video bietet auf den beiden Blu-rays beide Fassungen des Films in restaurierter Qualität. Die Technik stimmt, wenngleich sie nicht perfekt ist, und die Ausstattung erscheint sehr üppig.
Auszeichnung
1974 - Oscar:
- Bestes Drehbuch nach einer Vorlage
- Bester Ton
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 2
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 22.10.2010
Regisseur William Friedkin
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Ungarisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Dänisch, Holländisch, Türkisch, Thai, Span
EAN 5051890017895
Genre Horror/Thriller
Studio Warner Home Video
Originaltitel The Exorcist
Spieldauer 132 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Französisch: DD 5.1, Italienisch: DD 5.1, Spanisch: DD 5.1, Ungarisch: DD 2.0, Portugiesisch: DD 2.0, Polnisch: DD 2.0, Russisch: DD EX 5.1, Englisch: DTS HD 6.1
Verkaufsrang 347
Verpackung Schuber (Blu-ray Softbox Standard)
Film (Blu-ray)
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Kundenbewertungen

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Der Schockierendste Film aller Zeiten!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2011

Dieser Film ist das absolut Böse er schockiert von der ersten bis zur letzten Minute. Ich konnte 1 Woche nicht mehr richtig schlafen weil mich dieser Film so geflasht hat. Was ich nicht verstehe ist warum dieser Film ab 16 ist da hat die FSK bestimmt geschlafen. Eine ganz... Dieser Film ist das absolut Böse er schockiert von der ersten bis zur letzten Minute. Ich konnte 1 Woche nicht mehr richtig schlafen weil mich dieser Film so geflasht hat. Was ich nicht verstehe ist warum dieser Film ab 16 ist da hat die FSK bestimmt geschlafen. Eine ganz interessante Figur ist Pater Merrin gespielt von Max von Sydow ich fine diesen Figur sehr überzeugend. Einmal gesehen und man wird diesen Film nie mehr vergessen. Die Blu-ray ist auch perfekt gelungen.

Die Wirklichkeit ist viel erschreckender
von hedgey aus würzburg am 04.11.2010

Ist man ein gläubiger Mensch, so kann einem dieses Horrortheater schon eine gehörige Angst einjagen. Der Leibhaftige lässt so richtig die Sau raus. Doch warum sollte man den Film so ernst sehen? Als Trip mit der Geisterbahn funktioniert er richtig gut und man kann sich voller Hingabe erschrecken lassen. Doch... Ist man ein gläubiger Mensch, so kann einem dieses Horrortheater schon eine gehörige Angst einjagen. Der Leibhaftige lässt so richtig die Sau raus. Doch warum sollte man den Film so ernst sehen? Als Trip mit der Geisterbahn funktioniert er richtig gut und man kann sich voller Hingabe erschrecken lassen. Doch der Film kommt nicht ohne Pferdefuß daher. Nimmt man Bessesseheit für bare Münze, wie es die Kirche ja tut, so erscheint Friedkins Exorzist als oberflächlich erzähltes verharmlosendes Märchen im Vergleich mit der wahren Geschichte der Anneliese Michel aus Klingenberg. Sie mußte den an ihr verübten Exorzismus mit dem Leben bezahlen, weil man ihr ärztliche Hilfe vorenthielt und sie dabei verhungern ließ. Wer Anneliese Michels Geschichte noch nicht kennt, dem sei Hans-Christian Schmids Film REQUIEM ans Herz gelegt. Hier wird das Thema nicht sensationslüstern ausgebeutet und Menschen wie Anneliese Michel wird Ihre Würde zurückgegeben.