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Die Insel der Witwen

Historischer Roman

(4)
Taldsum, eine Insel im friesischen Wattenmeer, Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Leben der Bewohner ist geprägt von der Seefahrt, dem Tod und bitterer Armut. Als ein Leuchtturm auf dem Eiland errichtet werden soll, schlagen die Wogen der Empörung hoch. Auch die junge Seemannswitwe Keike Tedsen, die wie viele Frauen von der Strandräuberei lebt, fürchtet um ihr karges Auskommen. Dann aber verliebt sie sich in den Hamburger Ingenieur Andreas Hartmann, der mit dem Leuchtturmbau beauftragt ist. Es ist eine schicksalhafte Liebe, die das Leben der beiden für immer verändern soll …
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 271 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.07.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783839235027
Verlag Gmeiner Verlag
Dateigröße 326 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Insel der Witwen
von Ikopiko aus Hesel am 14.11.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Insel der Witwen“ ist ein historischer Roman, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf Taldsum, einer fiktiven Insel im friesischen Wattenmeer, spielt. Der Hamburger Ingenieur Andreas Hartmann bekommt den Auftrag, auf der kleinen friesischen Insel Taldsum einen Leuchtturm zu bauen. Er erfüllt sich damit seinen Lebenstraum und erhält... „Die Insel der Witwen“ ist ein historischer Roman, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf Taldsum, einer fiktiven Insel im friesischen Wattenmeer, spielt. Der Hamburger Ingenieur Andreas Hartmann bekommt den Auftrag, auf der kleinen friesischen Insel Taldsum einen Leuchtturm zu bauen. Er erfüllt sich damit seinen Lebenstraum und erhält gleichzeitig die Möglichkeit, ein paar Monate seiner Familie zu entfliehen. Seine Frau ist übertrieben fromm und er fühlt sich in seinem Heim stark eingeengt. Die Insulaner treten Hartmann feindlich gegenüber. Das Strandjern, die Bergung von Strandgut verunglückter Schiffe, ist für viele von ihnen lebensnotwendig, denn auf der Insel herrscht große Armut. Der Leuchtturm wird das Stranden der Schiffe verhindern und ihnen diese Lebensgrundlage nehmen. Obwohl jede Familie auf der Insel tödlich verunglückte Seefahrer zu beklagen hat, sträuben sie sich gegen den Bau des lebensrettenden Leuchtturms. Trotz der Feindseligkeit kommen sich Hartmann und die Witwe Keike Tedsen näher und verlieben sich ineinander. Während dieser heimlichen Treffen können beide vorübergehend der Realität entfliehen und ihr einsames und hartes Leben vergessen. Doch der Tag der Einweihung des Leuchtturmes und somit die Abreise von Hartmann stehen bereits fest ... Dagmar Fohl schafft es, das karge, entbehrungsreiche Leben auf einer friesischen Insel vor mehr als 150 Jahren lebendig werden zu lassen. Die Insulaner leben am Existenzminimum. Das Meer und die Gezeiten bestimmen ihren Lebensrhythmus. Sehr ausgeprägt ist der Aberglaube, auf den der Roman immer wieder anspielt, wodurch leider die Geschichte an sich etwas leidet. Sehr gut gelungen sind die Zeitsprünge und Ortswechsel von der Insel Taldsum in einen Gerichtssaal in Hamburg. Auch wenn der Leser erahnen kann, dass Hartmann ein schweres Verbrechen begangen hat, wird die Art und das Ausmaß der Tat erst auf den letzten Seiten klar. Bei „Insel der Witwen“ handelt es sich nicht um einen Inselkrimi, wie man ihn kennt. Es wird gemordet, es wird geraubt, aber dies steht nicht im Vordergrund, sondern dient als Darstellung des entbehrungsreichen, von Aberglauben durchwirkten Leben der Insulaner. Der Untertitel „Historischer Roman“ ist daher durchaus treffend. Ich bewerte dieses Buch mit drei bis vier von fünf Sternen, da der Aberglaube in diesem Buch für meinen Geschmack einen zu großen Umfang eingenommen hat.

Die Insel der Witwen
von Ikopiko aus Hesel am 14.11.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Insel der Witwen“ ist ein historischer Roman, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf Taldsum, einer fiktiven Insel im friesischen Wattenmeer, spielt. Der Hamburger Ingenieur Andreas Hartmann bekommt den Auftrag, auf der kleinen friesischen Insel Taldsum einen Leuchtturm zu bauen. Er erfüllt sich damit seinen Lebenstraum und erhält... „Die Insel der Witwen“ ist ein historischer Roman, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf Taldsum, einer fiktiven Insel im friesischen Wattenmeer, spielt. Der Hamburger Ingenieur Andreas Hartmann bekommt den Auftrag, auf der kleinen friesischen Insel Taldsum einen Leuchtturm zu bauen. Er erfüllt sich damit seinen Lebenstraum und erhält gleichzeitig die Möglichkeit, ein paar Monate seiner Familie zu entfliehen. Seine Frau ist übertrieben fromm und er fühlt sich in seinem Heim stark eingeengt. Die Insulaner treten Hartmann feindlich gegenüber. Das Strandjern, die Bergung von Strandgut verunglückter Schiffe, ist für viele von ihnen lebensnotwendig, denn auf der Insel herrscht große Armut. Der Leuchtturm wird das Stranden der Schiffe verhindern und ihnen diese Lebensgrundlage nehmen. Obwohl jede Familie auf der Insel tödlich verunglückte Seefahrer zu beklagen hat, sträuben sie sich gegen den Bau des lebensrettenden Leuchtturms. Trotz der Feindseligkeit kommen sich Hartmann und die Witwe Keike Tedsen näher und verlieben sich ineinander. Während dieser heimlichen Treffen können beide vorübergehend der Realität entfliehen und ihr einsames und hartes Leben vergessen. Doch der Tag der Einweihung des Leuchtturmes und somit die Abreise von Hartmann stehen bereits fest ... Dagmar Fohl schafft es, das karge, entbehrungsreiche Leben auf einer friesischen Insel vor mehr als 150 Jahren lebendig werden zu lassen. Die Insulaner leben am Existenzminimum. Das Meer und die Gezeiten bestimmen ihren Lebensrhythmus. Sehr ausgeprägt ist der Aberglaube, auf den der Roman immer wieder anspielt, wodurch leider die Geschichte an sich etwas leidet. Sehr gut gelungen sind die Zeitsprünge und Ortswechsel von der Insel Taldsum in einen Gerichtssaal in Hamburg. Auch wenn der Leser erahnen kann, dass Hartmann ein schweres Verbrechen begangen hat, wird die Art und das Ausmaß der Tat erst auf den letzten Seiten klar. Bei „Insel der Witwen“ handelt es sich nicht um einen Inselkrimi, wie man ihn kennt. Es wird gemordet, es wird geraubt, aber dies steht nicht im Vordergrund, sondern dient als Darstellung des entbehrungsreichen, von Aberglauben durchwirkten Leben der Insulaner. Der Untertitel „Historischer Roman“ ist daher durchaus treffend. Ich bewerte dieses Buch mit drei bis vier von fünf Sternen, da der Aberglaube in diesem Buch für meinen Geschmack einen zu großen Umfang eingenommen hat.

Keine Strandlektüre
von Anja / Wolfgang am 07.11.2010

Die Autorin Dagmar Fohl nimmt die Leser mit auf eine Reise, die in die Abgründe der menschlichen Psyche führt. Wer sich fuer gut und schoen erzaehlte Geschichte und die deutschen Inseln interessiert, dem ist das Buch absolut zu empfehlen. Wer einen spannenden Nordsee-Krimi oder einen kessen Liebesroman erwartet... Die Autorin Dagmar Fohl nimmt die Leser mit auf eine Reise, die in die Abgründe der menschlichen Psyche führt. Wer sich fuer gut und schoen erzaehlte Geschichte und die deutschen Inseln interessiert, dem ist das Buch absolut zu empfehlen. Wer einen spannenden Nordsee-Krimi oder einen kessen Liebesroman erwartet wird entäuscht, auch wenn gemordet und geliebt wird. Nicht unbedingt unterhaltsame Urlaubslektuere!