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Westflug - Entführung aus Liebe

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Der westdeutsche Ingenieur Michael Franjek und die ostdeutsche Bedienung Anja Rautenberg lernen sich 1978 kennen und lieben. Beide beschließen, mit gefälschten Pässen über die Grenze zu fliehen und engagieren Jürgen Treske, der eigentlich in Anja verliebt ist, als Fluchthelfer. Als Michael kurz vor der geplanten Flucht von der Stasi aufgegriffen und verhaftet wird, kapert Jürgen ein Flugzeug (mit einer Spielzeugpistole) und zwingt die beiden Piloten, auf dem West-Berliner Flughafen Tempelhof zu landen. Alle aus dem Osten stammenden Passagiere - inklusive des Flüchtlingstrios - sehen sich dadurch plötzlich mit der Entscheidung ihres Lebens konfrontiert... - Der Luftpirat wollte gar keine Heldentat vollbringen - er hatte a) einen wahnsinnigen Plan und b) keine andere Wahl.
Portrait
Sophie von Kessel ist als Film- und Fernsehschauspielerin international gefragt. Bei den Salzburger Festspielen 2008 verkörperte sie die Buhlschaft im Jedermann. Im Fernsehen ist sie in zahlreichen Produktionen zu sehen, aktuell u. a. in der Komödie Zwei Weihnachtsmänner oder dem Drama Das Unglück von Überlingen
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Erscheinungsdatum 27.09.2010
Regisseur Thomas Jauch
Sprache Deutsch
EAN 0886975966394
Genre Drama
Studio Universum Film GmbH
Originaltitel WESTFLUG - ENTFÃœHRUNG AUS LIEBE
Spieldauer 115 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1 Surround
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
11,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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beeindruckendes Geschichtsdrama
von einer Kundin/einem Kunden aus Rhein-Neckar-Kreis am 07.10.2010

Der Film lässt der Vorgeschichte dieser ungewöhnlichen Flucht viel Zeit, sich zu entwickeln. Der Zuschauer taucht ein in den DDR-Alltag von vor 32 Jahren. Anja (Sophie von Kessel) lebt, nicht zuletzt ihrer Tochter Jule (Fee Benz) zuliebe, relativ angepasst. Ihr Kollege Jürgen dagegen reizt die engen Grenzen gerne aus... Der Film lässt der Vorgeschichte dieser ungewöhnlichen Flucht viel Zeit, sich zu entwickeln. Der Zuschauer taucht ein in den DDR-Alltag von vor 32 Jahren. Anja (Sophie von Kessel) lebt, nicht zuletzt ihrer Tochter Jule (Fee Benz) zuliebe, relativ angepasst. Ihr Kollege Jürgen dagegen reizt die engen Grenzen gerne aus und eckt dabei immer wieder bei den Staatsorganen an. Hendrik Duryn zeigt hier wieder seine lockere Seite, mit der er als „der Lehrer“ den Deutschen Fernsehpreis 2009 gewonnen hat. Als sich der Westdeutsche Michael (Oliver Mommsen) in Anja verliebt und Anja sich auf Michael einlässt, wird sie von der Stasi unter Druck gesetzt. Auch Jürgen bekommt deren langen Arm zu spüren. Nicht zuletzt dank eines lieben IM-Nachbarn immer mehr in die Enge getrieben, planen sie zusammen ihre Flucht über Danzig. Doch Michael wird verhaftet und der Fluchtplan platzt. Jule bringt Jürgen auf eine andere Idee für die Flucht – mit einer Spielzeugpistole vom Flohmarkt. Fee Benz wickelt mit ihren großen blauen Augen und ein paar Kullertränen nicht nur die Flugsicherheitskontrolleurin um den Finger, so dass die Spielzeugpistole mit an Bord darf, sondern auch den Zuschauer. Hendrik Duryns schauspielerische Sternstunde schlägt bei der eigentlichen Entführung des Flugzeugs – der Film insgesamt seine bisher wohl beste und facettenreichste Darstellung. Statt erfreut begrüßt zu werden, erwartet die Flugzeugentführer im Westen Bürokratie, Presserummel und die Mühlen der großen Weltpolitik. Gleichzeitig ist Michael noch immer in Haft, hier hat Oliver Mommsen seine stärksten Szenen. Anja droht an der Situation zu zerbrechen – eine Paraderolle für Sophie von Kessel. Während Anja noch mit sich um eine Entscheidung ringt, pokert Jürgen schon wieder… Lohnenswert auch das Bonusmaterial – die Protagonisten von 1978 kommen zu Wort, es wird aber auch gezeigt, wie der Film das Ostberlin der 70-er Jahre wieder auferstehen lässt.

Packendes Geschichtsdrama
von einer Kundin/einem Kunden aus Rhein-Neckar-Kreis am 06.10.2010

Der Film lässt der Vorgeschichte des Fluchtplans sehr viel Zeit und zeichnet die DDR-Alltagsverhältnisse realistisch nach. Hier brilliert Hendrik Duryn mit seiner aus "Der Lehrer" bekannten flapsigen Seite. Von der Stasi immer mehr in die Enge getrieben - dem lieben IM-Nachbarn sei Dank - sind Anja u. Michael für... Der Film lässt der Vorgeschichte des Fluchtplans sehr viel Zeit und zeichnet die DDR-Alltagsverhältnisse realistisch nach. Hier brilliert Hendrik Duryn mit seiner aus "Der Lehrer" bekannten flapsigen Seite. Von der Stasi immer mehr in die Enge getrieben - dem lieben IM-Nachbarn sei Dank - sind Anja u. Michael für ihren Fluchtplan trotz Michaels Bedenken auf Jürgens Hilfe angewiesen. Nachdem Michael nicht wie verabredet in Danzig eintrifft, wird Anja immer nervöser - sehr glaubwürdig von Sophie von Kessel dargestellt. Der Fluchtplan entwickelt sich aus einem Marktbesuch, bei dem Anjas Tochter Jule (Fee Benz) die Spielzeugpistole entdeckt. Wunderbar die Szene, in der Fee Benz mit ihren unschuldigen blauen Augen die polnische Personenkontrolleurin davon überzeugt, die Spielzeugpistole mit an Bord zu nehmen. Die eigentliche Flugzeugentführung wird dann für Hendrik Duryn zur Sternstunde - seine Mimik spiegelt das Schwanken zwischen Hoffen und Bangen - für mich seine bisher beste Leistung. Oliver Mommsen hat seine stärksten Szenen bei der Passkontrolle und als verzweifelter Häftling. Dass im Westen auch nicht alles einfach ist, wird dann in den Flughafenszenen deutlich. Sophie von Kessel bringt Anjas Zerrissenheit realistisch auf den Bildschirm. Jürgens Coup mit den Amerikanern ist zwar spektakulär, er überzeugt mich von der Story her aber deutlich weniger als Anjas Entscheidung in letzter Minute. Die DVD überzeugt auch durch das Bonusmaterial, in dem erläutert wird, wie das Ostberlin der späten 70-er Jahre bei den Dreharbeiten wieder auferstanden ist. Daneben kommen auch die Flüchtlinge von damals zu Wort.