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Zur falschen Zeit

Roman

KIWI Band 1249

Alain Claude Sulzer

(21)
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Beschreibung

»Ein ausgezeichneter Erzähler« Christine Westermann, WDR

Mit siebzehn erwacht seine Neugier. Gekannt hat er seinen Erzeuger nicht; er starb kurz nach seiner Geburt. Jahrelang hat er die Fotografie, die in seinem Zimmer steht und offenbar von einem Berufsfotografen gemacht wurde, kaum beachtet, bis ihm eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auffällt. Warum zeigt sie viertel nach sieben? Welcher Fotograf macht um diese Zeit Bilder?Der Erzähler beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und gerät in Paris auf die Spur der wahren Geschichte seines Vaters. Mit der Wucht einer griechischen Tragödie entfaltet Alain Claude Sulzer die Geschichte eines Mannes, der an sich selbst und den Zeitumständen, in denen er lebt, scheitert.

»Nach und nach erforscht der Sohn den Leidensweg seines Vaters, von dem Alain Claude Sulzer mit einer Zurückhaltung, Kraft und Feinfühligkeit erzählt, die, wie es scheint, ebenfalls aus einer anderen Zeit herrührt.« (Le Nouvel Observateur)

»Ein Buch, das mit jeder Seite süchtiger macht!« (Wienerin)

"Nach und nach erforscht der Sohn den Leidensweg seines Vaters, von dem Alain Claude Sulzer mit einer Zurückhaltung, Kraft und Feinfühligkeit erzählt, die, wie es scheint, ebenfalls aus einer anderen Zeit herrührt." Le Nouvel Observateur
"Ein Buch, das mit jeder Seite süchtiger macht!" Wienerin

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 14.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04393-8
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12,5/1,7 cm
Gewicht 187 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 47906

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Buchhändler-Empfehlungen

Einmalige und grßartige Unterhaltung!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Der Erzähler begibt sich auf die Suche seines Vaters, der sich vor langer Zeit das Leben genommen hatte. Siebzehn Jahre hatte er das einzige Foto, was er von ihm besaß, nicht wahrgenommen, bis ihn eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auf der Fotografie zum Nachdenken bringt. Die Uhr zeigt viertel nach sieben. Welcher Forograf macht zu solch einer Zeit ein Foto? das ist einalige und großartige Unterhaltung! Lassen Sie sich vim Schreibstil und der Atmoshäre dieses Buches einfangen! Sie werden es nicht bereuen!

"Ein ganz großartiger Roman!"

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Schon vor Jahren bin ich zufällig auf "Ein perfekter Kellner" gestoßen (ist leider nicht mehr lieferbar) und bin seitdem von Alain Claude Sulzers Erzählkunst begeistert. Zu seinem wunderbaren, neuen Roman haben meine KollegInnen alles gesagt. Ich kann nur noch ergänzen: "Liebe Leserinnen und Leser, ich bitte um mehr Aufmerksamkeit für diesen wunderbaren Erzähler."

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Recht langatmig erzählt aber sprachlich brillant entfaltet Alain Claude Sulze hier das Porträt eines Menschen, der sich zeitlebens verstellt hat, um Akzeptanz zu erreichen.

Auf der Suche nach dem Vater
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 07.03.2013

Das Foto steht schon immer in seinem Zimmer, aber erst mit siebzehn nimmt der Ich-Erzähler es ganz bewusst wahr und betrachtet es intensiv. Es zeigt seinen verstorbenen Vater, von dem er nichts weiß. Warum hat die Mutter nie etwas erzählt? Die Uhr, die der Vater auf dem Foto trägt, sollte doch eigentlich wohl der Sohn besitzen; ... Das Foto steht schon immer in seinem Zimmer, aber erst mit siebzehn nimmt der Ich-Erzähler es ganz bewusst wahr und betrachtet es intensiv. Es zeigt seinen verstorbenen Vater, von dem er nichts weiß. Warum hat die Mutter nie etwas erzählt? Die Uhr, die der Vater auf dem Foto trägt, sollte doch eigentlich wohl der Sohn besitzen; wo ist sie? Er macht sich auf den Weg; begibt sich auf Spurensuche und nach und nach erfahren wir die ganze Geschichte... . Sulzer versteht es, in seinem ruhigen, feinen Erzähltempo die Charaktere ganz authentisch darzustellen; man sieht sie förmlich vor sich, kann die Stimmung spüren. Auf zwei Zeitebenen toll erzählt; ein Buch, das einen nicht mehr loslässt!!

Feinfühliges Sittengemälde mit eleganten Pinselstrichen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 22.11.2012

Wie so oft bin ich durch Kollegenrezensionen auf diese Buch aufmerksam geworden und bin mehr als froh, es gelesen zu haben, obwohl es berührt, aufwühlt, nachdenklich und betroffen macht. Man kann dieses sprachliche Kleinod auf vielen Ebenen lesen: Da ist die Suche und das Interesse des Sohnes an einem Vater, den er nie gekannt h... Wie so oft bin ich durch Kollegenrezensionen auf diese Buch aufmerksam geworden und bin mehr als froh, es gelesen zu haben, obwohl es berührt, aufwühlt, nachdenklich und betroffen macht. Man kann dieses sprachliche Kleinod auf vielen Ebenen lesen: Da ist die Suche und das Interesse des Sohnes an einem Vater, den er nie gekannt hat, da ist der Bericht aus einer unsäglichen Zeit der Spießigkeit, da ist eine großartige Liebesgeschichte, da ist Hoffnungslosigkeit gepaart mit den Mechanismen einer Gesellschaft, da ist soviel Druck und Begehren und so vieles mehr. Ich werde dieses Buch ein zweites Mal lesen müssen, um es vielleicht in Gänze besser zu verstehen. Und dies alles verpackt in einen feinfühlig und wohlkonstruierten Plot, mit einer ruhigen und unspektakulären Sprache. Es ist ein Buch, es ist eine Geschichte, die mit jeder Seite neue Aspekte, neue Blickrichtungen, neue Abgründe erschließt. Es beginnt so so harmlos und nett und endet - nein, das müssen sie selber lesen und innerlich erleben. Alain Claude Sulzer: ganz einfach 'Chapeau' und Dank für dieses großartige Buch!!!


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