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Das Buch der Sünden

(6)
Hoch im Norden haust das Böse.
Im Jahre 843 bringen die Normannen den Tod nach Paris. Die Mörder kommen über die Flüsse: Am Morgen besetzen 120 Drachenboote die Seineinsel, am Abend sind die Straßen mit Leichen übersät. Brandgeruch liegt in der Luft.
Hilflos muss der junge Odo mit ansehen, wie sein Vater getötet und seine Mutter verschleppt wird. Er schwört Rache. Jahre später fällt ihm im Kloster Sankt Gallen eine Schrift in die Hände: Das Buch der Sünden. Es prophezeit den Untergang der heidnischen Welt – sobald die sieben Todsünden gesühnt sind. Besessen von der Idee, dieses Werk zu verrichten, macht sich Odo auf den Weg nach Norden. In die gottlose Stadt der Wikinger, nach Haithabu …
Faktensatt und spannend: für die Fans von Bernard Cornwell.
Portrait
Axel S. Meyer

Axel S. Meyer, 1968 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik und Geschichte. Heute lebt er in Rostock, wo er als Reporter und Redakteur der «Ostsee-Zeitung» tätig ist.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 784 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.08.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783644429710
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 3382 KB
Verkaufsrang 40.192
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Sehr spannend“

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

Nach dem ich mir die Staffeln der Serie Vikings angesehen habe, wollte ich gern etwas über Ragnar Loðbrœk lesen. Das war das einzige Buch, wo er drin vor kommt. Allerdings nur am Anfang, als er in Paris einfällt. Da war ich erst einmal enttäuscht. Der Roman um Odo und Helgi war so sehr spannend, dass es dann aber egal war. Nach dem ich mir die Staffeln der Serie Vikings angesehen habe, wollte ich gern etwas über Ragnar Loðbrœk lesen. Das war das einzige Buch, wo er drin vor kommt. Allerdings nur am Anfang, als er in Paris einfällt. Da war ich erst einmal enttäuscht. Der Roman um Odo und Helgi war so sehr spannend, dass es dann aber egal war.

Kundenbewertungen

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Kreuz und quer durch Europa im 9./10. JH
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 22.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das, was auf dem Buchumschlag als Inhaltsbeschreibung steht, gilt grob geschätzt für die ersten 50 Seiten. Wir lernen als Erstes den Protagonisten (?) Odo kennen, der beim schrecklichen Überfall der Normannen auf Paris zuerst seinen Vater verliert und mit ansehen muss, wie seine Mutter geschändet und schließlich verschleppt wird.... Das, was auf dem Buchumschlag als Inhaltsbeschreibung steht, gilt grob geschätzt für die ersten 50 Seiten. Wir lernen als Erstes den Protagonisten (?) Odo kennen, der beim schrecklichen Überfall der Normannen auf Paris zuerst seinen Vater verliert und mit ansehen muss, wie seine Mutter geschändet und schließlich verschleppt wird. Er wird als Waise der Obhut der Kirche anvertraut und wird Priester. Irgendwann stiehlt er ein geheimes Buch über die Vernichtung der Todsünden und macht sich auf die Suche nach seiner Mutter, was ihn nach Dänemark führt. Dort lebt er also unter den Normannen, die damals sein Leben zerstört haben. Das höchste Ziel ist, den Peiniger seiner Mutter zu finden und, wenn die anderen 6 Todsünden bekämpft sind, diesen zu töten. Mehr möchte ich vom Inhalt an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Nach gefühlt sehr kurzer Zeit im Buch rückt Odo eigentlich eher in den Hintergrund, auch wie er die sieben Todsünden bekämpft wird erst sehr spät aufgegriffen (die ersten vier werden dabei auch einfach übersprungen). Stattdessen lernen wir einen anderen jungen Mann aus dem Dorf Haithabu in Dänemark kennen: Helgi. Der macht dann später auch noch einen Ausflug zu den Slawen, wo so nebenbei deren Religion und Lebensweise ein wenig beleuchtet wird. Ich fand das alles insgesamt sehr verwirrend. Das die Inhaltsbeschreibung nur für die ersten Seiten passt, liegt wahrscheinlich daran, dass die Schauplätze so sehr wechseln und es aus meiner Sicht zwei konkurrierende Protagonisten gibt, dass man es wohl nicht besser zusammenfassen konnte (was mir auch schwer gefallen ist). Ich hatte den Eindruck, dass der Autor viele Ideen hatte und sich nicht entscheiden konnte, also alles in ein Buch gepackt hat. Meiner Meinung nach hätten die verschiedenen Handlungsstränge einzeln ausgebaut werden können. Besser wäre aus meiner Sicht gewesen, sich in diesem Roman auf die Geschichte Odos und die Bekämpfung der Sünden zu beschränken, diese dafür dann auch mehr auszuschmücken. Offenbar interessiert sich der Autor auch für die Slawen. Der kurze Ausflug war ganz nett, trägt aber eher zur weiteren Verwirrung bei. Warum nicht ein zweites Buch, wo ja auch eine Flucht der Aufhänger sein kann und dann eher die Geschichte der Slawen beleuchtet wird? Fazit: Ich habe schon viele historische Romane gelesen und wollte nun einen anderen Autor entdecken. Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Zusammenfassend hatte ich den Eindruck, dass der Autor zu viele Ideen zu einem Roman zusammengefasst hat. Sehr schade, denn der Schreibstil hat mir wiederum ganz wunderbar gefallen. Ich werde es nochmal mit einem seiner anderen Romane versuchen.

Lesenswert
von Manuela am 01.11.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ohne nochmals auf den Inhalt einzugehen, möchte ich dieses Buch als lesenswert beschreiben. Die Charaktere waren ausgeprägt und Beschreibungen sehr detailliert. Insgesamt finde ich das Buch spannend und interessant. Da ich auch Bücher im Bekanntenkreis tausche, wurde mir jedoch von älteren LeserInen meist gesagt, dass sie es schwer lesbar... Ohne nochmals auf den Inhalt einzugehen, möchte ich dieses Buch als lesenswert beschreiben. Die Charaktere waren ausgeprägt und Beschreibungen sehr detailliert. Insgesamt finde ich das Buch spannend und interessant. Da ich auch Bücher im Bekanntenkreis tausche, wurde mir jedoch von älteren LeserInen meist gesagt, dass sie es schwer lesbar fanden und manche Szenen zu grausam in der Beschreibung waren. Da ich das Buch aus Zeitgründen auch nicht in kurzer Zeit lesen konnte, ist mir aufgefallen, dass ich immer erst wieder viele Seiten "zurück lesen" musste, um wieder in die Handlung zu kommen. Für Leser, die nicht nur historische Liebesromane bevorzugen, ist es empfehlenswert.

Ein fesselnder Roman
von Alexia am 28.08.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Odo ist ein Junge von acht Jahren, als seine Stadt Paris von den Dänen überfallen wird. Sein Vater wird ermordet, seine Mutter vergewaltigt und verschleppt. Odo kommt in die Obhut eines Klosters. Die tragischen Ereignisse, die 845 sein Leben veränderten, kann der Junge nicht vergessen. Odo, der mittlerweile 24... Odo ist ein Junge von acht Jahren, als seine Stadt Paris von den Dänen überfallen wird. Sein Vater wird ermordet, seine Mutter vergewaltigt und verschleppt. Odo kommt in die Obhut eines Klosters. Die tragischen Ereignisse, die 845 sein Leben veränderten, kann der Junge nicht vergessen. Odo, der mittlerweile 24 Jahre alt ist, hofft immer noch, dass seine Mutter am Leben ist. Durch einen Zufall erfährt er, dass seine Hoffnung durchaus berechtigt ist. Er verlässt das Kloster und macht sich auf die Suche nach seiner Mutter. Doch Odos verzweifelte Suche endet in der Hoffnungslosigkeit. Er beginnt, sich an dem Gedanken festzusaugen, den Mann, der all das Leid über ihn und seine Familie gebracht hat, umzubringen. Den Dänen Ragnar Lodbroek. Den Satan persönlich. Und auf seinem Weg dorthin geht Odo über Leichen und gießt gemäß der Offenbarung des Johannes die sieben Schalen des Zornes Gottes auf die Erde! „Das Buch der Sünden“ ist ein spannender, fesselnder Roman. Axel S. Meyer hat es wunderbar verstanden, die Protagonisten zum Leben zu erwecken. Man empfindet Sympathien für Helgi und Teska, liebt Ansgar und Damek und ist bis zum Schluss, trotz aller begangener Gräueltaten, voller Mitleid für Odo, den irregeleiteten Jungen, der sich als Vollstrecker ansieht.