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North & South (Langfassung) [2 DVDs]

North & South

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Die junge Margaret Hale (Daniela Denby-Ashe) wächst ganz behütet im Süden Englands auf. Als Pfarrerstochter genießt sie einige Privilegien. Doch von einem Tag auf den anderen bricht ihr Vater Richard (Tim Pigott-Smith) plötzlich mit der Kirche und gibt seine Stelle auf. Der Familie bleibt nichts weiter übrig, als ihm in die nordenglische Industriestadt Milton zu folgen. Margaret kann sich mit der neuen Umgebung nur schwer abfinden. Die sozialen Unterschiede sind hier überdeutlich und sie kann das tägliche Elend der Arbeiterfamilien kaum mit ansehen. Deshalb entschließt sie sich, für diese Menschen zu kämpfen. Ihr erklärter Feind ist der Fabrikbesitzer John Thornton (Richard Armitage). Zunächst versucht sie noch, vernünftig mit ihm über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu reden, doch er schenkt ihr kein Gehör. Trotzdem ist er beeindruckt von ihrem unbezähmbaren Temperament. Auch Margaret muss ihm Respekt zollen, als sie mehr über seine Vergangenheit erfährt, die ihn zu so einem rigorosen und scheinbar umbarmherzigen Mann gemacht hat. Inzwischen wird ihr Kontakt zu den Fabrikarbeitern immer enger, die Menschen kommen mit all ihren Sorgen nun zu Margaret. Doch auch ihr teilt das Schicksal kein leichtes Los zu. Als ihre Mutter erkrankt und dem Tode nahe ist, würde sie ihr zu gerne einen letzten Wunsch erfüllen: Noch einmal ihren Sohn Frederick sehen. Doch der lebt in der Verbannung, seine Rückkehr nach England könnte der ganzen Familie gefährlich werden. Inzwischen nähern sich Margaret und John ein wenig an, um tatsächlich bessere Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Doch ihr Verhältnis bleibt gespannt. Nun trifft es die junge Frau besonders hart. Kurz nach ihrer Mutter, verstirbt auch ihr Vater. Ein Freund der Familie, Margarets Patenonkel sorgt nun für sie. Bei einer gemeinsamen Reise in ihre südenglische Heimatstadt muss sie aber feststellen, dass sich auch hier einiges verändert hat. Sie fühlt sich auch dort nicht mehr zu Hause und vermisst ihre Bekannten in Milton. Doch was soll eine mittellose Frau nur machen? Genau jetzt zeigt sich das Schicksal wider gütig: Ihr Patenonkel will den Rest seines Lebens in Südamerika verbringen und überschreibt ihr sein Vermögen. Mit diesem Erbe kehrt Margaret nach Milton zurück, denn dort gibt es jemanden, der schon lange auf sie wartet... Die Liebes- und Lebensgeschichte von Margaret Hale ist eine überaus gelungene und faszinierende Verfilmung. Die BBC hat mit dieser Produktion ein Stück Geschichte lebendig gemacht, denn Kulisse und Ausstattung dieses Vierteilers sind meisterhaft. Ein Fest für jeden Liebhaber des vergangenen Englands und eine Geschichte, die jeden Zuschauer berührt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 2
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 11.10.2010
Regisseur Brian Percival
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4260181983585
Genre Drama
Studio BBC
Originaltitel North & South
Spieldauer 232 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Deutsch: DD 2.0
Verkaufsrang 4.907
Verpackung Softbox im Schuber
Film (DVD)
23,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Bezaubernd, mitreißend, gefühlvoll und romantisch. Dieser Film beruht auf einem ebenso großartigen Roman von Elizabeth Gaskell. Bezaubernd, mitreißend, gefühlvoll und romantisch. Dieser Film beruht auf einem ebenso großartigen Roman von Elizabeth Gaskell.

„Eindrucksvolle Verfilmung“

Jenny Wernicke, Thalia-Buchhandlung Marburg

Die BBC ist bekannt für gelungene Klassikerverfilmungen, diese ist ein von ihren Besten. Überzeugende Darsteller, packende Geschichte und beeindruckende Umgebung ziehen den Zuschauer von Anfang an in die Geschichte und man fühlt mit den Charakteren. Die BBC ist bekannt für gelungene Klassikerverfilmungen, diese ist ein von ihren Besten. Überzeugende Darsteller, packende Geschichte und beeindruckende Umgebung ziehen den Zuschauer von Anfang an in die Geschichte und man fühlt mit den Charakteren.

Kundenbewertungen

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Milieustudie in Bestform
von Mag aus Berlin am 31.12.2012

Nachdem ich vor Jahren die BBC-Verfilmung von "Pride and Prejudice" mit Colin Firth und Jennifer Ehle entdeckt habe, habe ich mir so manche weitere BBC-Literaturverfilmung zugelegt, doch so gut sie auch alle waren, keine reichte so recht an P+P heran..... bis ich auf "North and South" gestoßen bin. Daniela... Nachdem ich vor Jahren die BBC-Verfilmung von "Pride and Prejudice" mit Colin Firth und Jennifer Ehle entdeckt habe, habe ich mir so manche weitere BBC-Literaturverfilmung zugelegt, doch so gut sie auch alle waren, keine reichte so recht an P+P heran..... bis ich auf "North and South" gestoßen bin. Daniela Denby-Ashe und Richard Armitage in den Hauptrollen der Pfarrerstochter Margaret Hale und des Fabrikbesitzers John Thornton, deren so unterschiedliche Herkunft, sowohl örtlich als auch sozial, und ihre dabei gemachten Erfahrungen unvermittelt und brutal aufeinander treffen, sind wahrhaft beeindruckend und ihre aufkeimende Beziehung herrlich verworren und von Vorurteilen und Missverständnissen geprägt, geschildert vor dem Hintergrund der grundlegenden Wandlungen des viktorianischen Zeitalters mit seiner Industrialisierung, dem zunehmenden Elend der Arbeiter und den steifen Konventionen der besseren Gesellschaft. Doch während ein Charles Dickens zur gleichen Zeit sein Augenmerk auf die Armen (besonders Kinder) richtet, zeigt Elizabeth Gaskells Romanvorlage beide Seiten - nicht nur die armen Arbeiter sind zu bedauern und unterstützenswert, auch die Fabrikbesitzer sind Zwängen unterworfen und ein wochenlanger Arbeiterstreik kann auch sie und ihre finanzielle Grundlage gefährden ....... und damit letztendlich das Leid der nun arbeitslosen Arbeiter wieder vergrößern. Neben den zwei Hauptakteuren daher auch eine Paraderolle für Brendan Coyle (gerade als kriegsversehrter Mr. Bates in der Serie "Downton Abbey" im Fernsehen zu sehen gewesen) als Gewerkschaftsmitglied und Arbeiterführer Higgins, der den Wandel vom aufrührerischen Sprecher und Anführer der Arbeiterklasse durch Vermittlung Margarets zu einem versöhnungsbereiten, mitdenkenden und aufbaubereiten Mitarbeiter schafft und dabei auf einen ebenfalls wandlungsfähigen und verständnisvollen Arbeitgeber Thornton trifft. Fazit: Literaturverfilmung der Spitzenklasse, beeindruckender Inhalt (wenn auch an einigen Stellen von der Romanvorlage etwas abweichend), überzeugende Schauspieler und originalgetreues Zeitkolorit (- ausgenommen allerdings die Schlussszene auf dem Bahnhof, die in der Filmform, wenn auch tränenrührig herrlich schnulzig schön, im viktorianischen Zeitalter absolut skandalös und undenkbar gewesen wäre!) - insgesamt aber doch eine stimmige Verfilmung der Superklasse. Dazu als Extras ein Interview mit Hauptdarsteller Richard Armitage und unter der Rubrik Deleted Scenes eine wunderschöne unter die Haut gehende verlängerte Heiratsantragsszene, die Margarets schroffe Ablehnung des Antrags durch die darin enthaltenen Zusatzinformationen noch verständlicher macht.

Perfekt!!!
von Christiane Treder aus Dresden am 15.05.2012

„North & South“ die BBC-Verfilmung des Romans von Elizabeth Gaskell ist in der Langfassung keine Minute langweilig, ganz im Gegenteil, die um 23 Minuten längere Fassung ist „runder“ als die gekürzte Fassung. Der Gegensatz zwischen dem ländlichen Süden Englands und dem industrialisierten Norden wird dargestellt durch das Aufeinandertreffen von Margaret... „North & South“ die BBC-Verfilmung des Romans von Elizabeth Gaskell ist in der Langfassung keine Minute langweilig, ganz im Gegenteil, die um 23 Minuten längere Fassung ist „runder“ als die gekürzte Fassung. Der Gegensatz zwischen dem ländlichen Süden Englands und dem industrialisierten Norden wird dargestellt durch das Aufeinandertreffen von Margaret Hale, der jungen Pfarrerstocher und John Thornton, dem Fabrikbesitzer. Es ist eine Zeit des Umbruchs, immer mehr Menschen sind gezwungen ihren Unterhalt in den aufstrebenden Fabriken des Nordens zu erarbeiten, unter gesundheitsschädlichen Bedingungen zu niedrigen Löhnen. Die Gewerkschaftsmitglieder kämpfen mit einem wochenlangen Streik in der fiktiven Stadt Milton für bessere Arbeitsbedingungen. Margaret ist es vom Süden her gewöhnt, dass die Menschen sich umeinander kümmern, ein Pfarrer sich der Armen annimmt. Der Norden erscheint ihr kalt und abweisend. Sie versucht John Thornton davon zu überzeugen, die Bedingungen für seine Arbeiter zu verbessern. Trotz der Gegensätze verlieben sie sich ineinander. Richard Armitage und Daniela Denby-Ashe sind in ihren Rollen genial. Die Atmosphäre im Milton des 19. Jahrhunderts wird in der Ausstattung und den Kostümen wunderbar dargestellt