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Was davor geschah

Roman

(9)
Es ist eine gefährliche Frage, die bereits den Keim einer Eifersucht enthält: Wie war das eigentlich mit dir, bevor wir uns kannten? Die beiden sind seit Kurzem ein Paar, und sie stellt ihm jene Frage. Seine Antwort wird zu einem Gespinst aus Wahrheit und Dichtung, einem wahren Lügenpalast, errichtet aus soliden Bausteinen von Wirklichkeit. Auf der Bühne Frankfurts inszeniert Martin Mosebach, mit detektivischer Genauigkeit und meisterhafter Sprachkunst, ein böses Spiel von Liebe und Zufall.
Portrait
Martin Mosebach, 1951 geboren, lebt in Frankfurt am Main. Er wurde
u.a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Großen Literaturpreis
der Bayerischen Akademie, dem Kleist-Preis, mit dem Georg-
Büchner-Preis sowie 2015 mit der Goetheplakette ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen zuletzt Der
Mond und das Mädchen (Roman, 2007), Stadt der wilden Hunde
(Nachrichten aus dem alltäglichen Indien, 2008), Als das Reisen noch geholfen hat (Essays, 2011) und Das Blutbuchenfest (Roman, 2014).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.08.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783446236257
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 1219 KB
Verkaufsrang 49.363
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Schlicht und raffiniert zugleich“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

In seinem Roman "Was davor geschah" erzählt Martin Mosebach von zwei Frankfurter Familien der gehobenen Gesellschaft.
Eigentlich ist dies eine unwichtige Geschichte über unwichtige Leute, aber Mosebach fesselt den Leser durch sprachlich geschliffene, subtile und sorgfältig beobachtete, teilweise ironische Beschreibungen, so dass dieser Roman von der ersten bis zur letzten Seite höchst unterhaltsam bleibt.
In seinem Roman "Was davor geschah" erzählt Martin Mosebach von zwei Frankfurter Familien der gehobenen Gesellschaft.
Eigentlich ist dies eine unwichtige Geschichte über unwichtige Leute, aber Mosebach fesselt den Leser durch sprachlich geschliffene, subtile und sorgfältig beobachtete, teilweise ironische Beschreibungen, so dass dieser Roman von der ersten bis zur letzten Seite höchst unterhaltsam bleibt.

„Vor meiner Zeit“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

"Wie war das als es mich noch nicht gab?"
Die Frage nach dem Vorleben des Geliebten beschäftigt wohl die meisten Frauen. In "Was davor geschah" beantwortet ein junger Mann genau diese. Er erzählt dabei eine Geschichte, die eigentlich nicht die Seine ist und die dennoch zu ihm und seiner Freundin führt.
Mosebach schreibt mit so wundervoll leisem Humor, der einen - hat man ihn erst einmal entdeckt - nicht meht loslässt.
"Wie war das als es mich noch nicht gab?"
Die Frage nach dem Vorleben des Geliebten beschäftigt wohl die meisten Frauen. In "Was davor geschah" beantwortet ein junger Mann genau diese. Er erzählt dabei eine Geschichte, die eigentlich nicht die Seine ist und die dennoch zu ihm und seiner Freundin führt.
Mosebach schreibt mit so wundervoll leisem Humor, der einen - hat man ihn erst einmal entdeckt - nicht meht loslässt.

„Ein Roman mit herausragender sprachlicher Qualität“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Wohl in jeder Beziehung zwischen zwei Menschen taucht einmal die Frage auf, was in der Zeit passierte bevor sie sich kennenlernten. Das auf diese Frage folgende Zwiegespräch des Ich-Erzählers und seiner Freundin, ist hier allerdings nur der Rahmen für eine sehr phantasievolle und verzweigte Handlung, die in Frankfurt am Main spielt. Der Ich-Erzähler betrachtet gleichsam von außen ein Sittenbild einer gehobenen Gesellschaft, in dem er selbst nur eine Nebenrolle zu spielen scheint. Anhand der präzisen Schilderung der Charaktere werden die alltäglichen Dinge des gutbürgerlichen Lebens behandelt: Liebe und Betrug, Einsamkeit und Dekadenz.
Das Buch lebt insbesondere von der herausragenden sprachlichen Qualität und ist schon daher unbedingt lesenswert.
Wohl in jeder Beziehung zwischen zwei Menschen taucht einmal die Frage auf, was in der Zeit passierte bevor sie sich kennenlernten. Das auf diese Frage folgende Zwiegespräch des Ich-Erzählers und seiner Freundin, ist hier allerdings nur der Rahmen für eine sehr phantasievolle und verzweigte Handlung, die in Frankfurt am Main spielt. Der Ich-Erzähler betrachtet gleichsam von außen ein Sittenbild einer gehobenen Gesellschaft, in dem er selbst nur eine Nebenrolle zu spielen scheint. Anhand der präzisen Schilderung der Charaktere werden die alltäglichen Dinge des gutbürgerlichen Lebens behandelt: Liebe und Betrug, Einsamkeit und Dekadenz.
Das Buch lebt insbesondere von der herausragenden sprachlichen Qualität und ist schon daher unbedingt lesenswert.

„„Und was war vor uns?““

Christina Berger, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Dieser wahrlich nicht ganz einfachen und mitunter auch gefährlichen Frage der Freundin stellt sich der Ich-Erzähler wagemutig bereits kurz nach Beginn der Beziehung. Und so beginnt eine spannende und in sich verwickelte Erzählung, die in die bessere Frankfurter Gesellschaft führt.Diese bildet den Rahmen für eine spannende, z.T. heiter erzählte, mitunter auch bitterböse Geschichte, die für den Ich-Erzähler letztendlich in der oben erwähnten Begegnung endet. Sicherlich der überzeugendste und poetischste Roman Mosebachs. Dieser wahrlich nicht ganz einfachen und mitunter auch gefährlichen Frage der Freundin stellt sich der Ich-Erzähler wagemutig bereits kurz nach Beginn der Beziehung. Und so beginnt eine spannende und in sich verwickelte Erzählung, die in die bessere Frankfurter Gesellschaft führt.Diese bildet den Rahmen für eine spannende, z.T. heiter erzählte, mitunter auch bitterböse Geschichte, die für den Ich-Erzähler letztendlich in der oben erwähnten Begegnung endet. Sicherlich der überzeugendste und poetischste Roman Mosebachs.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
6
3
0
0
0

wundervoll
von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2012
Bewertet: Taschenbuch

"Was davor geschah" ist ein unglaublich fein gezeichneter Roman über Beziehungen, Liebe , Erwartungen, Hoffnungen und dem damit einhergehenden Scheitern. Gesellschaftlicher Mittelpunkt und Hauptschauplatz ist die Villa der Familie Hopsten in Frankfurt. ......."Wahrscheinlich hatte der Vogel mich schon eine Weile beobachtet, denn sein Kopf war unbewegt, der schwarze Augenknopf war auf... "Was davor geschah" ist ein unglaublich fein gezeichneter Roman über Beziehungen, Liebe , Erwartungen, Hoffnungen und dem damit einhergehenden Scheitern. Gesellschaftlicher Mittelpunkt und Hauptschauplatz ist die Villa der Familie Hopsten in Frankfurt. ......."Wahrscheinlich hatte der Vogel mich schon eine Weile beobachtet, denn sein Kopf war unbewegt, der schwarze Augenknopf war auf mich fixiert. Konnte man mit diesem Knopf eigentlich etwas sehen? Er war wie mit festem schwarzen Seidenzwirn in die aufgepuffte Federfülle hineingestickt, den Boutons vergleichbar, mit denen Polsterer die unter den Stoff gestopfte Füllung arretieren.......er sollte ein lebendes Kunstobjekt sein, und das war er........." Wenn das nicht schön ist, einfach wundervoll.

Was hat der Kakadu damit zu tun?
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 07.09.2011
Bewertet: Hörbuch (CD)

Der Kakadu ist ein lebendiger Schmuck, ja Einrichtungsgegenstand in der Wohnung des durchaus wohlhabenden Ehepaares, und er berühert einen bei aller wohlgefälligen Beschreibung des Putzens seines Gefieders nur am Rande. Die ganze Geschichte wird detailverliebt aufgerollt und bleibt trotz brillianter Lesung immer unberührend, ja neutral. Ich habe keinen jungen... Der Kakadu ist ein lebendiger Schmuck, ja Einrichtungsgegenstand in der Wohnung des durchaus wohlhabenden Ehepaares, und er berühert einen bei aller wohlgefälligen Beschreibung des Putzens seines Gefieders nur am Rande. Die ganze Geschichte wird detailverliebt aufgerollt und bleibt trotz brillianter Lesung immer unberührend, ja neutral. Ich habe keinen jungen Mann "gehört"und an keiner Stelle echte Emotion gespürt.Dieses Hörbuch ein Gegenstand des kurzen Gefallens und dann in die Regalreihe "Literatur", als gefällige Gegenwartslektüre.

Mosebach, Was davor geschah
von Annette Faber aus Bonn am 05.12.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mosebachs neuer Roman gehört sicher zu den sprachlich überzeugendsten Romanen dieses Jahres. Es ist ein herrlicher Gesellschaftsroman, ironisch und satirisch. Allein die Beschreibung über vier Seiten des auf dem Buchcover abgebildeten Kakadus ist ein Hochgenuss und gehört wahrscheinlich zum Besten was zur Zeit in deutscher Sprache zu lesen ist.