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Menschenjagd – Running Man

Roman

Stephen King

(28)
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Beschreibung


Die ultimative Gameshow: Wer verliert, ist tot

Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Running Man werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab …

Verfilmt mit Arnold Schwarzenegger.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 08.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43580-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,6/11,8/3 cm
Gewicht 311 g
Originaltitel Running Man
Übersetzer Nora Jensen
Verkaufsrang 77705

Buchhändler-Empfehlungen

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Ein frühes Meisterwerk von Stephen King. Kannst du 30 Tage überleben, wenn professionelle Killer und das ganze Land hinter dir her sind? Ist der ausgelobte Preis das Risiko wert? Hart, brutal und unerträglich spannend, eben typisch Stephen King!

K. Florange, Thalia-Buchhandlung Hanau

Die Zukunft ist nah.... verstörender Blick in die Zukunft der Menschen und unserer Gesellschaft???

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
22
4
2
0
0

abgefahren anders
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2021

Vor meiner Rezension zu Menschenjagd habe ich mich tatsächlich etwas gedrückt. (Zu jedem gelesenen Buch schreibe ich eine, bevor ich mir erlaube das Nächste zu beginnen.) Das mag daran liegen, dass es sich bei dem Buch, dessen Titel es schon fast vermuten lässt, um ein Werk von Stephen King handelt. Ebendieses ist noch dazu auße... Vor meiner Rezension zu Menschenjagd habe ich mich tatsächlich etwas gedrückt. (Zu jedem gelesenen Buch schreibe ich eine, bevor ich mir erlaube das Nächste zu beginnen.) Das mag daran liegen, dass es sich bei dem Buch, dessen Titel es schon fast vermuten lässt, um ein Werk von Stephen King handelt. Ebendieses ist noch dazu außergewöhnlich, aufgrund der Verwendung des Pseudonyms Richard Bachman. Ich habe immensen Respekt vor Stephen King als Schriftsteller. Deshalb befürchtete ich, meine Rezension könnte entweder nur ungenügend begründete Schwärmereien enthalten oder ich werde mich selbst als undankbare Leserin empfinden, beim äußern von Kritik. Ist es nicht komisch, dass es schwerfällt, das Talent eines Autors, über welches sich alle einig sind, festzumachen? Grundlegend will ich also festhalten: Durch alle Stephen King Bücher, die ich bisher gierig verschlugen habe, zieht sich etwas unbeschreibliches, das sich sonst nirgends findet. Seine ganz eigene unglaubliche Überzeugungskraft. Er überzeugt davon, dass er nicht erfindet, sondern dass sein erfundener Horror real ist. Der hier rezensierte Roman, stellt meine erste Begegnung mit dem bekanntesten Pseudonym des Autors dar. Besonders - war es somit für mich. Spannend - war die Geschichte um den merkwürdigen Mann. Der scheinbar Beste in dem Spiel, das kein Spiel ist: Menschenjagd. Der sterbende Star der Show, in der man, so heißt es, nur verlieren kann. Ich bin zwar keine langsame Leserin, aber die Tatsache, dass ich die beinahe 400 Seiten innerhalb weniger Tage gelesen habe, beweist eins: Stephen King wusste schon 1982 wie Spannung geht. Für mich war das keine Überraschung. Überrascht hat mich allerdings, die Art und Weise wie Richard Bachman schreibt, überraschend ist der Unterschied zu Stephen King sowohl in Schreibstil als auch Handlung. Nicht unbedingt besser oder schlechter. - schlichtweg anders. Mir neu, beziehungsweise eigentlich doch alt. Ich habe daraufhin beschlossen, mehr „alte“ Stephen King Werke zu lesen, um seine Veränderung, sein Wachstum zu beobachten. Wie alle anderen Stunden, die ich mit Stephen-King-Lesen verbracht habe, haben mich diese genauso mitgezogen und eingesaugt. Das abgefahrene, einem den Atem stockende, an dieser Geschichte ist die dystopische Welt mit ihrem menschenvernichtenden System, welches es zu zerstören gilt. Meiner Behauptung nach, wird jeder Leser insbesondere die Reise des Protagonisten durch das Hochhaus, immer weiter nach oben, genießen. Hoffnungslose Menschen werden hier zu freiwilligen Spielern, sobald ihre Geldnot eine unsichtbare Grenze überschritten hat. Ihre Verzweiflung überwiegt, trägt sie zum Gebäude. Die Armen werden Stockwerk für Stockwerk verschieden untersucht, bis die noch Nicht-Ausgelesenen letztendlich ihrer passenden TV-Show zugeordnet sind. Mein persönliches Highlight. Abgefahren sind außerdem die unterschiedlichen Test. Die Stimmung des Aufbruchs, das Erreichen der letzten Testetage und Erwarten des Grauens lassen den Leser nicht los. Darauf folgt eine allgegenwärtige Bedrohung, denn unser Protagonist könnte jeden Augenblick dem Tod ins Auge sehen. Somit hat mich die erste Hälfte de Buches definitiv und einwandfrei gepackt - die zweite allerdings konnte dies nicht ebenso überzeugend erreichen. Auf einer umbestimmten Seite, verlor die Handlung meine Begeisterung. Hierbei ist jedoch zu erwähnen, dass es mit einem sehr starken Anfang schwer ist, das Tempo bis zum Ende beizubehalten. Spaß hatte ich trotzdem, sicherlich die ganze Leseerfahrung lang. Häufig gefällt mir wie Stephen King seine Geschichten auflöst. Bei dieser bin ich mir unsicher. Dennoch habe ich das Buch sehr genossen und würdige es aufgrund der originellen Idee und stetigen Spannung. Es ist nicht eines der Bücher, die einem danach ständig wieder im Kopf herumspuken. Wobei die Momente um den Beginn der Menschenjagd doch bleiben.

Menschenverachtende Dystopie
von NiWa am 20.08.2020

Das Reality-TV im Jahr 2025 hat es in sich. In der Show 'Running Man' werden die Kandidaten zum Freiwild erklärt. Neben professionellen Killern macht die ganze Nation Jagd auf sie und bisher hat keiner überlebt. Dennoch stellt sich Benjamin dem perfiden Spiel, weil dem Gewinner eine Milliarde Dollar winkt. Die Menschenjagd begin... Das Reality-TV im Jahr 2025 hat es in sich. In der Show 'Running Man' werden die Kandidaten zum Freiwild erklärt. Neben professionellen Killern macht die ganze Nation Jagd auf sie und bisher hat keiner überlebt. Dennoch stellt sich Benjamin dem perfiden Spiel, weil dem Gewinner eine Milliarde Dollar winkt. Die Menschenjagd beginnt. "Menschenjagd" ist ein dystopischer Roman aus der Feder des Meisters des Horror. Stephen King prangert thematisch Umweltverschmutzung, mangelndes Sozialwesen und Volksverblödung durch das Fernsehen an. Benjamins Welt ist von sozialer Ungerechtigkeit geprägt. Arbeitslosigkeit, Mangelernährung, Verwahrlosung und eklatante Umweltverschmutzung sind alltäglich. Wer einen Job hat, setzt meist die Gesundheit auf's Spiel. Wer dies vermeidet, landet trotz aller Bemühungen in einer Abwärtsspirale, weil es kaum gute Arbeit gibt. Damit dreht ein Rad das nächste, da sich aus der Arbeitslosigkeit Geldnot, mangelnde qualitative Nahrung und zusätzlich keine medizinische Grundversorgung ergibt. Benjamins kleine Tochter ist krank. Es schüttelt sie, das Fieber steigt und die Eltern sehen hilflos zu. Es gibt nur einen Ausweg für Ben: Er tritt als Kandidat bei 'Running Man' an. 'Running Man' ist eine beliebte Reality-TV-Show. Die Kandidaten werden auf die Nation losgelassen und allerorts gejagt. Nach 30 Tagen winken dem Gewinner eine Million Dollar, allerdings hat dies bisher kein Kandidat geschafft. Obwohl Gesellschaftskritik für Stephen King typisch ist, stellt er sie bei "Menschenjagd" aktiv in den Vordergrund. Die Welt im Jahr 2025 ist trist, düster, schmutzig, und soziale Ungerechtigkeit, sowie eine lethargische Chancenlosigkeit, macht sich breit. Die Menschen sitzen vorm Bildschirm, lassen sich berieseln, und hoffen auf das kleine Glück, wenn ein Gewinn winkt. Die Handlung selbst stellt Benjamins Jagd in den Mittelpunkt. Dabei erklärt King die Spielregeln und Rahmenbedingungen der Show, Bens Motivation, seinen Hintergrund und zeigt letztendlich, was ihn zu einem außergewöhnlichen Kandidaten macht. Bens Jagd bietet zahlreichen Wenden, die meistens überraschend sind. Einerseits ist er ein gebildeter Mann, der Brutalität und Gewalt verabscheut. Andrerseits ist er ein zäher Kerl, der für seine Familie alles in Kauf nimmt. Diese innere Zerrissenheit ist deutlich spürbar, während Actionszenen das Tempo ankurbeln. Kings Erzählstil ist ungeschönt, skrupellos und distanziert. Er schreibt offensichtlicher, kritischer und härter als ich es von seinen anderen Romanen kenne. Es wirkt als ob es ihm nicht um die Geschichte selbst, sondern tatsächlich um die Kritik darin geht. Insgesamt habe ich diesen Roman sehr gern gelesen, auch wenn das Grauen eher vom traurigen Gesellschaftsentwurf kommt. Ich hoffe sehr, dass wir Menschen nicht gar so passiv zuschauen, wenn wir von Innen heraus bedroht sind, und uns auf unsere Füße stellen. Allerdings - wenn man Reality-TV genauer betrachtet - ist es mit der menschlichen Würde nicht weit her, weil dies tatsächlich unserer Fernsehgegenwart entspricht. Meiner Meinung nach ist „Menschenjagd“ ein weiteres, lesenswertes Buch von Stephen King, der diesmal, neben dem gewohnten Horror, in erster Linie Kritik an einer menschenverachtenden Gesellschaftshaltung in den Mittelpunkt stellt.

Ein unglaublich spannendes Werk von Stephen King.
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2020

Der junge Ben, möchte seine Familie aus der Armut bringen, damit er für seine kranke Tochter Medikamente kaufen kann und meldet sich bei einer Gameshow an, in der er von einem Jäger gejagt wird. Als Beweis, dass er noch am Leben ist, muss er zweimal am Tag ein Video an die Show senden. Für jeden gewonnenen Tag, bekommt seine Fam... Der junge Ben, möchte seine Familie aus der Armut bringen, damit er für seine kranke Tochter Medikamente kaufen kann und meldet sich bei einer Gameshow an, in der er von einem Jäger gejagt wird. Als Beweis, dass er noch am Leben ist, muss er zweimal am Tag ein Video an die Show senden. Für jeden gewonnenen Tag, bekommt seine Familie Geld. Sollte er den Jackpot schaffen, wird ihm sein Leben geschenkt.

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