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Angerichtet

Roman

Ein Abend im Sternerestaurant. Zwei Elternpaare ¿ eine lebenswichtige Entscheidung.

Der preisgekrönte Bestseller aus den Niederlanden erzählt ein Familiendrama, das um die Fragen kreist: Wie weit darf Elternliebe gehen? Was darf man tun, um seine Kinder zu beschützen? Ein Roman, der ins Herz schneidet.
Zwei Ehepaare ¿ zwei Brüder und ihre Frauen ¿ haben sich zum Essen in einem Spitzenrestaurant verabredet. Sie sprechen über Filme und Urlaubspläne und vermeiden zunächst das eigentliche Thema: die Zukunft ihrer Söhne Michel und Rick. Die beiden Fünfzehnjährigen haben etwas getan, was ihr Leben für immer ruinieren kann. Paul Lohman, der Erzähler und Vater von Michel, will das Beste für seinen Sohn. Und ist bereit, dafür weit zu gehen, sehr weit. Auch die anderen am Tisch haben ihre eigene, geheime Agenda. Während des Essens brechen die Emotionen auf, schwelende Konflikte zwischen den Brüdern entladen sich, und auf einmal steht eine Entscheidung im Raum, die drei der vier mit aller Macht verhindern wollen.
Mit unglaublicher Raffinesse und großem Sprachwitz erzählt Herman Koch eine Geschichte von bedingungsloser Liebe, Gewalt und Verrat. Nach und nach nur werden die wahren Abgründe und Motive der Personen sichtbar, ständig wird der Leser herausgefordert, sein moralisches Urteil neu zu fällen.

Angerichtet war 2009 einer der meistverkauften Romane europaweit, auf Platz 1 der niederländischen Bestsellerliste und über 350.000 verkaufte Exemplare allein in den Niederlanden.
Rezension
»Hoch spannend, genial, faszinierend und brillant geschrieben.«
Portrait
Herman Koch, geboren 1953 in Arnhem, hatte seinen internationalen Durchbruch mit seinem Roman »Angerichtet« (2010), der in 37 Sprachen übersetzt wurde und in vielen Ländern auf der Bestsellerliste stand, auf der SPIEGEL-Bestsellerliste genauso wie in den Top Ten der New York Times. »Angerichtet« wurde unter dem Titel „The Dinner“ mit Richard Gere und Laura Linney fürs Kino verfilmt. Bei Kiepenheuer & Witsch erschien zuletzt seine Novelle »Einfach leben«.
Zitat
"Angerichtet" ist ein aufwühlender Roman, der lange nachhallt. Ein starkes Stück Literatur.
"Ein echter Pageturner." Esta
"'Angerichtet' entwickelt sich zu einem atemberaubenden Thriller, in dem niemand unschuldig ist. Koch hat den Leser fest im Griff." Corriere della Sera
"Spannend, witzig und glänzend geschrieben." HP / De Tijd
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783462301991
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 1690 KB
Übersetzer Heike Baryga
Verkaufsrang 54490
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Buchhändler-Empfehlungen

Psychologisches Familiendrama

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Bei einem Treffen zweier Familien wollen die Eltern über ein Ereignis reden, dass sich die jugendlichen Kinder haben zuschulden kommen lassen. Wie weit dürfen Eltern gehen, um ihre Kinder und Familien zu schützen? "Angerichtet" baut eine ungeheure Spannung auf und lässt den Leser schockiert zurück!

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Wie eine Persiflage auf ein 5-Sterne-Restaurant - so fängt das Buch an. Es entwickelt sich aber zu einer bitterbösen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung. Großartig erzählt

Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
43
13
1
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Familie
von einer Kundin/einem Kunden aus Absdorf am 11.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Angerichtet Angerichtet Herman Koch Rezension vom 11.06.2017 (0) Der Protagonist Paul Lohmann ist gemeinsam mit seiner Gattin mit seinem berühmten Politiker-Bruder und seiner Schwägerin in ein Sternerestarant verabredet. Es wird ziemlich schnell klar, dass es in dieser Familie einige Ungereimtheiten und Probleme gibt. Die ... Angerichtet Angerichtet Herman Koch Rezension vom 11.06.2017 (0) Der Protagonist Paul Lohmann ist gemeinsam mit seiner Gattin mit seinem berühmten Politiker-Bruder und seiner Schwägerin in ein Sternerestarant verabredet. Es wird ziemlich schnell klar, dass es in dieser Familie einige Ungereimtheiten und Probleme gibt. Die Erzählung steugert sich aber rasant und eröffnet Schuld, psychologische Abgründe und schockierende zwischenmenschliche Beziehungen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und das Buch liest sich schnell und flüssig. Die Geschichte ist in den Ablauf des Dinners gegliedert nach Vorspeise, etc! Das Erzählte spielt ausschließlich im Restaurant, was bei einer solch spannenden Handlung wirklich bewunderswert ist. Mich erinnert dieser Aspekt ein wenig an "Der Gott des Gemetzels" und ist genau toll umgesetzt! Die Geschichte ist aufwühlend und konfrontiert den Leser mit seinen eigenen Werten sowie seinen Normalvorstellungen. Für mich handelt es sich um ein extrem gelungenes Werk und ich hoffe, dass die Hollywoodverfilmung dem gerecht werden kann!

von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 12.05.2017
Bewertet: anderes Format

Wurde mir von einer Kundin empfohlen und was soll ich sagen?! Einfach super!

ein gut gewürztes Menü
von maleur aus Berlin am 27.03.2017

Zwei Ehepaare Treffen sich in einem Sterne-Restaurant um eine brisante Angelegenheit der Söhne zu besprechen. Die Ehemänner sind Brüder. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Ich-Erzählers Paul Lohman betrachtet. Sie ist in die Abschnitte „Aperitif, Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Digestif und Trinkgeld“ untertei... Zwei Ehepaare Treffen sich in einem Sterne-Restaurant um eine brisante Angelegenheit der Söhne zu besprechen. Die Ehemänner sind Brüder. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Ich-Erzählers Paul Lohman betrachtet. Sie ist in die Abschnitte „Aperitif, Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Digestif und Trinkgeld“ unterteilt und diese wiederum in Kapitel. Der Schreibstil ist umgangssprachlich und locker. Der Autor arbeitet teilweise mit Rückblicken und im Rückblick mit weiterer Retrospektive, so dass ich manchmal Mühe hatte zu erkennen in welcher Zeitebene der gelesene Abschnitt spielt, was den Lesefluss störte. Die Rahmenhandlung des Romans spielt an einem einzigen Abend in einem Nobel-Restaurant. Der Ich-Erzähler betrachtet mit feinsinnigem Humor die Etikette der Lokalität und beschreibt mit scharfer Ironie den Charakter seines Bruders, der eine unangenehmer, karrieregeiler und berechnende Person ist und dessen Machtstreben auf ein hohes politisches Amt zielt. Nach dem ersten Drittel beginnen die Erinnerungen des Ich-Erzählers und damit offenbart sich dann auch der Charakter von Paul Lohmann. Anfangs habe ich mich über Pauls imaginäre psychische Erkrankung geärgert, verstand es aber dann als ein Stilmittel, das es Paul erlaubt sein Verhalten ohne Gesichtsverlust zu reflektieren, denn das hat es in sich. Abschließend kann ich feststellen, dass mich dieses Buch noch Tage nachdem ich es fertig gelesen habe und bereits beim nächsten Buch war, inhaltlich beschäftigt hat. Wenn ein Buch so etwas schafft, kann es gar nicht schlecht sein.