Angerichtet

Roman

Herman Koch

(41)
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Beschreibung

Ein Abend im Sternerestaurant. Zwei Elternpaare ¿ eine lebenswichtige Entscheidung.

Der preisgekrönte Bestseller aus den Niederlanden erzählt ein Familiendrama, das um die Fragen kreist: Wie weit darf Elternliebe gehen? Was darf man tun, um seine Kinder zu beschützen? Ein Roman, der ins Herz schneidet.
Zwei Ehepaare ¿ zwei Brüder und ihre Frauen ¿ haben sich zum Essen in einem Spitzenrestaurant verabredet. Sie sprechen über Filme und Urlaubspläne und vermeiden zunächst das eigentliche Thema: die Zukunft ihrer Söhne Michel und Rick. Die beiden Fünfzehnjährigen haben etwas getan, was ihr Leben für immer ruinieren kann. Paul Lohman, der Erzähler und Vater von Michel, will das Beste für seinen Sohn. Und ist bereit, dafür weit zu gehen, sehr weit. Auch die anderen am Tisch haben ihre eigene, geheime Agenda. Während des Essens brechen die Emotionen auf, schwelende Konflikte zwischen den Brüdern entladen sich, und auf einmal steht eine Entscheidung im Raum, die drei der vier mit aller Macht verhindern wollen.
Mit unglaublicher Raffinesse und großem Sprachwitz erzählt Herman Koch eine Geschichte von bedingungsloser Liebe, Gewalt und Verrat. Nach und nach nur werden die wahren Abgründe und Motive der Personen sichtbar, ständig wird der Leser herausgefordert, sein moralisches Urteil neu zu fällen.

Angerichtet war 2009 einer der meistverkauften Romane europaweit, auf Platz 1 der niederländischen Bestsellerliste und über 350.000 verkaufte Exemplare allein in den Niederlanden.

»Hoch spannend, genial, faszinierend und brillant geschrieben.«

"Angerichtet" ist ein aufwühlender Roman, der lange nachhallt. Ein starkes Stück Literatur.
"Ein echter Pageturner." Esta
"'Angerichtet' entwickelt sich zu einem atemberaubenden Thriller, in dem niemand unschuldig ist. Koch hat den Leser fest im Griff." Corriere della Sera
"Spannend, witzig und glänzend geschrieben." HP / De Tijd

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783462301991
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Originaltitel Het diner
Dateigröße 1690 KB
Übersetzer Heike Baryga
Verkaufsrang 31798

Buchhändler-Empfehlungen

Bis sich einer weh tut!

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Am Anfang plätschert "Angerichtet" ziemlich dahin - wie ein Boulevardtheaterstück von Neil Simon oder Willy Russell - irgendwann kommt dann allerdings die Wendung, die die Spannung für den Rest des Romans aufrecht erhält. Für meinen Geschmack kam diese Wendung etwas zu spät, um total organisch zu sein, andererseits hat das aber den Vorteil, dass Herman Koch nicht Gefahr lief, noch mal mehr Überraschungen einzubinden, als sowieso schon drin sind. Zu einem gewissen Grad sind Kochs Ideen besser als seine Ausführung. Ihm fehlt ein bisschen das Talent von z.B. Edward Albee, den Abgrund mit der Unterhaltung zu balancieren, wodurch der Roman ein bisschen zweigeteilt wirkt. Trotzdem wirft "Angerichtet" einige interessante Fragen auf, ohne jedoch die Grauzonen so komplett auszuloten. Wer allerdings Yasmina Reza oder Ferdinand von Schirach mag, wird hier auf jeden Fall eine beeindruckende Lektüre finden.

Unbedingt auf der Zunge zergehen lassen

Katja Jess, Thalia-Buchhandlung Krefeld

In diesem fantastischen Buch versteckt sich eine komplexe Geschichte, voller Überraschungen und Wendungen, die sich erst nach und nach langsam entfaltet- wie bei einem guten Essen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
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Familie
von einer Kundin/einem Kunden aus Absdorf am 11.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Angerichtet Angerichtet Herman Koch Rezension vom 11.06.2017 (0) Der Protagonist Paul Lohmann ist gemeinsam mit seiner Gattin mit seinem berühmten Politiker-Bruder und seiner Schwägerin in ein Sternerestarant verabredet. Es wird ziemlich schnell klar, dass es in dieser Familie einige Ungereimtheiten und Probleme gibt. Die ... Angerichtet Angerichtet Herman Koch Rezension vom 11.06.2017 (0) Der Protagonist Paul Lohmann ist gemeinsam mit seiner Gattin mit seinem berühmten Politiker-Bruder und seiner Schwägerin in ein Sternerestarant verabredet. Es wird ziemlich schnell klar, dass es in dieser Familie einige Ungereimtheiten und Probleme gibt. Die Erzählung steugert sich aber rasant und eröffnet Schuld, psychologische Abgründe und schockierende zwischenmenschliche Beziehungen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und das Buch liest sich schnell und flüssig. Die Geschichte ist in den Ablauf des Dinners gegliedert nach Vorspeise, etc! Das Erzählte spielt ausschließlich im Restaurant, was bei einer solch spannenden Handlung wirklich bewunderswert ist. Mich erinnert dieser Aspekt ein wenig an "Der Gott des Gemetzels" und ist genau toll umgesetzt! Die Geschichte ist aufwühlend und konfrontiert den Leser mit seinen eigenen Werten sowie seinen Normalvorstellungen. Für mich handelt es sich um ein extrem gelungenes Werk und ich hoffe, dass die Hollywoodverfilmung dem gerecht werden kann!

ein gut gewürztes Menü
von maleur aus Berlin am 27.03.2017

Zwei Ehepaare Treffen sich in einem Sterne-Restaurant um eine brisante Angelegenheit der Söhne zu besprechen. Die Ehemänner sind Brüder. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Ich-Erzählers Paul Lohman betrachtet. Sie ist in die Abschnitte „Aperitif, Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Digestif und Trinkgeld“ untertei... Zwei Ehepaare Treffen sich in einem Sterne-Restaurant um eine brisante Angelegenheit der Söhne zu besprechen. Die Ehemänner sind Brüder. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Ich-Erzählers Paul Lohman betrachtet. Sie ist in die Abschnitte „Aperitif, Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Digestif und Trinkgeld“ unterteilt und diese wiederum in Kapitel. Der Schreibstil ist umgangssprachlich und locker. Der Autor arbeitet teilweise mit Rückblicken und im Rückblick mit weiterer Retrospektive, so dass ich manchmal Mühe hatte zu erkennen in welcher Zeitebene der gelesene Abschnitt spielt, was den Lesefluss störte. Die Rahmenhandlung des Romans spielt an einem einzigen Abend in einem Nobel-Restaurant. Der Ich-Erzähler betrachtet mit feinsinnigem Humor die Etikette der Lokalität und beschreibt mit scharfer Ironie den Charakter seines Bruders, der eine unangenehmer, karrieregeiler und berechnende Person ist und dessen Machtstreben auf ein hohes politisches Amt zielt. Nach dem ersten Drittel beginnen die Erinnerungen des Ich-Erzählers und damit offenbart sich dann auch der Charakter von Paul Lohmann. Anfangs habe ich mich über Pauls imaginäre psychische Erkrankung geärgert, verstand es aber dann als ein Stilmittel, das es Paul erlaubt sein Verhalten ohne Gesichtsverlust zu reflektieren, denn das hat es in sich. Abschließend kann ich feststellen, dass mich dieses Buch noch Tage nachdem ich es fertig gelesen habe und bereits beim nächsten Buch war, inhaltlich beschäftigt hat. Wenn ein Buch so etwas schafft, kann es gar nicht schlecht sein.

Heftig
von Sajuea aus Tönisvorst am 13.01.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es geht um Rassismus, es geht um Moral und es geht um Selbstjustiz. Und das Gut und Böse gar nicht so einfach zu unterscheiden sind, wie man vielleicht immer denkt. Das diese Kategorien gar überhaupt nicht wirklich auf das richtige Leben anwendbar sind... Die Sympathien, die sich direkt am Anfang recht klar unter den Figuren ver... Es geht um Rassismus, es geht um Moral und es geht um Selbstjustiz. Und das Gut und Böse gar nicht so einfach zu unterscheiden sind, wie man vielleicht immer denkt. Das diese Kategorien gar überhaupt nicht wirklich auf das richtige Leben anwendbar sind... Die Sympathien, die sich direkt am Anfang recht klar unter den Figuren verteilen, ändern sich beim lesen mit fast jedem Kapitel und der Leser hinterfragt sich und seine Meinung zu der Geschichte permanent. Am Ende bleibt die Frage: Was würde ich selber in dieser Situation machen? Lesenswert auf jeden Fall aber dieses Buch wird nicht Jedem gefallen.

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