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Stille Wut

Roman

(5)
Literarische Hochspannung aus Argentinien
Der Bauarbeiter José María lernt eines Tages an der Supermarktkasse das Hausmädchen Rosa kennen und verliebt sich in sie. Als er verdächtigt wird, seinen Vorarbeiter auf der Baustelle erschlagen zu haben, flüchtet er sich unbemerkt in die Villa der Dienstherrn seiner Geliebten. Er richtet sich in einem unbewohnten Flügel des Hauses ein, bleibt Wochen, Monate, dann Jahre und beobachtet Tag für Tag voller Obsession das Leben der Bewohner. Und er muss mit ansehen, wie Rosa Schlimmes angetan wird …
»Stille Wut« ist ein Roman, der uns das Fürchten lehrt, verfasst in einer knappen Sprache, die eine atemberaubende Dynamik entwickelt – »das Beste, was die aktuelle Literatur Argentiniens zu bieten hat« (Clarin).
Portrait
Sergio Bizzio, 1956 im argentinischen Villa Ramallo geboren, begann seine Karriere als Drehbuchautor und Filmregisseur und arbeitet seit Ende der achtziger Jahre auch als Schriftsteller. Sein mehrfach ausgezeichneter Roman Stille Wut erschien 2004 und machte den Autor international bekannt. Der Roman wurde vom ecuadorianischen Regisseur Sebastián Cordero verfilmt (Produzent ist Oscargewinner Guillermo del Toro) und beim Internationalen Filmfestival in Tokyo mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Sergio Bizzio lebt in Buenos Aires.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.09.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783641048525
Verlag DVA
Originaltitel Rabia
Dateigröße 317 KB
Übersetzer Sabine Giersberg
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Stille Wut!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Von den Facetten einer Liebe erzählt Sergio Bizzo auf sehr ungewöhnliche Weise. Jose Maria, Bauarbeiter, und Rosa, Hausmädchen, verlieben sich, wie es tagtäglich viele Mal passiert. Als Maria eines Verbrechens beschuldigt wird, versteckt er sich in der Villa von Rosas Dienstherren. Selbst sie weiß nichts davon und denkt, er hätte sie verlassen und so lebt Maria als eine Art Gespenst in dem Haus, beobachtet das Geschehen aus naher Ferne und nährt dabei die "Stille Wut" in sich, da er unmöglich eingreifen kann, wenn seiner Rosa Unrecht widerfährt.
So schreibt das moderne Argentinien: schnörkellos, dynamisch und teilweise mit genialen Sprachbildern gespickt!
Hat mir sehr gut gefallen, auch bzw. gerade weil es nachwirkt!
Von den Facetten einer Liebe erzählt Sergio Bizzo auf sehr ungewöhnliche Weise. Jose Maria, Bauarbeiter, und Rosa, Hausmädchen, verlieben sich, wie es tagtäglich viele Mal passiert. Als Maria eines Verbrechens beschuldigt wird, versteckt er sich in der Villa von Rosas Dienstherren. Selbst sie weiß nichts davon und denkt, er hätte sie verlassen und so lebt Maria als eine Art Gespenst in dem Haus, beobachtet das Geschehen aus naher Ferne und nährt dabei die "Stille Wut" in sich, da er unmöglich eingreifen kann, wenn seiner Rosa Unrecht widerfährt.
So schreibt das moderne Argentinien: schnörkellos, dynamisch und teilweise mit genialen Sprachbildern gespickt!
Hat mir sehr gut gefallen, auch bzw. gerade weil es nachwirkt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Beeindruckender Blick in die Tiefe der menschlichen Seele
von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2011

Durch zum Teil selbst verursachte Umstände ist der Bauarbeiter José Maria gezwungen unterzutauchen. Sein Fluchtort ist die Villa, in der seine Geliebte Rosa als Hausmädchen arbeitet, was Rosa aber nicht weiß. Es entwickelt sich eine Phantombeziehung mit teils skurillen, teils tragischen Aspekten, die vor dem Hintergrund einer "kranken" Gesellschaft... Durch zum Teil selbst verursachte Umstände ist der Bauarbeiter José Maria gezwungen unterzutauchen. Sein Fluchtort ist die Villa, in der seine Geliebte Rosa als Hausmädchen arbeitet, was Rosa aber nicht weiß. Es entwickelt sich eine Phantombeziehung mit teils skurillen, teils tragischen Aspekten, die vor dem Hintergrund einer "kranken" Gesellschaft einem dramatischen Höhepunkt zustrebt. Knappe, präzise Sprache, eine Geschichte, die faszinierend und beklemmend zugleich ist.

Stille Wut
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 29.01.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Roman des Argentiniers Sergio Bizzio ist zwar nicht als Thriller deklariert, dennoch weist er Wesenszüge auf, die einem Psychothriller nahekommen. Die außergewöhnliche Grundidee wurde ebenso überzeugend wie spannend umgesetzt. Hin- und hergerissen zwischen Staunen, Faszination und Ungläubigkeit, ist man kaum in der Lage, das Buch beiseite zu legen.

Hintergründig
von einer Kundin/einem Kunden aus Vöcklabruck am 26.11.2010
Bewertet: gebundene Ausgabe

Rosa, das Dienstmädchen der Familie Blinder, ist verliebt. Doch Jose Maria, Bauarbeiter, verschwindet als der Vorarbeiter seiner Baustelle getötet wird. Rosa versieht weiterhin brav und untergeben ihren Dienst, ohne Ahnung, dass ihr Geliebter sich in der Villa der Blinders versteckt. Jahrelang hält sich dieser verborgen, lebt im Hintergrund mit... Rosa, das Dienstmädchen der Familie Blinder, ist verliebt. Doch Jose Maria, Bauarbeiter, verschwindet als der Vorarbeiter seiner Baustelle getötet wird. Rosa versieht weiterhin brav und untergeben ihren Dienst, ohne Ahnung, dass ihr Geliebter sich in der Villa der Blinders versteckt. Jahrelang hält sich dieser verborgen, lebt im Hintergrund mit ihnen, und lenkt auch manches. Er liest Bücher, treibt Sport und ruft Rosa vom zweiten Haustelefon aus an. Er hört die Gespräche der Famileinmitglieder, erlebt Übergriffe auf Rosa, und richtet nach seinem Urteil. Eine außergewöhnliche Geschichte voller Spannung, die es einem kaum gelingen lässt, das Buch aus der Hand zu legen!