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Rasmussens letzte Reise

Roman

(7)
Spannende Weitererzählung einzelner Schicksale aus »Wir Ertrunkenen«

Der geachtete Marinemaler Carl Rasmussen aus Marstal bricht 1893 nach Grönland auf. Er will noch einmal die Kraft spüren, die ihn vor vielen Jahren in der Eiswüste durchströmte und ihn die Seele seiner Malerei erkennen ließ. Doch im Licht des Nordens begreift er, dass er seine Unschuld längst verloren und seinen Erfolg auf Lebenslügen gebaut hat. Mitte des 19. Jahrhunderts bricht der junge Carl Rasmussen zu einer Studienreise nach Grönland auf. Er ist der erste dänische Maler, der sich in die Eiswüste wagt und das Leben der Eskimos in seinen Bildern festhält. Hoch oben im Norden fasst er den Entschluss, gegen alle Hässlichkeit fortan nur noch »Schönes« zu malen, denn mit seinen Bildern will er Menschen zusammenführen. Nach seiner Rückkehr lässt er sich auf der Insel Æro nieder und heiratet. Nur – glücklich wird er nicht. Je mehr Freunde seine Malerei findet, desto größer werden seine Selbstzweifel. Hat er sich ans Idyllische verkauft? Ist er ein harmloser Freilichtmaler geworden? Als alternder Mann reist Carl Rasmussen noch einmal nach Grönland, auf der Suche nach dem verlorenen Leben.

Portrait
Carsten Jensen, geboren 1952, wuchs in Marstal auf der dänischen Insel Æro auf. Er studierte in Kopenhagen Literaturwissenschaft und arbeitet seither als Journalist und Kritiker. Er gilt als einer der profiliertesten Essayisten Dänemarks. Sein literarisches Schaffen begann er Mitte der neunziger Jahre. Mit "Wir Ertrunkenen", seinem dritten Roman, gelang ihm ein internationaler Bestseller.

Carsten Jensen wurde 2009 mit dem Olof Palme Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.09.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783641047436
Verlag Albrecht Knaus Verlag
Originaltitel Sidste Rejse
Dateigröße 416 KB
Übersetzer Ulrich Sonnenberg
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Augenblicke namenloser Ewigkeit“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Auch in seinem neuen Buch erweist sich Carsten Jensen als brillianter, wortgewaltiger Erzähler einer Geschichte, die wir so noch nie erzählt bekamen: "Alles ist vorläufig, die Höhe eines Berges, die Kurve einer Küste, die Tiefe des Meeres. Eine Insel entsteht ... Das Land hebt und senkt sich ... Die Kontinente fließen. Ein Menschenleben ist zu kurz ... doch manchmal entstehen diese Augenblicke namenloser Ewigkeit." Und wir Leser haben daran Anteil. Auch in seinem neuen Buch erweist sich Carsten Jensen als brillianter, wortgewaltiger Erzähler einer Geschichte, die wir so noch nie erzählt bekamen: "Alles ist vorläufig, die Höhe eines Berges, die Kurve einer Küste, die Tiefe des Meeres. Eine Insel entsteht ... Das Land hebt und senkt sich ... Die Kontinente fließen. Ein Menschenleben ist zu kurz ... doch manchmal entstehen diese Augenblicke namenloser Ewigkeit." Und wir Leser haben daran Anteil.

„Selbstzweifel“

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Die Geschichte beginnt an Bord. Der Maler Carl Rasmussen bricht zu einer Reise nach Grönland auf, um die Inspiration seiner Jugend wiederzufinden. Es wird seine letzte Reise. In Rückblicken schildert Carsten Jensen die Lebensgeschichte des Künstlers. Parallel zu seinem Erfolg in der Öffentlichkeit wachsen seine inneren Zweifel. Durch seine Grönlandreise will er sie besiegen, doch es kommt zur ganz großen Katastrophe. Carsten Jensen erweist sich in seinem neuen Roman wie im Vorgängerbuch "Wir Ertrunkenen" als großer Erzähler. Die Charaktere sind glaubwürdig, seine maritimen Schilderungen eindrucksvoll. Das Leben im Dänemark des 19. Jahrhunderts entsteht vor den Augen des Lesers! Die Geschichte beginnt an Bord. Der Maler Carl Rasmussen bricht zu einer Reise nach Grönland auf, um die Inspiration seiner Jugend wiederzufinden. Es wird seine letzte Reise. In Rückblicken schildert Carsten Jensen die Lebensgeschichte des Künstlers. Parallel zu seinem Erfolg in der Öffentlichkeit wachsen seine inneren Zweifel. Durch seine Grönlandreise will er sie besiegen, doch es kommt zur ganz großen Katastrophe. Carsten Jensen erweist sich in seinem neuen Roman wie im Vorgängerbuch "Wir Ertrunkenen" als großer Erzähler. Die Charaktere sind glaubwürdig, seine maritimen Schilderungen eindrucksvoll. Das Leben im Dänemark des 19. Jahrhunderts entsteht vor den Augen des Lesers!

„ein rätselhafter Künstler“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Wie schon in den ERTRUNKENEN legt uns Carsten Jensen hier einen bunten Abenteuerroman vor! Angelehnt an die Lebensgeschichte des Kunstmalers Rasmussen nimmt er uns mit auf eine Reise nach Grönland, beschreibt auch hier die rauhen Gegebenheiten der Seefaht in der Mitte des 19. Jahrhunderts und versucht die Psychologie eines innerlich zerissenen Künstlers zu erfassen ! Spannend erzählt und eine neue Begegnung mit einigen Figuren aus seinem vorherigen Roman ! Hat mir richtig gut gefallen ! Wie schon in den ERTRUNKENEN legt uns Carsten Jensen hier einen bunten Abenteuerroman vor! Angelehnt an die Lebensgeschichte des Kunstmalers Rasmussen nimmt er uns mit auf eine Reise nach Grönland, beschreibt auch hier die rauhen Gegebenheiten der Seefaht in der Mitte des 19. Jahrhunderts und versucht die Psychologie eines innerlich zerissenen Künstlers zu erfassen ! Spannend erzählt und eine neue Begegnung mit einigen Figuren aus seinem vorherigen Roman ! Hat mir richtig gut gefallen !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Rasmussens letzte Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 31.05.2016
Bewertet: Taschenbuch

Von Anfang an habe ich mir etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt. Es geht weniger um ein spannendes Abenteuer auf See oder in Grönland, sondern eher um Rasmussens Werdegang als Künstler und den Verlauf seines Lebens. Der Roman ist sehr nachdenklich und teilweise auch traurig und düster geschrieben. Die... Von Anfang an habe ich mir etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt. Es geht weniger um ein spannendes Abenteuer auf See oder in Grönland, sondern eher um Rasmussens Werdegang als Künstler und den Verlauf seines Lebens. Der Roman ist sehr nachdenklich und teilweise auch traurig und düster geschrieben. Die Geschichte plätschert so dahin und war mir leider schlichtweg zu langweilig. Schade! Denn "Wir Ertrunkenen" gefiel mir ganz gut!

Ein Buch, wie wohl die Palette des Malers ausgesehen haben
von Eberhard Landes am 26.12.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Der Roman handelt von dem dänischen Maler Carl Eric Rasmussen und seinen beiden Grönlandreisen. Er ist zweifelsohne in schöner Sprache von einem guten Erzähler geschrieben; aber mir ist das Buch zu traurig; nicht nur sein Schluss, sondern insgesamt. Vielleicht muss man sich intensiver als ich das beim Lesen wollte... Der Roman handelt von dem dänischen Maler Carl Eric Rasmussen und seinen beiden Grönlandreisen. Er ist zweifelsohne in schöner Sprache von einem guten Erzähler geschrieben; aber mir ist das Buch zu traurig; nicht nur sein Schluss, sondern insgesamt. Vielleicht muss man sich intensiver als ich das beim Lesen wollte und konnte auf die schöne Sprache und den Erzählstil einlassen, muss man sich von dem Buch mehr mitnehmen lassen, um es zu genießen. Auf mich wirkte aber alles - die Personen, die Landschaft, das Wetter, die Erlebnisse - so deprimierend. Für mich ist Rasmussens letzte Reise ein Buch, wie wohl die Palette des Malers ausgesehen haben mag: umbrabraun, grau; kein Ultramarinblau, kein Karminrot und daher nicht meine Welt. Am interessantestes erschien mir noch die Passage, als Carl Rasmussen einen französischen Maler mit dänischer Frau - unschwer als Gauguin zu erkennen - trifft. Hätt' ich die Wahl zwischen einem Gauguin oder einem Rasmussen an meiner Wohnzimmerwand, so wäre meine Wahl genauso eindeutig, wie die zwischen einem Aufenthalt auf Gauguins Tahiti in der Südsee oder Rasmussens Eiswüste auf Grönland, wie die zwischen lebensbejahendem Selbstbewusstsein a la Gauguin und lebensverneinender Selbstzerstörung im Stile Rasmussens.

Ein Leben im Entweder/Oder
von Helga Ebenkofler am 14.08.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Carsten Jensen hat bereits mit „Wir Ertrunkenen“ einen großartigen, sehr vielschichtigen Roman veröffentlicht. Nun also der neue in deutscher Übersetzung. Es ist ein Roman, in dem es um die grundlegenden Fragen der Existenz geht, eine Geschichte, die an den Grenzen menschlichen Seins rührt. Welche Aufgaben stellt das Leben an einen;... Carsten Jensen hat bereits mit „Wir Ertrunkenen“ einen großartigen, sehr vielschichtigen Roman veröffentlicht. Nun also der neue in deutscher Übersetzung. Es ist ein Roman, in dem es um die grundlegenden Fragen der Existenz geht, eine Geschichte, die an den Grenzen menschlichen Seins rührt. Welche Aufgaben stellt das Leben an einen; wann gilt es aus Pflicht, wann aus Neigung zu handeln; was ist freie Entscheidung und wo beginnen die Entscheidungen getroffen aufgrund von Sachzwängen? Zwischen Verantwortungsgefühl und künstlerischem Freiheitsdrang hin und her gerissen, immer von zerstörerischen Selbstzweifeln gequält, tritt der Maler Carl Rasmussen eine letzte Reise nach Grönland an. Grandios im Inhalt, sicher im Stil erzählt Carsten Jensen über die Liebe zum und den Ekel am Leben, über Erfolg und Scheitern im Leben eines Menschen. Immer um Selbsterforschung bemüht, sind die Erfahrungen, Empfindungen und die Zerrissenheit Rasmussens von Kierkegaardschen Ausmaßen und zeigen einmal mehr die Ambivalenz des Seins auf.