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Böse Jahre, gute Jahre

Ein Leben 1931 ff.

Hans Maier

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Beschreibung


Hans Maier, der im Juni dieses Jahres achtzig wird, hat ein wunderbares, vornehm schönes Buch der Erinnerungen geschrieben. Es enthält nicht nur treffsichere, subtil geschliffene Portraits zahlreicher Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet ist – darunter Martin Heidegger, Franz Josef Strauß und Joseph Ratzinger. Zugleich bietet es Einblicke in die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Hans Maier als teilhabender Zeitzeuge miterlebt hat und mit großer atmosphärischer Dichte schildert.

Mit feinem Strich schildert Maier den Weg des Freiburger Buben, der bei der verwitweten Mutter und den beiden Schwestern in bescheidenen Verhältnissen aufwächst und NS-Zeit, Krieg und Trümmerjahre erlebt, zum Professor und Kultusminister im Kabinett von Franz-Josef Strauß. Aus der Ambivalenz seiner Erfahrungen mit der Politik macht er dabei keinen Hehl. Doch vor allem schildert er mit geradezu literarischer Genauigkeit die unterschiedlichen Milieus der Wissenschaft, der Politik, der Kirche und der Kultur mit ihren Eigenheiten. Sein Buch ist weit mehr als nur die Geschichte eines ungewöhnlich vielseitigen Mannes. Es fängt anschaulich wie nur wenige Memoiren die Stimmung früherer Zeiten ein und wird so zu einer geistvollen, unterhaltsamen, lehrreichen Reise in die Vergangenheit.

Hans Maier, seit 1962 Professor für politische Wissenschaft in München, war von 1970 bis 1986 bayerischer Kultusminister und ist seit 1999 Prof. em. für christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie. Von 1976 bis 1988 war er Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Er ist u. a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 420
Erscheinungsdatum 05.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-61285-5
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,2/15,2/3,5 cm
Gewicht 674 g
Abbildungen mit 68 Abbildungen
Auflage 3

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Ein wichtiger Zeitzeuge
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 18.05.2012

Maier: Böse Jahre, gute Jahre Die letzten 80-90 Jahre umschließen eine Vergangenheit mit einem Auf-und Nieder, mit Systemwechseln, geschichtlichen Katastrophen, technischen und wissenschaftlichen Fortschritten, aber auch einem Wandel der Werte, wie es wohl kaum vergleichbare Zeiträume in der Geschichte gibt. Und sehr Vieles der... Maier: Böse Jahre, gute Jahre Die letzten 80-90 Jahre umschließen eine Vergangenheit mit einem Auf-und Nieder, mit Systemwechseln, geschichtlichen Katastrophen, technischen und wissenschaftlichen Fortschritten, aber auch einem Wandel der Werte, wie es wohl kaum vergleichbare Zeiträume in der Geschichte gibt. Und sehr Vieles der Vergangenheit wird höchst unterschiedlich beurteilt, mal gelobt, aber auch verurteilt. Eine bedeutende Hilfe, über diese komplizierte Vergangenheit sich ein Urteil zu bilden, bieten die Erinnerungen des ehemaligen bayrischen Kultusministers Maier. Eigentlich ist es schon erstaunlich, dass dieser gelehrte Professor überhaupt ein wichtiges politisches Amt übernehmen konnte, da er zum Zeitpunkt der Übernahme noch parteilos war. Ein bornierter Parteisoldat wurde er auch später nicht, er blieb ein Mensch, der sich seine Unabhängigkeit stets bewahrt hat und nur seinem Wissen und Gewissen folgte. Dreizehn Seiten umfasst am Ende des Buches das Personenregister. Sehr vielen hochrangigen Persönlichkeiten ist er in seinem Leben begegnet. Höchst bedeutsam sind daher seine Aussagen und Beurteilungen zum Beispiel über Franz Josef Strauß und Ratzinger, den jetzigen Papst Benedikt XVI. Die Auseinandersetzungen mit den 68ern werden kritisch beleuchtet, die Problematik um den § 218 können sehr nachdenklich machen. Der Leser erfährt, wie anders in Wirklichkeit vielfach das politische Geschehen abläuft, wie anders auch die Beziehungen der Politiker zueinander oft sind, als es für die Öffentlichkeit vielfach dargestellt wird. Maiers Buch wird ein wichtiger Blick hinter die Kulissen des öffentlichen Geschehens. Dem Leser wird die Möglichkeit geboten, seine Beurteilung von Personen und geschichtlichen Gegebenheiten zu erweitern und zu objektivieren.


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